„Perfekt ist nur der Tod“, das klingt ein wenig makaber. Wenn wir jedoch darüber nachdenken, ist es genau so: Nach dem Tod gibt es nichts mehr, was zu verändern und zu verbessern ist. Der Tod ist perfekt. Perfektionismus ist oft unerreichbar, denn es geht immer noch besser. Der Inhalt eines Buches, eines Blogartikels oder auch ein Kunstwerk kann immer noch anders und evtl. auch besser gemacht werden. Aber ist es dann wirklich perfekt? Allenfalls ist es eine Momentaufnahme, die jetzt perfekt ist, in diesem Moment und in den Augen des individuellen Betrachters. Wenn du also sagst, du willst, dass etwas perfekt ist, dann darfst du dir auch genau überlegen, was genau perfekt für dich bedeutet oder wann perfekt für dich erreicht ist. Tust du das nicht, ist Perfektionismus eine unendliche Geschichte.
Perfekt? Ich mit Sicherheit nicht.
Was ist Perfektionismus?
Es gibt einen englischen Begriff „Neverenoughness“, das bedeute „Nie genug sein“ und beschreibt Perfektionismus sehr treffend. Perfektionismus ist eine Charaktereigenschaft, die sich dadurch definiert, dass ein Mensch sehr hohe Standards und äußerst hohe Ansprüche an sich selbst und oft auch an andere hat. Nur das beste, nur die beste Leistung ist gut genug. Ein Perfektionist stellt sich immer infrage. Er oder sie ist mit der eigenen Leistung, mit dem eigenen Aussehen, mit dem gewählten Partner, Beruf etc. einfach nie zufrieden. Klingt auf Dauer anstrengend und das ist es auch. Für den Perfektionisten selbst, aber auch für die Menschen um ihn oder sie herum. Aber ist es wirklich eine Charaktereigenschaft? Perfektionismus entspringt dem eigenen Denken. Perfekt zu sein ist eher ein Wert, den man evtl. geerbt hat und der jederzeit als nicht mehr passend und zu zeitaufwendig abgelegt werden kann.
Was steckt hinter dem Wunsch nach Perfektionismus?
Der Perfektionist wünscht sich, von anderen als makellos angesehen zu werden. Durchs „Perfekt sein“ erhofft er/sie sich Ansehen und Wertschätzung von außen. Es kann auch sein, dass er/sie versucht Werten gerecht zu werden, die evtl. gar nicht die eigenen sind. Dann gehört Perfektionismus zu ihm oder ihr zumindest im Handeln und Denken. Dahinter verbirgt sich leider oft ein sehr geringes Selbstwertgefühl. Fehler sind für den Perfektionisten ein Drama, Schwächen werden nicht akzeptiert. Ziele sind oft so hoch gesetzt, dass sie unrealistisch sind und nie erreicht werden können. Es gibt noch eine dritte Art von Perfektionismus, das sind Menschen, die von anderen erwarten, dass diese perfekt sind. Klar, dass das nicht funktionieren kann. Gut und oft auch zielführend kann es sein, wenn du mit einem Perfektionisten zusammenarbeitest. Du solltest dann jedoch über genügend Selbstbewusstsein verfügen, damit das Projekt auch im gesteckten Zeitrahmen zum Ende kommt. Perfektionisten sind kritisch, sie suchen Fehler und denken immer noch weiter. Nichts ist gut genug und eine bessere Lösung wird immer vermutet. Dadurch werden andere zum Weiterdenken angestiftet. Das ist erst mal gut. Perfektionisten können sehr erfolgreich sein. Auch wenn sie oft denken, sie wären faul, meistens sind sie genau das Gegenteil. Der Preis, den sie dafür zahlen, kann jedoch sehr hoch sein. Sie neigen dazu, sich regelrecht selbst auszubeuten, haben durch ihre Ansprüche nicht nur Freunde und sind selten mit sich und anderen zufrieden.
Was ist die Ursache des Perfektionismus?
Menschen neigen von früher Kindheit an dazu, sich selbst zu optimieren. Wenn ein Kind laufen lernt, dann übt es so lange, bis es wirklich gut laufen und rennen kann. Die meisten Kinder schauen, wie es andere Menschen machen und dann wird optimiert. Das geschieht auf die unterschiedlichste Art und Weise, denn wir sind auch schon als Kinder ganz unterschiedlich veranlagt. Ein Kind malt schöner, ein anderes spielt Ball oder klettert aus Leidenschaft. Hier kommen die ersten angeborenen Stärken zum Vorschein. Meistens haben Kinder jedoch natürliche Optimierungsgrenzen. Etwas Neues erweckt die Aufmerksamkeit und wird interessanter, denn es gibt so viel zu lernen und zu erleben. Bei einem Perfektionisten lief das evtl. in früher Kindheit etwas anders ab. Die meisten Eltern vermitteln Kindern ihre eigenen gelebten Werte. Schwierig wird es erst dann, wenn diese Werte mit Sätzen wie: „Gut ist nicht gut genug“, oder „Du musst immer 120 % geben“ oder „Das Kind vom Nachbarn kann mit 3 schon lesen und Klavier spielen, streng dich an“, weitergegeben werden. Zeigen die Eltern dann auch noch ihren Unmut darüber, dass der Sprössling kein Talent zum Sänger oder Artisten hat und vielleicht sogar unsportlich oder ein langsamer Lerner ist, dann ist die Grundlage für ein perfektionistisches Verhalten beim Kind gelegt. Kinder, die nur Anerkennung und Liebe bekommen, wenn sie die oft hochgeschraubten Werte der Eltern erfüllen, ziehen sich entweder eines Tages in ein Schneckenhaus zurück und geben auf, oder sie entwickeln selbst perfektionistische Tendenzen. Das „Nie-Genug-Sein“ findet hier seine Grundlage. Der Wunsch danach, geliebt zu werden, ist die treibende Kraft.
Auch unsere Gesellschaft trägt dazu bei, Perfektionisten zu kreieren. In unseren Schulen werden Kinder bewertet und mit anderen verglichen. Wer herausragt in Talent, Aussehen oder einer besonders steilen und ausgezeichneten Schullaufbahn, dem wird von anderen Menschen Respekt und Bewunderung gezollt. Manchmal finden sich solche Menschen auch in Außenseiterrollen wieder. Beide Positionen sind schwierig. Zu viel Anerkennung setzt einen zu hohen Standard. Zu wenig führt zu dem Gefühl, nicht zu genügen. Beides kann zu einem gestörten Selbstwertgefühl, führen und damit in den Perfektionismus.
Eine weitere Grundlage für Perfektionismus kann auch das Fehlen von jeglichen Grenzen, Zielen und Strukturen in der Kindheit sein. Wer nie lernt, was gut genug ist, der weiß auch nicht, wann er aufhören kann. Manche Menschen entwickeln aber auch erst später durch einschneidende Ereignisse ein perfektionistisches Verhalten. Ob ein Arbeitgeber mit seinen eigenen perfektionistischen Vorgaben die Vorlage gibt oder eine toxische Partnerschaft die Grundlage ist. Jedes Verhalten kann gelernt werden.
Die Stolpersteine der Perfektionisten
Es gibt in vielen Branchen erfolgreiche Perfektionisten. Viele dieser Menschen sind aber gestresst und ausgebrannt. Immer nach Perfektion zu streben ist anstrengend und da es kein Ziel für Perfektion gibt, ist es nicht zielführend. Setzt sich der Perfektionist zunächst zwar Maßstäbe, werden diese bei Erreichen schon wieder angezweifelt. Da sich Perfektionisten an ihren Leistungen messen, kommt die Selbstliebe zu kurz. Achtsamkeit mit sich selbst wird als Schwäche angesehen und nur Leistung zählt. Es ist ein zerstörerischer Teufelskreis.
Perfektionismus macht krank. Stress bis zum Burn-out ist nicht selten. Durch das ständige Anzweifeln, ob das Ergebnis gut genug ist, wird nichts fertig. Wird der eigene Körper perfektioniert, führt das zu Essstörungen und Zwangsneurosen. Depressionen sind nicht selten und führen manchmal zu Suizid. Perfekt ist eben nur der Tod!
11 Punkte, wie du perfektionistische Verhalten erkennst
Perfektionisten denken oft, sie sind faul. Wenn ein perfektionistischer Mensch etwas nur zu seinem eigenen Vergnügen tut, oder sich etwa ausruht, dann fühlt er sich in der Regel schlecht.
Weiter, höher, schneller, da geht noch was. Das sind typische, perfektionistische Gedanken.
Perfektionisten wollen gefallen, sie streben nach Akzeptanz und Bewunderung.
Sie sind selten zufrieden mit ihrem Schaffen, Aussehen oder dem, was sie im Leben schon erreicht haben.
Lob annehmen fällt Perfektionisten schwer.
Eigene Fehler sind für Perfektionisten oft ein Drama und die Fehlertoleranz von anderen Menschen ist gering.
Nur noch schnell etwas verbessern, den Blog überarbeiten, die E-Mail 10 x lesen usw. Perfektionisten sind gut im Prokrastinieren, sie verlieren sich im Detail und werden oft nicht fertig. Dahinter steckt die Angst, sich zu blamieren.
Spontane Entscheidungen aus dem Bauch und Kompromisse sind selten, denn sie könnten im Denken des Perfektionisten nicht gut genug sein.
Wenn ein Perfektionist etwas nicht schafft, fühlt er oder sie sich wertlos.
Perfektionisten neigen zur Selbstausbeutung.
Perfektionisten werden oft nicht fertig, denn in ihrem Denken gibt es immer noch eine andere Möglichkeit und die könnte besser sein.
Meine Tipps für Perfektionisten
Wenn du erkennst, dass du perfektionistische Züge hast und sie dir schaden, bist du schon auf einem guten Weg zur Besserung. Mach dir zunächst Folgendes klar:
Als Perfektionist wird es dir schwerfallen, Schwächen einzugestehen, aber genau das zeugt von Größe und bringt dir evtl. die Anerkennung, die du immer suchst. Genug ist gut genug. Versuch das zu akzeptieren und danach zu handeln.
Ein Perfektionist kommt theoretisch nie an, denn es geht immer noch besser. Perfektionismus macht also keinen Sinn und ist an sich schon nicht perfekt.
Der Versuch perfekt zu sein ist verlorene Lebenszeit, es gibt noch so viele andere Dinge zu tun und zu erreichen.
Es ist fast unmöglich, es allen recht zu machen.
Dinge immer wieder aufzuschieben, kostet viel Kraft, damit steckst du im Hamsterrad.
Etwas abzuschließen und dabei noch einen Zeitrahmen einzuhalten, ist ein echtes Ziel. Gut genug? Also weiter.
Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern lerne von ihnen. Jeder hat Stärken und du darfst deine finden, sonst wirst du zum Fisch, der versucht auf Bäume zu klettern und das kann dauern. Jeder Mensch ist einmalig, geh deinen Weg, trau dich.
Du hast schon so oft bewiesen, dass du etwas kannst. Klopf dir auf die Schulter und sag dir: Es ist genug.
Wenn du merkst, dass dich Perfektionismus antreibt und du gestresst und ausgebrannt bist, oder gar deine Beziehung und Freundschaften darunter leiden, dann such dir Hilfe. Ein Coach, so wie ich einer bin, kann dich auf deinem Weg unterstützen.
Energie kommt durchs Verstehen und durchs Umdenken.
Fazit
Es ist, sehr anstrengend, ein ganzes Leben lang perfekt zu sein. Wir Menschen sind es nicht, wir sind so wunderbar unterschiedlich und haben alle Stärken und Schwächen. Es ist erfrischend, die Schwächen mit Humor zu nehmen und evtl. daran zu arbeiten und die Stärken auszubauen.
Unsere Lebenszeit ist begrenzt und perfekt ist nur der Tod.
Ich bin Eva und ich bin Coach für Lebensvisionäre.
Perfektionismus liegt mir fern. Wenn du in einer Endlosschleife festhängst und jeden Morgen unzufrieden und energielos in den Job startest, dann darf sich schnell etwas ändern.
Es ist es nicht so angesehen, zumindest nicht als erwachsener Mensch, herumzusitzen und zu träumen. Wenn wir Zeit zum Herumzusitzen haben, dann nutzen wir diese Zeit und meditieren. Das ist gut, und auch sinnvoll. Wenn du dir allerdings darüber klar werden willst, was du wirklich in deinem Leben erreichen möchtest, dann ist Tagträumen der richtige Anfang. Also trau dich!
Was ist ein Tagtraum?
Tagträume sind die Gedanken, in die wir hineinsinken, wenn wir geistig abtauchen. Sie werden oft durch etwas ausgelöst, was uns triggert. Das kann ein verliebtes Paar, ein schönes Haus, eine Aktivität, ein Lied, ein Mensch, ein schöner Geruch oder Geschmack sein. Tagträume sind klein oder riesengroß, unrealistisch oder realistisch. Sie können Menschen einschließen, die nicht mehr bei uns sind und Dinge herbeisehnen, die einfach nicht möglich sind. Manchmal sind sie Zukunft und manchmal Vergangenheit. Träume gehören zu uns im Moment des Träumens, und oft sind sie verdammt realistisch. Faszinierend an ihnen ist, dass grundsätzlich alles in ihnen möglich ist.
Welchen Sinn hat es zu träumen?
Tagträume sind, wie eine Meditation, stark mit dem Unterbewusstsein verknüpft. Beim Träumen, schaltet sich die Logik aus. Der Träumer vergisst, nach welchen Werten sein Leben sich oft begrenzt. Wenn wir darüber mit dem Bewusstsein nachdenken, scheinen unsere Tagträume oft vollkommen unmöglich. Aber sind sie das wirklich? Ganz sicher nicht.
Ein Zitat von Henry Ford bring es auf den Punkt: „Ob du glaubst, du kannst es, oder ob du glaubst, du kannst es nicht, du wirst in beiden Fällen recht behalten.“
Wir lernen im Laufe unseres Lebens so viel über das, was angeblich geht und was nicht, dass wir unser kindliches „Ich mache das jetzt mal!“ komplett vergessen haben. Wenn wir träumen, können wir es jedoch noch! Da die Träume uns also zu unseren geheimen Wünschen und Sehnsüchten führen, ist es wichtig, sich das Träumen zu ermöglichen und dann diese Gedanken festzuhalten und genauer zu betrachten. Wie genau fühlst du dich mit diesem Traum? Was macht dich froh, glücklich oder auch traurig? Träume führen dich zu deinen Bedürfnissen.
Aber Vorsicht, auch Albträume verstecken sich im Unterbewusstsein. Oft mischen sich verdrängte Ängste und Erinnerungen in unsere Traumwelt. Nimm sie wahr. Auch diese Dinge haben ihre Berechtigung. Manchmal zeigen dir deine Ängste ganz klar, warum du etwas nicht tust. Frag dich: „Ist dieser Gedanke wahr, oder noch wahr? Was wäre, wenn er nicht da wäre?“ Es ist nur ein Gedanke, was oder wer wärst du ohne ihn?
Tagträume, Wünsche und Ziele
Tagträume sind der Grundstoff für Wünsche und Ziele Wird ein Traum zum Wunsch, ist er greifbarer. Wir können Wünsche genau formulieren. Allerdings sind Wünsche eher fremdbestimmt. Wir malen uns aus, wie schön es wäre, wenn das bestimmte „Etwas“ eintreffen würde. Die Erfüllung überlassen wir jedoch entweder anderen Menschen, wie am Geburtstag, oder wir haben geheime Erwartungen.
Erwartungen sind jedoch schwierig, denn der von dem etwas erwartet wird, hat oft ganz andere Ideen und das führt oft zu Enttäuschungen. Aber darüber schreibe ich in einem anderen Blog. Erwartungen sind leider oft der Anfang vom Ende einer glücklichen Beziehung. Besser ist es, wenn wir aus unseren Wünschen, wenn sie uns wirklich am Herzen liegen, Ziele formulieren. Wie sieht dieser Wunsch genau aus und was verändert er in deinem Leben? Wenn du dir das ganz genau im Detail ausmalst und es fühlt sich gut an, dann ist es Zeit, um zu handeln.
Ziele sind realistisch, Wünsche müssen es nicht sein. Ziele sind umsetzbar, und zwar von uns allein. Deshalb kann es sein, dass du dir zu deinem Traum noch einmal die Frage stellen darfst: Was genau brauche ich? Wenn der Traum sehr groß ist, überleg dir, was ein erstes kleines Ziel in diese Richtung sein könnte. Ziele sind messbar und sie haben eine Zeitbegrenzung. Ein großer Traum und große Wünsche brauchen meistens viele realistische kleinere Ziele.
Jetzt geht es hier aber nicht um ein beliebiges Ziel, sondern es geht um die Verwirklichung deiner Träume. Deshalb darfst du hier ganz besonders achtgeben, dass du deinen Traum nicht aus den Augen verlierst. Es ist einfach, gewöhnliche Ziele zu realisieren, die innerhalb der Komfortzone liegen. Bei der Realisierung von Träumen und Wünschen kann es jedoch schnell aus der Komfortzone herausgehen. Wie schon gesagt: Trau dich!
Fang an, deine Träume zu leben!
Praktische Übung: Verwandle deine Tagträume in Lebensziele
Teil 1:
Setz dich an einen schönen Ort, nimm dir Zeit und ergänze folgende Sätze schriftlich oder in deinen Gedanken:
Es wäre mein sehnlichster Traum, wenn …
Wenn ich könnte, würde ich …
Mein Leben wäre noch so viel schöner, wenn …
Lass jeden Gedanken zu. Schmücke alles aus und geh mit allen Sinnen in deine Traumwelt. Wann fühlt es sich richtig gut an?Halte deine Gedanken fest und frage dich bei allem: „Und was wäre noch toll?“ Und was habe ich noch vergessen zu träumen? Was wäre denn vollkommen abgefahren und verrückt und doch so wunderbar?
Teil 2:
Tauch wirklich ein in deinen Traum mit all deinen Sinnen! Erlebe ihn jetzt, als ob er schon wahr wäre. Wie stark ist das Lächeln in deinem Gesicht, wenn du in deinem Traum bist? Hast du noch etwas vergessen? Geht noch mehr? Mach deinen Traum so attraktiv wie möglich für dich.
Wer bist du, wenn du deinen Traum lebst? Kannst du dich sehen? Was tust du? Wie fühlt sich das an?
Auch wenn das Erreichen deines Traumes momentan noch unrealistisch scheint: Welchen ersten klitzekleinen Schritt kannst du in die Richtung deines Traumes gehen oder was kannst du tun?
Kannst du diesen Schritt aus eigener Kraft tun? Falls nicht, versuche einen noch kleineren ersten Schritt zu gehen.
Diese Schritte sind Ziele, die du dir setzt. Sie sind machbar und du kannst sie erreichen. Du weißt, wann du ein Ziel erreicht hast, und wann der nächste Schritt an der Reihe ist. Setz dir eine Zeitvorgabe. Bis wann genau wirst du diesen Schritt gehen?
Was kann dann der nächste kleine Schritt sein, um deinem Traum näher zu sein?
Falls du nicht weiter kommst, beantworte bitte folgende Fragen:
1. Ist dein Traum wirklich faktisch von niemandem zu erreichen? Was könnte dich denn auch glücklich machen? Was hätte einen ähnlichen Effekt? Was ist dein Bedürfnis hinter deinem Traum?
2. Was könnte ein Grund sein, nicht in die Richtung deines Traumes zu gehen? Schadet er dir? Schadet er anderen oder könnte er dich deine Freiheit kosten?
Das Ende zuerst: Träume werden zu Visionen
Traust du dich, deine Träume in Worte zu fassen? Hat das Umsetzen deines Traumes in 10 Jahren noch Bedeutung für dich? Wenn du die Ziele aus deinen Träumen hinterfragst, mit der Frage: „Was gibt mir dieses Ziel?“ oder: „Warum benötige ich das für mein Leben?“, dann kommst du näher an deine Lebensvision. Wer willst du sein, wenn du mit 80 im Garten sitzt und von deinem Leben erz¨ahlst? Die Lebensvision ist Teil deines Lebensleitbildes. „Was, glaubst du, ist am Ende deines Lebens wirklich wichtig und bedeutend für dich? Wenn du magst, schau doch mal mein Leitbild an. „Am Anfang das Ende im Sinn haben„, (Stephen Covey). Eine Methode, die manches im Leben in ein anderes Licht rückt.
Fang an und leb ein schönes Leben, dass zu dir passt. Wer nichts tut, hat auch eine Entscheidung getroffen. Aus Träumen werden Ziele und Ziele kann man aktiv angehen. Manchmal gehört auch Scheitern zum Erfolg, denn auch vermeintlich falsche Wege bringen dich an interessante Orte und manchmal darf man seine Richtung ein wenig korrigieren.
Trau dich zu träumen, denn damit fängt es an. Ich bin Eva, ich bin Coach und ich helfe dir gerne bei der Umsetzung deiner Lebensziele.
Ein Leitbild ist wie eine Flugreise. Das Flugzeug hebt ab und kommt irgendwann, fast immer pünktlich, am richtigen Ort an. 90 % der Reise ist es nicht auf dem richtigen Kurs und der Pilot korrigiert immer wieder die Richtung. Die Vision ist das Ziel hinter den Zielen, es beschreibt das Ende, den Ankunftsort. Nachfolgend steht mein persönliches, von mir gelebtes Leitbild und meine Lebensvision. Ich werde beides immer wieder korrigieren, denn vieles läuft oft ganz anders als geplant. Die neue Rolle als Oma, die sich immer verändernden Rolle als Mama, meine Rolle als Seelenpartner oder Wegbegleiterin, meine Rolle als Freundin, als Coach, als Weltbürgerin und als Mensch unter Menschen, als Yogi, und Studierende, alle diese Rollen sind mein Leben.
Meine Werte
Gesund und fit zu bleiben ist eine Grundlage und steht damit über meinen anderen Werten. Je älter ich werde, desto wichtiger wird meine Gesundheit, denn ohne sie kann ich machen Wert nicht leben und manche Dinge nicht mehr tun. Balance möchte ich hier ebenfalls überordnen, denn Balance brauche ich, um meine Werte mit gleichem Gewicht leben zu können. Darauf darf ich in meinem Leben achten, denn ich neige zur Leidenschaft und verliere mich dann manchmal in einem Wert. Die wichtigsten Werte sind Familie, Freiheit, Mut, Authentizität und Selbstbestimmtheit. Mindestens genauso wichtig sind mir aber Energie, Klarheit, Flexibilität, Klugheit, Liebe und Lebensfreude. Alle diese Werte lebe ich in jeder meiner Lebensrollen anders intensiv und ich habe sie für mich genau bestimmt, so wie ich sie verstehe. Sie basieren auf den wichtigsten Prinzipien oder Grundwerten, nach denen wir in unserer westlichen Gesellschaft leben. Ich glaube, dass ich mich mein Leben lang weiter entwickeln kann. Deshalb halte ich meinen Geist fit und bleibe offen, für alles. Ich informiere mich, höre anderen zu und lasse mich auf Menschen und Situationen ein, auch wenn sie außerhalb meiner Komfortzone liegen. Ich liebe das Leben, die Menschen um mich herum und ich habe volles Vertrauen, dass alles so, wie es ist, gut ist.
Ich unterstütze in meinem Leben meine Familie, Menschen, die mir nah und wichtig sind und Menschen, denen ich mit meiner Erfahrung als Life-Coach helfen darf. Dabei bin ich liebevoll und achtsam. Ich liebe das Leben, mit all seinen Facetten. Auch wenn es mal nicht so einfach ist, es gibt immer einen anderen evtl. besseren Weg, daran glaube ich fest. Mit meinem Tun und meiner Energie helfe ich anderen, einen für sie richtigen Weg zu finden, zu sehen und zu gehen. Ich schreibe und erzähle von meinem Wissen und von meinen Lebenserfahrungen und mache meine Ideen und meine Erfahrungen für andere zugänglich. Ich lebe mein Leben so, dass es für mich selbst spannend und gut ist und andere inspiriert und bereichert. Mit meiner eigenen Leichtigkeit und Fröhlichkeit möchte ich anstecken. Alles, was ich tue, geschieht aus dem Bedürfnis, es zu tun. Mir ist bewusst, dass jeder selbst weiß, was er braucht und ich versuche, Grenzen möglichst selten und nur in Notfällen zu überschreiten. Hinschauen und noch einmal hinschauen ist mir wichtig.
Die Menschen in meinem Leben
Meine Töchter, meine Enkel, und meine Enkelin sowie mein Lebenspartner und Freund sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich liebe sie, weil sie genauso sind, wie sie sind. Wenn es möglich ist, bin ich immer für sie da, wenn sie mich brauchen. Ich lebe dennoch mein eigenes Leben nach eigenen Vorstellungen. Meine Schwestern und deren Familien, besonders meine Nichten und mein Neffe sind ebenfalls wunderbar und ich bin glücklich, sie in meinem Leben zu haben.
Meine Eltern haben mich zu dem gemacht, was ich bin. Ihnen verdanke ich meine Stärke und meine Lebenssicherheit. Ich weiß, dass ich mich immer darauf verlassen kann, dass sie zu mir stehen, wenn es drauf ankommt. Ich bin dankbar und glücklich, dass das so ist und ich werde auch für sie da sein, wenn sie mich brauchen.
Meine Freunde machen mein Leben bunt. Ich schätze mich glücklich, so viele Menschen auf dieser Welt, schon über Jahrzehnte zu kennen und viele davon als meine Freunde bezeichnen zu dürfen. Sie alle sind einzigartig. Ich bin dankbar, dass sie mein Leben bereichern. Alle sind Teil meiner persönlichen Geschichte und ich freue mich, wenn ich auch ihrem Leben einen Funken mitgeben kann.
Ich freue mich darüber, immer wieder neue Menschen in meinem Leben zu haben. Manche davon begleiten mich nur ein Stück, andere bleiben. Lebensgeschichten faszinieren mich und ich lerne viel daraus.
Freiheit und Flexibilität
Da ich Freiheit als essenziellen Wert für mich selbst betrachte, bin ich aufmerksam, um hier das richtige Maß zu erkennen und Freiheit auch für andere zu gewährleisten, wenn es von mir beeinflussbar ist.
Ich weiß, dass jeder Mensch etwas anderes braucht und achte die Individualität.
Alle Menschen sind auf ihre Art einzig und mir ist wichtig, dass ich ihnen wertschätzend und offen begegne. Flexibilität verlangt danach, die eigene Komfortzone zu verlassen. Dazu bin ich bereit, für meine Entwicklung und für die Unterstützung anderer.
Ich mag das Bild vom Leuchtturm, der sein Licht ausstrahlt und beständig da ist, um die Richtung zu zeigen. (Er rennt nicht auf der Insel herum, um zu sehen, wen er retten kann.)
Finanzen
Finanziell ist es mir wichtig, das, was ich habe, sorgsam zu verwalten und vermehren. Ich lebe im Rahmen dessen, was ich mir leisten kann und bin großzügig, aber achtsam und bewusst.
Gesundheit
Gesundheit ist die Basis, damit das Leben rund ist und wir alle in unserer Kraft und Energie sind. Nur so haben wir auch die Möglichkeiten, andere zu sehen und zu unterstützen. Ich ernähre mich mit gesunden, möglichst vielen regionalen Lebensmitteln, mein Lebensstil ist, fleischarm und häufig auch vegetarisch. Wo es mir möglich ist, werde ich die Umwelt schützen und meinen Alltag bewusst leben, sodass durch mein Verhalten Menschen und Tiere fair und gerecht behandelt werden.
Fitness ist ein wichtiger Baustein, um auch im Alter noch agil und gesund zu sein. Ich baue so viel wie möglich davon in meinen Alltag ein und nehme mir ein Beispiel an meiner Tante und an meinem Onkel, die mit über 80 Jahren, geistig und körperlich aktiv und fit sind.
Yoga ist ein wichtiger Teil meines Lebens.
Ansichten
Ich liebe die kulturelle Vielfalt und andere Sichtweisen auf die Welt und bin offen für das, was anders ist. Respekt gegenüber Menschen, ihrer Kultur, und Lebensweise ist selbstverständlich.
Die wichtigsten Dinge, die ich vorlebe, sind
1. Authentizität, das Wissen von den eigenen Stärken und Schwächen, 2. Selbstbestimmt leben, mit dem Hintergrund zu verstehen, was jeder selbst wirklich beeinflussen kann, 3. Verstehen wie Kommunikation funktioniert und was es bedeutet anderen zuzuhören und 4. Intuition annehmen und verstehen, dass das Unterbewusstsein Grenzen sprengen kann.
Ich bin überzeugt, dass das auch für andere Menschen ein Schlüssel zur Zufriedenheit ist.
Meine Lebensvision
Wenn ich, mit 80 Jahren, im Schaukelstuhl sitze und Geschichten erzähle, bin ich geistig klar und körperlich fit. Ich werde nicht aufhören, etwas für meine Gesundheit und Fitness zu tun. Ich wohne in der Nähe meiner Familie, mit Anthony und ich werde viel dafür tun, dass ich guten Kontakt mit allen erhalten kann und sie unterstütze, wann immer es nötig ist. Sie alle sind mir sehr wichtig und ich liebe jeden dafür, was er oder sie ist. Ich bin ein guter Zuhörer und offen für alles, was sie mit mir teilen.
Da ich es liebe immer neue Dinge zu lernen, wird es bis an mein Lebensende mein Hobby sein. Es gibt immer interessante Kurse und Fortbildungen und überall lernt man neue Menschen kennen. Ich möchte regelmäßig Reisen und habe immer ein offenes Haus für Menschen, die mich besuchen wollen.
Mein Wissen über Psychologie und Life-Coaching und meine eigenen Lebenserfahrungen und Geschichten mache ich interessierten Menschen zugänglich. Es gibt Blogs, Bücher, Geschichten, Podcasts und Vorträge von mir. Geschichten geben die Geheimnisse des Lebens optimal und dauerhaft weiter. Ich bin Storyteller und werde es immer bleiben. Diese Fähigkeit verbessere ich mein Leben lang in Wort und Schrift. Ich werde mein Leben lang dazu beitragen, dass Menschen ihr eigenes Leben zuversichtlich und gut erleben können. Dabei achte ich die Privatsphäre jedes einzelnen.
Ich treffe mich regelmäßig mit meinen Freunden und Bekannten jeden Alters, um Gemeinschaft zu erleben, Fröhlichkeit, Lebensfreude, aber auch Trost und Unterstützung zu vermitteln und um Geschichten auszutauschen. Ich lebe mein Leben interessant, mutig und selbstbestimmt, mit viel Lebensfreude.
Ich möchte andere inspirieren und Kraft geben. Meine Familie soll wissen, dass ich, wenn sie es brauchen, immer für sie da bin. Meine Enkel und Kinder sind, so wie sie sind, einzigartig und wunderbar und ich werde sie immer über alles lieben und das auch zeigen. Ich wünsche mir, dass sie durch meine Ansichten und Ideen selbst offen für alles sind und das Leben lieben und genießen können.
Ich versuche auch im hohen Alter ein Vorbild für Lebensfreude zu sein und eine positive und zuversichtliche Sicht auf alles zu vermitteln oder Lösungen zu finden.
Ich habe vor, sehr alt zu werden und die 90 noch weit hinter mir zu lassen.
Vom Schriftsteller Sebastian Fitzek übernehme ich folgende Ratschläge an mich selbst und an andere: Du kannst alles tun und ausprobieren, was dich interessiert, solange es 1. nicht deiner Gesundheit schadet, 2. nicht anderen Menschen schadet, 3. deine Freiheit nicht gefährdet. Interessiert dich auch mein Artikel über Lebensvisionäre, dann lies hier.
Ergänzungen
Meine Werte werde ich noch im Detail beschreiben, weil ich weiß, dass Worte die Bedeutung haben, die jeder ihnen gibt. Verstanden zu werden ist wunderbar, daher ist eine klare Kommunikation für mich erstrebenswert.
Da das Leben sich ständig verändert, werde ich diesen dieses Leitbild regelmäßig anpassen. Die Korrekturen auf der Flugreise des Lebens gehören dazu.
11. April 2022, letzte Aktualisierung Juni 2023
Eva Wippermann
Mutter, Oma, Freundin, Coach und noch so vieles mehr.
In Dankbarkeit an mein buntes und wunderbares Leben und die wunderbaren Menschen darin.
Die Opferrolle ist eine Haltung, bei der der oder die Betroffene anderen Menschen die Schuld für ihr Schicksal oder ihre Lebenssituation zuweisen. Sie legen sozusagen ihr Schicksal und ihr Leben in die Hand anderer Menschen und geben die Macht und die Verantwortung vorerst mal ab. Die Opferrolle bewusst zu spielen, kann auch eine Strategie sein. Wenn ich mich immer als Opfer darstelle, bekomme ich viel Liebe und Aufmerksamkeit. Das Wort Rolle besagt aber schon, dass es hier nicht um eine angeborene unveränderbare Haltung geht. Ein Opfer hat theoretisch die Wahl das eigene Leben auch anders und selbstbestimmt zu leben, nur entscheidet sich diese Person für die Opferrolle. Bewusst, oder unbewusst. Der Umgang mit Menschen, die diese Haltung einnehmen, kann viel Energie und Kraft kosten. Manchmal hilft nur, sich selbst zu distanzieren.
Erlernte Hilflosigkeit oder zielführendes Opfer-Verhalten?
In der Geschichte mit dem Elefanten von George Bucay lernt der kleine Elefant schon früh, dass, sosehr er sich auch wehrt, er sich nicht von seiner Kette losreißen kann. An einem gewissen Punkt gibt der junge Elefant auf. Als erwachsener, starker Elefant ist immer noch an dem kleinen Pfosten festgemacht. Er versucht jedoch nicht mehr, sich loszureißen, obwohl er das heute könnte. Der Mensch, der in dieser erlernten Hilflosigkeit bleibt, hat sich selbst aufgegeben. Das Bild der Welt dieses Erwachsenen ist sehr beschränkt. Papierwände halten ihn oder sie in dem kleinen Raum gefangen, seine Selbstwahrnehmung ist: Ich bin Opfer. Es gibt aber auch Menschen, die in die Opferrolle eintauchen, weil es ihnen das Leben so viel leichter macht. Sie fühlen sich als Opfer der Umstände. Sie beschweren sich und stellen andere als Täter dar, sie überlegen nicht, wie diese Situation geändert werden kann. Leichtgemacht wird es ihnen dabei durch die Menschen, die sich in die Retter-Rolle flüchten. Retter bekommen ihre Anerkennung dadurch, dass sie anderen bis zur eigenen Selbstaufgabe zur Seite stehen. Lies hier etwas über das Dramadreieck.
Opferverhalten erkennen
Viele von uns fühlen es oft, bevor sie es in Worte fassen können: Menschen in der Opferrolle sind Energieräuber. Hohe Erwartungen, ob vom Partner, der Familie, von Freunden, von der Gesellschaft oder von der Regierung zeichnen sie aus. Allerdings werden diese Erwartungen selten dem vorgetragen, den es betrifft. Wenn sie Tipps bekommen, wie sie sich selbst helfen können, fühlen sie sich missverstanden und sind manchmal sogar beleidigt. Typisch ist auch starkes Selbstmitleid, Ausreden, Vergleiche, Schuldzuweisungen, und vieles persönlich zu nehmen. Auch Rachegedanken sind nicht selten bei dieser Lebenshaltung. In der Opferrolle erzählen Menschen gerne, wie schlecht es ihnen geht, wie ungerecht die Welt, der Partner, das Leben sie behandelt und das immer und immer wieder.
Die Vorteile der Opferrolle
Warum Menschen sich diese Rolle aussuchen und darin feststecken? Opfer sein ist bequem. Sich zu ändern, erfordert Eigeninitiative, das ist anstrengend. Ein Mensch in der Opferrolle bekommt viel Trost, Mitleid und Aufmerksamkeit, andere Menschen kümmern sich um sie, und das fühlt sich gut an. Wir alle fühlen uns gut, wenn wir etwas für andere machen können, aber wenn wir es mit einem Opfer zu tun haben, merken wir schnell, dass unsere Hilfe wie der Tropfen auf den heißen Stein ist. Es ist nie genug. Die Opferrolle gefällt Menschen, die keine Verantwortung übernehmen wollen. Bietest du Hilfe zur Selbsthilfe, kommt das nicht gut an. Andere sind schuld und sie wollen selbst keine wichtige Entscheidung treffen, denn das könnte ja die falsche sein. Oft spüren Menschen in der Opferrolle auch eine moralische Überlegenheit, sie sehen sich als Gutmenschen, auf denen andere herumtrampeln.
Die Vorteile etwas über die Opferrolle zu wissen
Ein selbstbestimmtes Leben zu führen, bedeutet in meiner Welt Freiheit. Selbstbestimmt hat nichts mit Narrenfreiheit zu tun. Entscheidungen treffen, bewusst reagieren, Ziele verfolgen, verstehen, dass ich immer eine Wahl habe und auch verstehen, was wirklich 100 % von mir zu bestimmen ist, das verstehe ich unter selbstbestimmt sein. Das Leben kommt oft dazwischen, wenn man andere Pläne hat. Wir haben jedoch immer die Wahl: Den Kopf einziehen und beleidigt sein oder überlegen, was ein erster kleiner Schritt für mich in eine bessere Richtung sein kann. Manchmal scheint die Situation ausweglos, traurig, jeder fühlt sich manchmal hilflos oder sauer. Dann hilft der Postkartenspruch: Aufstehen, Staub abklopfen, Wunden lecken, Krone richten und dann den ersten Schritt in eine Richtung nach vorn machen. Auch wenn es bequemer erscheint, den Schuldigen zu suchen und sich im Drama von anderen trösten zu lassen oder immer und immer wieder die dramatische Geschichte zu erzählen und zu durchleben. Ich bin überzeugt, das Leben kann besser gelebt werden. Menschen in einer andauernden Opferrolle als Freund oder Partner oder auch Familienmitglied zu haben, ist sehr anstrengend und kann dich Energie, Lebenszeit und Geld kosten, ohne die Chance etwas zu verbessern. Wenn dieser Mensch nicht wirklich selbst erkennt, dass er diese Haltung lebt und er sich aus eigenen Stücken verändert, dann kannst du wenig tun. Mein Rat: Bring dich in Sicherheit.
Raus aus der Opferrolle
Die Opferrolle ist eine Entscheidung, sie wird aber nicht immer so extrem ausgelebt, wie ich das im Text beschrieben habe. Manche sind nach einem Ereignis erschöpft und geben die Verantwortung für eine Weile ab. Erlebt habe ich das mal bei einer Trennung einer lieben Freundin. Es ist mindestens 20 Jahre her. Ihr Herz war gebrochen und sie hat sich eine Weile wirklich ausgeheult und selbst bemitleidet. Wir, ihre Freunde, machten uns schon große Sorgen, da sie so tief im Drama feststeckte und ihre Kinder und wir sie kaum noch erkannten. Klar, ihre Welt war zusammengebrochen, aber Ihre Hilflosigkeit bestimmte plötzlich unser aller Leben. Wir waren für sie da sein, das kostete uns jedoch Zeit und Energie. Es gab kein anderes Thema mehr mit ihr, als der Expartner und seine Taten. Sie wollte nichts anderes, als unsere Zustimmung, wie gemein er doch sei. Wir waren alle langsam ausgelaugt und erschöpft. Ganz plötzlich nach einigen Wochen wurde ihr selbst diese Abhängigkeit von anderen zu anstrengend. Sie stand plötzlich wieder mit beiden Beinen im Leben, hat ihre selbstbewusste Rolle als Mutter wieder aufgenommen und die der traurigen betrogenen Ehefrau abgelegt. Einfach so. Heute lebt sie ein zufriedenes Leben mit einem neuen Partner und ihre Kinder sind längst aus dem Haus. Ich habe daraus viel gelernt und würde heute anders für sie da sein, und mich nicht mehr so hineinziehen lassen.
Wenn du erkennst, dass du in der Opferrolle bist:
Sei dir bewusst, dass du die Wahl hast, selbstbestimmt zu leben.
Wechsel die Perspektive und überleg dir, was du, als eine Freundin, dir selbst raten würdest.
Übernimm Verantwortung für das, was du tust.
Manche Dinge sind nicht zu ändern, überlege dir, wie du mit ihnen umgehen kannst und ändere das, was geht.
Arbeite an deinem Selbstbewusstsein, du hast die Macht und bist Experte für dein Leben.
Überlege dir, welchen ersten Schritt du selbst tun kannst, um etwas, das dich sehr ärgert, zu ändern.
Wenn du an Grenzen glaubst, gehören sie dir, wenn du Möglichkeiten suchst, wirst du sie finden.
Ich bin Eva und ich bin Coach für Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen möchten.
Deine innere Haltung kannst du selbst bestimmen. Manchmal benötigst du dafür jedoch viel Kraft und das Bewusstsein dafür, wo du gerade stehst. Selbstbestimmt leben macht frei und es fängt mit dem Verstehen an.
Coaching oder Life-Coaching, ist eine spannende und effektive Methode, dein Leben so zu gestalten, dass es Spaß macht. Ein Coach kann sehr viel bewirken. Hängst du in einer Zeitschleife mit Ereignissen fest, die du nicht beeinflussen kannst? Wünschst du stattdessen fröhlich aufzustehen und den Tag mit Energie zu erleben? Willst du tolle Menschen um dich herum haben und am Abend wissen, dass du heute etwas Positives und Gutes geleistet hast? All das kann Coaching bewirken. In meinem Glossar findest du einige Begriffe aus dem Life-Coaching, die immer wieder benutzt werden und eine kurze Erklärung, um Coaching für dich verständlich zu machen.
„Jeder braucht einen Coach“, das ist etwas, das Bill Gates so oder so ähnlich gesagt hat. Ich bin überzeugt, er hat recht.
Ankern
Durch einen Anker wird ein Gefühl oder eine Gefühlsfolge und Erinnerungen an einen äußeren Reiz gekoppelt. Der Anker kann unbewusst ausgelöst werden, durch ein Lied oder eine Situation, eine Geschichte, einen Ort, ein Gefühl, einen Geschmack oder Geruch. Beim Coaching setzen wir Anker oft bewusst oder wir lösen negative Anker auf.
Assoziiert
Assoziiert sein heißt, in der Erinnerung eine Situation noch einmal voll zu durchleben, alle Gefühle noch einmal zu spüren. Das Gegenteil ist dissoziiert sein, eine Erinnerung, in der die Person selbst beteiligt war, als Beobachter durchleben. Hier sind die Gefühle oft weniger stark abrufbar.
Authentizität
Authentisch zu sein, erfordert ein hohes Maß an Selbsterkenntnis. Sich selbst zu erkennen und nach den eigenen Werten, Gedanken, Emotionen und Bedürfnissen zu handeln und dahinterzustehen, ist ein großer Schritt in ein selbstbestimmtes Leben.
Bandler, Richard
Richard Bandler wurde 1950 in New Jersey USA geboren. Er und John Grinder sind die Begründer des NLP (Neuro Linguistisches Programmieren). Viele Methoden bzw. Modelle des NLP wurden von Bandler eingeführt und mitgeprägt. Er studierte Mathematik, Informatik und Psychologie. Für seine Studien nahm er Menschen als Modelle, die in ihren Fachgebieten herausragend waren. Er studierte an ihnen, was sie taten, um erfolgreich zu sein und entwickelte daraus viele Methoden des NLP. Er ist der Gründer der Society of NLP und bildet bis heute seine Trainer selbst aus, die das Wissen dann weltweit weitergeben.
Business Coach
Ein Business Coach wird von Unternehmen angefordert und hilft bei der Erstellung und Durchführung von Unternehmens- oder Abteilungszielen, der Entwicklung von firmenspezifischen individuellen Lösungen sowie Unternehmensleitbildern. Es gibt jedoch viele unterschiedliche Schwerpunkte und Spezialisierungen, einige Beispiele hierfür sind: Vertriebs-Coaching, Mitarbeiterführung (HR Coaches), Finanz-Coaching, Teamentwicklungs-Coaching und Kommunikation Trainer.
Coach
Die Bezeichnung Coach bedeutet übersetzt Kutscher. Früher war es ein Begriff, der im Leistungssport genutzt wurde, heute findet man Coaches für fast alles. Ein Coach ist jemand, der andere Menschen zu einem neuen Ziel bringt. Um das Ziel zu erreichen, bedient er sich bestimmter Methoden und unterstützt sowohl die Zielfindung, die Ressourcen-Findung oder den Ressourcen-Bedarf. Das Ziel eines Coaches sollte sein, den Klienten/Coachee dabei zu unterstützen, mit eigenen Zielen weiterzukommen und gute Entscheidungen zu treffen. Ein Coach ist ein Begleiter, der die Stärken und Möglichkeiten des Klienten/Coachees aufdeckt und fördert. Er ist nur in seltenen und erwünschten Ausnahmefällen als Berater oder Ratgeber tätig.
„Jeder sollte einen Coach haben“ Bill Gates
Coachee
Coachee oder auch Klient ist eine Bezeichnung für die Menschen, die von einem Coach betreut werden. Meistens wird dieser Begriff jedoch mit psychologischem Hintergrund verwendet. Im Sport redet man eher von Golfern, Fußballern oder Leichtathleten, die gecoacht werden.
Dissoziiert
Dissoziiert zu sein heißt, etwas, was einem selbst passiert ist, von außen zu betrachten und zu bewerten. Oft hilft dissoziiert zu sein dabei, einen Abstand zu starken Gefühlen zu bekommen. Dadurch können Ereignisse ohne starke emotionale Bewertung betrachtet werden. Das Gegenteil ist assoziiert sein.
Empathie
Empathisch sein ist eine Fähigkeit, die die Bereitschaft voraussetzt, sich ganz in die Gefühlswelt, in die Gedanken und in die Motive einer anderen Person hineinzuversetzen. Es erfordert, den anderen Menschen zu hören und so weit wie möglich zu verstehen. Empathie ist jedoch nicht zu verwechseln mit Mitleid oder Hilfsbereitschaft und erfordert nicht, gleicher Meinung zu sein. Mitgefühl ist eher eine Reaktion auf eine von außen betrachtet missliche Situation des anderen, die zu fürsorgliches Verhalten führt.
Generalisieren
Generalisieren, Verzerren und Tilgen von Erlerntem ermöglicht es uns, aus der Vielzahl der Eindrücke, die unser Gehirn zu verarbeiten hat, die für uns vermeintlich relevanten Dinge herauszufiltern. So lernt ein Kind: Die Herdplatte ist heiß durch Verbrennen oder warnende Rufe der Mutter. Es wird von nun an alle Herdplatten mit Vorsicht betrachten. In der Sprache benutzen wir Ausdrücke wie: immer, jeder, alle, um zu generalisieren. Aber hier ist Vorsicht geboten, oft führen solche Aussagen zu falschen Schlüssen: Nicht jede Versicherung will mich über den Tisch ziehen, nicht jede Frau ist Multitasking fähig, nicht jeder Mann hat einen Tunnelblick.
Glaubenssatz
Wenn ich mir die Frage stelle, woran ich glaube, dann komme ich den gelernten Glaubenssätzen auf die Spur. Wie einen Wert übernehmen wir negative und positive Glaubenssätze von unseren Herkunftsfamilien, Freunden und aus unserer Kultur. Glaubenssätze sind fest verankerte Annahmen über uns selbst und die Welt. Wir dürfen sie immer mal wieder überprüfen und überlegen, ob sie uns im Leben weiterbringen. Im Coaching lernst du Methoden, negative Glaubenssätze loszuwerden.
Grinder, John
Mitbegründer des NLP und anfangs Partner von Richard Bandler, selbst ist er Professor für Linguistik.
Hypnose
Hypnose, auch Trance ist ein Zustand, bei dem das Bewusstsein weitgehend ausgeschaltet wird. Der Mensch wird in einen Wachschlaf versetzt oder er geht durch Meditation selbst hinein. Dadurch wird es möglich, an vorhandene Ressourcen des Unterbewusstseins zu gelangen, zu entspannen und Dinge zu lernen, denen das Bewusstsein oft hinderlich im Weg steht. Hypnose wird in vielen Kulturen als selbstverständlicher Teil des Lebens angesehen. In der westlichen Welt werden hypnotische Zustände oft nicht Hypnose genannt. Meditation und Trancen gehören aber mittlerweile in unser Leben. Im Coaching (NLP) wird die Hypnose viel durch den Einsatz hypnotischer Sprachmuster (Milton Erickson) eingesetzt. Auch in der Medizin wird Hypnose mittlerweile oft unterstützend genutzt.
Hypnotische Sprache
Sprache, hat oft hypnotische Wirkung. Durch indirekte Aufforderungen und positive Verstärkung kann vieles ausgelöst werden. Besonders spannend ist es, wenn der Coachee in einem meditativen Zustand ist und er Coach mit hypnotischen Sprachmustern nach Milton Erickson arbeitet. Unvollständige Sätze geben dem Unterbewusstsein Impulse zur Vervollständigung, dadurch findet es Lösungen, die vorher evtl. nicht da waren. Es ist sehr interessant, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie negative Sprache von anderen Menschen auf uns wirkt.
Intuition
Aus dem Unbewussten kommende Gewissheit, dass etwas ohnehin geschehen sollte. Manchmal auch die innere Stimme oder der sechste Sinn genannt. Intuition hilft uns, Entscheidungen zu treffen, die mit dem Verstand oft nicht zu erklären sind. „Hör auf dein Herz“, sagen Menschen oft in Liebes- oder Gefühlsangelegenheiten. Aber auch in täglichen kleinen Momenten ist es oft ratsam der Intuition zu folgen. Manchmal kann der Verstand nicht alle Kleinigkeiten erfassen, die wir im Unterbewusstsein aber wissen. Da ist es dann ratsam, intuitiv zu reagieren.
Lebensbalance
Lebensbalance wird durch die Ausgeglichenheit der verschiedenen Lebensrollen, die wir leben, erreicht. Die Rolle im Beruf, in der Partnerschaft, die verschiedenen Rollen in der Familie, im Hobby, das, was ich für mich selbst tue: „Ich mit mir“ und viele andere Rollen, brauchen alle ihre ausgewogene Beachtung.
Lebensmathe
Jeder Mensch hat 24 Std. am Tag. Lebensmathe ist ein System, bei dem der Tag genau analysiert wird, und zwar nach dem, was wir exakt und wann tun. Wenn wir eine neue Gewohnheit etablieren wollen, brauchen wir dafür Zeit, sonst wird das nichts. Wenn wir realisieren, was wir wann tun, dann können wir auch entscheiden, wovon wir ab sofort weniger tun, um zeitlichen Raum für etwas Neues zu schaffen.
Bist du Mutter, Tochter, Hausfrau und Managerin, Tänzer und Freundin, Sportlerin und Studierende? All das sind Lebensrollen. Jede Rolle die dir wichtig ist verlangt nach Aufmerksamkeit. Je ausgewogener, desto besser die Lebensbalance.
Lebensvisionäre sind Menschen, die eine Vision für ihr Leben haben. Was will ich erreichen in meinem Leben? Wer will ich sein, auch in der Erinnerung anderer Menschen, was möchte ich tun und was will ich hinterlassen? Lebensvisionäre leben ihr Leben mit dem Sinn, dieser Vision immer näherzukommen. Sie sind selbstbestimmt und bevorzugt stark proaktiv. Ihre Lebensreise hat ein klares Ziel: die Lebensvision. Bei jedem Lebensereignis und bei allem, was sie tun, haben sie ihre Vision vor Augen und können daher ihr Leben immer wieder leicht in der Richtung korrigieren.
Lebensziele
Lebensziele sind langfristige Ziele, die oft schon 10, 20 oder mehr Jahre im Blick haben. Oft sind Lebensziele an Visionen geknüpft und ergeben dadurch Sinn. Wer alles erreicht, was er sich als Ziel vorgenommen hat, hat immer noch Platz, seine Vision weiter auszubauen. Wer nur Ziele hat und diese erreicht, braucht evtl. eine Vision.
Leitbild (persönlich)
Leitbild ist ein Begriff, der oft im Business Coaching eingesetzt wird. Ein persönliches Leitbild ist eine schriftliche Aussage zu Vision und Prinzipien. Beschrieben wird, was der Mensch in seinem Leben mit seinem Handeln erreichen will, welche Werte er für wichtig hält und auch, mit welchen wem er zusammen sein möchte und wie er es erreichen will.
Life Coach
Coaches gibt es für alle Bereiche des Lebens. Früher wurde dieser Begriff viel im Leistungssport verwendet. Heute gibt es Coaches für Finanzen, Kommunikation, Aufräum-Coaches und Business Coaches und noch vieles mehr. Ein Life-Coach ist meistens auf eine begrenzte Zielgruppe mit spezifischen Problemen/Lebensfragen spezialisiert.
Life Design
Unter Life Design verstehe ich eine langfristige Planung von Lebenszielen. Wo willst du sein, wenn du mit 90 im Schaukelstuhl sitzt und deinen Enkeln von deinem Leben erzählst? Wer bist du jetzt? Was solltest du mehr tun und was weniger? Was willst du als Vermächtnis hinterlassen und was ist dir wirklich wichtig für dein Leben? Alle diese Fragen und mehr führen dazu, eine Lebensvision zu definieren, für die es sich lohnt zu leben. Um dieses große Ziel, die Vision zu erreichen, braucht es Lebensziele.
Metaebene
Die Metaebene ist der Zustand, in dem man gedanklich eine Situation, die einen selbst betrifft, von außen betrachtet. Wie ein guter Freund, der mit emotionalem Abstand eine Situation bewertet, kann sich jeder Mensch auch selbst so von außen betrachten. Das hilft oft einen anderen Blickwinkel zu bekommen.
Metamodell der Sprache
Das Metamodell der Sprache ist ein zentrales Element, aus dem NLP. Es beschreibt, wie wir sprachlich wiedergeben, was um uns herum geschieht. Die 3 Hauptklassen des Modells unterscheiden: verzerren, z.Bsp. Vorannahmen als wahr darstellen, oder unlogische Verbindungen aufstellen, generalisieren, (verallgemeinern) und tilgen, (weglassen). Um Unklarheiten im Gespräch aufzudecken, werden entsprechende Fragen gestellt, die das, was nicht gesagt wurde aufdecken.
Metaprogramme
Menschen ticken unterschiedlich. Die Wahrnehmungsfilter nennt man im NLP Metaprogramme.
So ist jemand zum Beispiel ein ‚Problemvermeider‘ also weg von oder ein ‚Problemlöser‘ hin zu. Ein anderes Beispiel ist der Generalist: „Das Endprodukt soll folgendermaßen aussehen…. nun seid kreativ“, oder der Detaillist: „Jetzt lass uns das mal genau planen, genau die Schritte festlegen und dann festlegen, welche Hilfsmittel nötig sind.“
Es gibt insgesamt über 60 Metaprogramme.
NLP
Neuro Linguistisches Programmieren oder NLP ist eine Sammlung von Methoden und Techniken, die heute zum Coaching oder in der Psychologie und Psychotherapie eingesetzt werden. Die ursprüngliche Idee der Gründer R. Bandler und J. Grinder war es zu erforschen, was manche Therapeuten erfolgreich macht und vor allem, was genau sie taten. Sie vermuteten und bewiesen, dass es sich nicht nur um fachliches Wissen handelte, sondern um kommunikative Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Hieraus entstanden Methoden, die wir heute nicht nur im NLP Coaching anwenden. Beispiele hierfür sind Ankern, Submodalitäten, Augenzugangskanäle, VAKOG (die fünf Sinne der Wahrnehmung), das Metamodel, Metaprogramme und vieles mehr.
NLP Coaches mit einer Ausbildung der Society of NLP werden auch heute noch (2022) in Deutschland von Trainern ausgebildet, die von Richard Bandler dem Begründer selbst ausgebildet wurden. Ein NLP Coach geht den Weg vom NLP-Practitioner, zum NLP-Master und danach zum NLP-Coach. Danach gibt es weiterführend einen NLP-Hypno Coach (Hypnotische Sprache) sowie einen NLP Kommunikationstrainer für den Bereich Storytelling.
Selbstbestimmt
Selbstbestimmt leben bedeutet, sich darüber bewusst zu werden, was wirklich in unserer Macht liegt, selbst zu bestimmen und sich dann darauf zu konzentrieren. Viele Dinge wie das Wetter, andere Menschen, das Weltgeschehen, Politik, die Vergangenheit und so vieles mehr, sind zwar Themen über die sich viele Menschen gerne und ausgiebig aufregen, jedoch sind sie kaum zu verändern und somit ist Aufregen nicht zielführend. Ziel eines selbstbestimmten Lebens ist es zu erkennen, was möglich ist, und bei dem, was schwer zu verändern ist, aber für sehr wichtig empfunden wird, zu überlegen: Was kann ich tun, um ein kleines bisschen in diese Richtung zu arbeiten.
Selbstbewusstsein zu sein bedeutet, ein gutes Selbstwertgefühl sowie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben. Selbstbewusste Menschen strahlen meistens Selbstsicherheit aus und wirken auf andere Menschen anziehend. Offenheit und Interesse an anderen Menschen sind mit Selbstbewusstsein verbunden, denn wer mit sich selbst im Reinen ist, kennt keinen Neid und Missgunst.
Storytelling
Storytelling wird eingesetzt, um Geschehnisse, Lehren oder Lerneffekte so zu verpacken, dass sie in Erinnerung bleiben. Eine Geschichte wird erzählt, mit der Gefühle erzeugt werden können und in der jemand etwas tut, was nachahmenswert oder erinnerungswürdig ist. Anstatt zu sagen: du musst oder du solltest, wird eine Geschichte erzählt, in der der Held sich so verhält, wie wir uns ein Ergebnis wünschen würden oder aus dessen Leben wir Verhalten lernen können. Ein guter Storyteller hat vorher ein Ziel definiert.
Vision oder Lebensvision
Die Lebensvision ist die Motivation, die Menschen brauchen, um Ziele zu verfolgen. Sie steht immer vor den Zielen und beantwortet die Fragen: „Warum ist dieses Ziel wichtig?“ und „Was gibt mir dieses Ziel?“ Die Vision gibt die Lebensrichtung vor. Das, was du am Ende deines Lebens sein möchtest, was rückwärts betrachtet dein Leben für dich gut gemacht hat, ist deine Lebensvision. Wenn du ein Ziel erreicht hast und dieses Ziel alles ist, was du je zu wünschen erhofft hast, dann frag dich, warum dieses Ziel wichtig ist oder war. Was hat dich zum Brennen gebracht? Wenn du diese Frage beantworten kannst, dann geht es weiter. Eine Vision gibt dem Leben einen Sinn. Dabei muss sie nicht immer groß oder ganz außergewöhnlich sein. Wer willst du sein, wenn du mit 90 im Schaukelstuhl sitzt und anderen Menschen von deinem Leben berichtest? Was willst du über dein Leben erzählen?
Visionscoach
Als Visionscoach lege ich Wert darauf, dass du verstehst, was dein Warum im Leben ist. Ziele bringen Menschen weiter. Sie geben eine Richtung vor und haben meistens einen Grund. Warum ist dieses Ziel wichtig? Finde heraus, was deine Lebensvision ist. Das Leben ist eine Reise, du kannst dir überlegen, wohin du gehen möchtest und was du unterwegs erleben willst, oder du lässt andere deinen Weg bestimmen. Die Vision ist ein Kompass, der dich immer wieder in deine Richtung zurückholt, mal mit und mal ohne Umleitung. Manchmal kommt man vom Weg ab, aber irgendwann findet dann die Korrektur statt. Deine Lebensvision ist das Wunschbild, wer du sein willst, eine Vorstellung davon, was im Leben für dich Sinn ergibt, deine Motivation.
Werte
Werte bekommen wir von Geburt an vermittelt. Sie sind für unsere Persönlichkeit wie die Wurzeln eines Baumes. Deinen Wert findest du, indem du dich entweder fragst: „Was mag ich an anderen Menschen nicht?“ oder dir die Frage beantwortest: Was ist mir wichtig in meiner Rolle als: Mutter, Vater, Mitarbeiter:in, Coach, Partner:in, Tochter, Sohn, Erdbewohner, Nachbar:in usw. Wie wir Werte leben, ändert sich in jeder Rolle, die wir in unserem Leben ausfüllen. Es lohnt sich, sich, gelegentlich, zu fragen, ob dieser Wert unser eigener ist und ob er hilfreich für unser Leben ist.
Wünsche
Wünsche sind oft eine Vorstufe von Zielen. Der Unterschied ist, dass ein Wunsch mir meistens durch andere erfüllt werden muss. Ich kann also wenig dafür tun. Ein Ziel kann man bewusst und selbst angehen.
Ziele
Ziele, die Kraft haben und in Erfüllung gehen, sind klar definiert. Es ist sinnvoll, ein Ziel zunächst nach der SMART-Formel zu formulieren. Dadurch wird es: ist spezifisch, messbar, attraktiv und aktiv von mir selbst erfüllbar, realistisch und (time) es ist mit einem Enddatum versehen. Ein guter Anfang. Außerdem ist es wichtig ein Ziel in der Zukunft für mich selbst sichtbar zu machen, dann hat es eine „Seele“ und ist stark. Das bedeutet, dass folgende Frage beantwortet werden sollte: Wer bin ich, wenn ich dieses Ziel erreicht habe? Was macht es so spannend für mich und welchen Wert hat es? Warum will ich mein Ziel erreichen und was gibt mir das?
Ich bin Eva und ich bin Coach für Lebensvisionäre. Visionen sind wichtig, denn wenn ich weiß, wohin ich will, habe ich vieles selbst in der Hand und kann meinen Weg immer wieder korrigieren.
Ist dein Leben gerade nicht so im Takt? Es wird Zeit umzudenken und einen Weg zu finden, mit dem alles, was du tust, einen Sinn ergibt. Coaching ist eine geniale Möglichkeit Dinge in die richtige Reihenfolge und in die richtige Richtung, manchmal auch ins richtige Licht und mit dem richtigen Rhythmus zu versehen.
Hast du noch Fragen? Schreib mir: coaching@evawippermann.com
„Wir sollten uns mal überlegen, was wir jetzt mit dem Rest des Monats anfangen?“ Das war ein Zitat von mir, am 21. März. Die Reaktion von Anthony: „Wir wärs mal mit ganz normalem Alltag?“
Eine etwas skurrile Geschichte hat mich, als ich 14 war, davon überzeugt, dass ich nicht sehr alt würde. Nach diesem Tag, habe ich Lebenszeit komprimiert, Unwichtiges weggelassen und spannende Abenteuer und Geschichten gesammelt. Mein Energiepotential ist sehr groß und ich kann anstrengend sein. Daher bin ich etwas ruhiger geworden, manchmal. Ich lebe bereits 20 Jahre länger, als ich damals dachte und habe vor, sehr alt zu werden. Der März hat jedoch unbewusst diese Endzeitstimmung wieder geweckt, viel ist passiert und ich habe hineingesteckt was nur geht.
Fokus!: Its a Boy!
Ich bin am 16. März 2022 zum dritten Mal Oma Tiki geworden! Was für ein Geschenk.
Wie unglaublich! Vor 7 Jahren war das so gar nicht in meiner Vorstellungswelt präsent. Der kleine Tom ist zauberhaft, gesund und den Eltern geht es auch sehr gut. Die Geschwister und der kleine Hund, müssen sich erst noch an die neuen Rollen gewöhnen. Meine kleine Enkelin Frieda (2) hat mir gesagt, Tom wäre nicht der Bruder, denn sie, Frieda, sei ja die Schwester, – von Tom – und ihr Bruder ist Ben. Ben (4) hingegen fühlt sich etwas falsch informiert: Mama hatte einen Bruder angekündigt und anstatt den ersehnten Spielkameraden für wilde Spiele, hat sie wieder ein Baby mitgebracht. Er ignoriert das jetzt erstmal. Oma Tiki (das bin ich) hat ihn allerdings auch enttäuscht, denn wegen Corona-Symptomen, konnte ich nicht am versprochenen Tag kommen. Als ich dann kam und ihn fragte, ob er noch sauer auf mich sei, sagte er jedoch:“ Ich war garnicht sauer auf dich Oma Tiki, ich war ja auf Mama sauer, als sie mir gesagt hat, dass du nicht kommst!“ Der Überbringer schlechter Nachrichten wurde schon in der Vergangenheit von den Königen geköpft. In meiner Welt ist das jetzt für mich erstmal ok.
Weiterbildung zum Hypnocoach …
Ende Februar, durfte ich meine Ausbildung um ein weiteres Modul ergänzen. Ich bin jetzt zusätzlich zum NLP Master und NLP Coach noch zertifizierter NLP Hypnocoach! Hypnose ist eine wunderbare Art, das Unterbewusstsein stärker zu involvieren. Erst in der Ausbildung wurde mir klar, wie schwer es vielen Menschen fällt, die aktiven Gedanken loszulassen und darauf zu vertrauen, dass viele Antworten schon in uns sind. Sie warten nur auf etwas Platz im Kopf, um sich zu zeigen, gehört zu werden oder sich zu formen. Viele Menschen haben eine etwas wirre Vorstellung davon, was es bedeutet, sich selbst zu hypnotisieren oder hypnotisiert zu werden. In dieser Ausbildung habe ich wieder einmal verstanden, wie ich ticke. Ein weiterer Baustein, für die Gebrauchsanleitung meines Gehirns. Ich nutze hypnotische Zustände schon seit ich klein bin. Entweder um gut zu schlafen, mit Migräne und Zahnärzten umzugehen oder um Schmerzen (körperliche und seelische) fast nicht oder nicht zu spüren. Hypnose wirkt ausserdem wie eine Suchmaschine für den Kopf: Einfach die Frage ins Unterbewusstsein geben und loslassen. Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten.
… und zur Mediatorin, Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktklärung
Im März gab es noch ein letztes Wochenende in Köln. Damit habe ich nun auch meine Ausbildung zur Mediatorin erfolgreich abgeschlossen. Mediation ist spannend, aber Konflikte haben viel negative Energie und sind damit sehr anstrengend. Diese Ausbildung, hat mein Verständnis für viele Dinge verändert und meinen Methodenkoffer mit wunderbaren Ideen gefüllt. Lernen ist immer eine Bereicherung. In Köln hatte ich abends das Vergnügen mit meiner Schulfreundin Katja beim Spanier zu sitzen, über das Leben zu reden und Tapas zu essen, ein schöner Tag.
Situationen einfach aussitzen
Meine Freundin Anja hat mir letztlich gesagt, dass man manche Dinge einfach mal aussitzen muss, wenn sich keine Lösung offenbart. Wie recht sie hat! Anthony und ich hatten eine komplizierte Situation auf der anderen Seite der Welt, die von uns aus fast ausweglos schien und die uns psychisch immer wieder sehr mitgenommen hat. Die Lösung kam ganz unerwartet, aus einer noch viel unerwarteteren Richtung und hätte nicht besser sein können. Sie kam in dem Moment, als wir unsere Energie rausgenommen haben.
Mein Learning aus dieser Situation ist: (wieder einmal) Loslassen. Wenn ich es nicht selbst verändern kann, bestmögliches Szenario ausmalen und vertrauen, dass es schon gut wird. Es ist jetzt gut.
New Zealand macht die Grenzen auf
Plötzlich hat Neuseeland beschlossen, dass es wieder am internationalen Leben teilnehmen will, und die Quarantänebedingungen wurden komplett aufgehoben.
Im Februar 2019 kam ich, zur Geburt meiner kleinen supertollen Enkeltochter von Neuseeland nach Deutschland, um erstmal 2 Wochen zu bleiben. In meinem Koffer hatte ich Sachen, für 2 Wochen. Ich hatte sogar die Schuhe vergessen, da in Neuseeland ja Sommer war. Seitdem bin ich in Deutschland und ich hatte durch die Pandemie 4 Monate lang das Erlebnis, die kleinen Enkelkinder jeden Tag erleben zu dürfen. Was für ein Geschenk. Anfangs konnte ich nicht fliegen, weil ich erkältet war und abwarten wollte. Dann hatte ich auf einmal das falsche Visum und es gab keine Flüge mehr. Ich hätte evtl. versuchen können im Dezember 2021 einzureisen, aber die Quarantäne hätte mich einige Tausend Dollar und 2 Wochen Lebenszeit, eingesperrt in einem Hotelzimmer gekostet. Beides nicht erstrebenswert. Das Virus blieb, mit diesen sehr strikten und teilweise harten Maßnahmen, 2 Jahre lang weitgehend von Neuseeland fern. Ob das auf lange Sicht eine gute Idee war, wird sich zeigen. Das Gesundheitssystem dort, ist nicht besonders belastbar. Daher war es sicher eine lebensrettende Maßnahme, für viele.
Für mich hieß das am 26. Februar 2022, dass Anthony nach Deutschland zurückkommen konnte und zwar ohne damit zu rechnen, hier im Falle eines Familiendramas festzusitzen. Das Drama blieb aus, wir sind beide nach 3 Monaten wieder zusammen im gleichen Land und sind dann zum ersten Mal nach 2 Jahren Skifahren gewesen.
Dolomiten
Wie wunderschön ist Europa und wir unglaublich einzigartig, beeindruckend, atemberaubend und mächtig sind die Dolomiten. Dort Ski zu fahren fühlt sich an, als ob man in ein Gemälde steigt. Ich glaube nicht, dass ich es irgendwo landschaftlich schon mal schöner gefunden habe als auf der Piste von Kolfuschg nach Wolkenstein. Es ist, einfach unbeschreiblich und bei blauem Himmel zum Jubeln schön! Wie gut einen Partner zu haben, der die Leidenschaft zum Wintersport mit mir teilt. Aber ich habe auch eine Freundin, Katja, mit der ich kurz vorher hier war, und die mir dieses Wahnsinnsgebiet und ihre Liebe zu dieser Gegend geschenkt hat. Danke euch beiden Katja und Anthony! Schön, dass es euch gibt!
Kunst und Kultur
Museen, Ausstellungen, Messen Flohmärkte, Konzerte und Kinos, wie haben wir euch vermisst. Wir waren also endlich mal im Bauhaus Museum und im Bauhaus in Dessau und haben dann noch eine digitale Monet Ausstellung in Berlin besucht. Beides war toll und wir freuen uns dieses Jahr mehr Kultur in unserem Leben haben zu können.
Freunde
Dann noch eine schöne Überraschung im März: Anthonys Bruder Jerome mit seiner Frau Sara Jane, kamen uns plötzlich besuchen. Sie mussten geschäftlich auf Messen in Paris und Amsterdam und waren das erste Mal nach 2 Jahren international unterwegs. Wir trafen sie in Berlin, dann wollten wir ihnen Leipzig zeigen und sie kamen mit zu uns. Leider hat es sie unterwegs mit Corona erwischt und somit waren wir alle 4 plötzlich in Quarantäne. Damit endete der Monat dann für uns alle in Leipzig. Statt Sightseeing waren wir bei Tee und Schokolade in unserer Wohnung. Das waren (ausser dem Chardonnay), die Grundnahrungsmittel, die wir genug in der Wohnung hatten. Dank Hello Fresh haben wir auch sonst nicht schlecht gegessen. Also alles gut.
Die Welt im März
Viel ist passiert im März, von dem wir uns alle wünschten, es wäre nicht passiert. Viele Menschen haben plötzlich ihre Heimat verloren. Bomben und Krieg in Europa sind Schreckgespenster machen Angst und schlaflos, die betroffenen Ukrainer schauen fassungslos auf ihre zerbombten Städte und hoffen auf Nachricht von denen, die daheim kämpfen müssen oder aus anderen Gründen nicht fliehen können. Jeder hilft wo er kann.Die Menschen hier im Viertel und überall in Deutschland sammeln, nehmen Fremde bei sich auf, hüten Tiere, verbinden sich, um nicht tatenlos sein zu müssen. Am Krieg können wir nichts ändern, das haben andere schon grausam entschieden. Wir können uns alle einsetzen, wo Hilfe gebraucht wird und Liebe, Unterstützung und Hilfe denen geben, die es brauchen.
Das Leben passiert und der März ist rum
Zwischendurch darf ich auch arbeiten. Ich liebe meinen Job als Coach. Meine Kunden sind Menschen, die im Leben schon einiges erreicht haben, die aber noch auf der Suche nach dem sind, was sie erfüllt, etwas, dass sie morgens voller Energie aufstehen lässt. Die eigene Vision zu kennen ist ein Lebensleitfaden. Plötzlich ist vieles klar und macht Spaß. Das sind meine Lebensvisionäre.
So, jetzt muss ich mich mal um den April kümmern. Ich freue mich auf jeden Tag und dann auch wieder auf ein gemütliches Bett in der Nacht. Ich liebe Geschichten, und sie passieren überall und immer.
Ich bin Eva ich bin Coach und ich freue mich, dass du diesen persönlichen Beitrag von mir gelesen hast. Geschichten von mir gibts auch im Storyletter. Ich freu mich von dir zu hören.
Genieße die Energie des Frühlings und pass auf dein Lächeln auf.
Selbstwert-Coach. Denn deine Beziehungen spiegeln deinen Selbstwert.
Menschen tragen oft Themen mit sich herum, über die sie mit niemandem sprechen können: Beziehungskonflikte, Zweifel am eigenen Wert oder das Gefühl, nur zu funktionieren.
Stark im Innnen. Klar im Außen. Fokus. Klarheit. Leichtigkeit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Die neusten Kommentare