Soll ich bleiben oder gehen? Eine Entscheidungshilfe für deine Beziehung

Soll ich bleiben oder gehen? Eine Entscheidungshilfe für deine Beziehung

Es war ein verregneter Sonntagabend, als ich in meiner Küche stand und auf die Regentropfen, die auf mein großes Dachfenster prasselten, lauschte. Eine meiner besten Freundinnen rief mich an, ihre Stimme klang verzweifelt. „Ich fühle mich so zerrissen und unglücklich. Soll ich bleiben oder gehen?“

Diese Frage hörte ich nicht zum ersten Mal. Vielleicht hast du dich auch schon einmal in einer ähnlichen Situation befunden, in der du dich gefragt hast, ob es Zeit ist, deine Beziehung zu beenden oder ob es noch Hoffnung gibt. Manchmal begleitet diese Frage die Familien jahrelang. Es ist wie ein Damoklesschwert, was über ihren Köpfen schwebt. Die Frage allein ist aber zerstörerisch und bringt nicht wirkliche Lösungen hervor.

Bleiben oder gehen? Was sagen deine Gefühle?

Selbstreflexion gehört dazu

Manchmal fühlt sich alles so überwältigend an, dass es schwierig ist, einen klaren Gedanken zu fassen. In solchen Momenten hilft es, innezuhalten und in sich hineinzuhorchen. Was fühlst du wirklich? Bist du glücklich, traurig, wütend oder enttäuscht? Schreib deine Gefühle auf. Manchmal ist es einfacher, Klarheit zu gewinnen, wenn du deine Gedanken auf Papier siehst. Negative Gefühle sind erlaubt. Versuch sie nur einfach mal ganz nüchtern zuzulassen, ohne sie anzuheizen. Gefühle sind wie kleine Flammen, die sich schnell in ein zerstörerische Feuer verwandeln. Schuld, Verzweiflung, Angst und Mutlosigkeit können auch Teil deiner Gefühlswelt sein.

Deine Werte und Bedürfnisse

Jeder Mensch hat bestimmte Werte und Bedürfnisse, die in einer Beziehung erfüllt werden müssen. Kennst du deine? Vielleicht legst du großen Wert auf Vertrauen, Freiheit oder Geborgenheit. Wenn diese Grundwerte nicht erfüllt werden, kann das auf Dauer unzufrieden machen. Überlege, welche Bedürfnisse momentan in deiner Beziehung erfüllt werden und welche nicht. Mehr zu Werten findest du in meinem Blogartikel: Lebenswerte erkennen, mit einer langen Werteliste am Ende.

Pro und Contra: Bleiben oder Gehen

Vor- und Nachteile abwägen

Stell dir vor, du stehst an einer Weggabelung. Der eine Weg führt zum Verbleib in deiner Beziehung, der andere zur Trennung. Welche Vor- und Nachteile bringt jeder Weg mit sich? Schreib eine Liste mit den positiven und negativen Aspekten beider Optionen. Sei dabei ehrlich zu dir selbst. Diese Liste kann dir helfen, eine objektivere Sichtweise zu entwickeln. Du kannst die Vorteile für dich als Person, als Mutter und für euch als Partner auflisten. Verschiedene Lebensrollen haben verschiedene Themenschwerpunkte. Schreiben macht dir vieles klarer.

Erwartungen und Lebensziele

Passt deine aktuelle Beziehung zu deinen langfristigen Lebenszielen? Ist eine Beziehung überhaupt wertvoll für deine persönliche Zukunft oder lebst du lieber allein? Vielleicht hast du bestimmte Vorstellungen davon, wie deine Zukunft aussehen soll. Wenn deine Beziehung diese Vorstellungen nicht unterstützt, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass es an der Zeit ist, etwas zu ändern und das geht mit oder ohne deinen Partner:in.

Werkzeuge zur Entscheidungsfindung

NLP-Technik für neue Perspektiven und Klarheit

Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) ist einer meiner Schwerpunkte im Coaching. Es wirkt effektiv und für mich mit einer wunderbaren Logik. Probier einmal folgende Übung, um deine alten Denkmuster zu durchbrechen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Visualisierung: Schließ für einen Moment die Augen und stell dir vor, wie dein Leben in fünf Jahren aussieht, wenn du in der Beziehung bleibst. Was kannst du sehen, fühlen und hören?
Dann stell dir vor, wie dein Leben aussieht, wenn du die Beziehung beendest. Vertrau deiner Vorstellung und mal dir auch hier alles in bunten Farben aus. Was kannst du fühlen, was hören?

Welche Vision fühlt sich richtiger an?

Kommunikationstraining

Kommunikation ist das Fundament jeder Beziehung. Du magst jetzt denken, ich habe kein Problem mich auszudrücken, aber er oder sie versteht mich immer falsch!

In meiner Welt ist Kommunikation das, was ankommt.

Ganz egal, wie wunderbar du dich ausdrückst, wenn du nicht die Sprache der Person vor dir sprichst, dann kommt etwas ganz anderes bei ihr oder ihm an und das führt zwangsläufig zu Problemen.

Es gibt viele wirkungsvolle Ansätze, die dich darin unterstützen, dich so auszudrücken, dass du verstanden wirst.
Kommunikationstraining ist wie ein Fremdsprachenprogramm, dass du leicht lernen kannst.


Ich weiß, wovon ich rede, denn ich hatte in meiner Ehe oft das Gefühl, Chinesisch zu sprechen. Alle haben mich freundlich angelächelt, genickt und etwas anderes gemacht.


Lerne, deine Gefühle und Bedürfnisse klar und respektvoll zu äußern. Oftmals können Missverständnisse durch eine andere Art zu kommunizieren, einfach aus dem Weg geräumt werden.

Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Gedanken zu formulieren, dann ist Kommunikationstraining auf jeden Fall hilfreich.

Eine Trennung ohne Drama: Conscious Uncoupling

Was ist Conscious Uncoupling?

Dieser Ansatz bietet eine gesündere, bewusstere Alternative zur herkömmlichen, oft konfliktreichen Trennung. Das Ziel ist es, Paaren zu helfen, ihre Beziehung mit Respekt und Würde zu beenden, was besonders wichtig ist, wenn Kinder im Spiel sind.
Die Arbeit findet meistens mit einem der beiden Partner statt, weil jeder auf einer anderen Stufe abgeholt wird. Bin ich der/die Verlassene oder die/der Verlassende?

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, schreib mir eine E-Mail.

Schutz der Kinder

Falls Kinder im Spiel sind, ist es besonders wichtig, Konflikte zu minimieren und eine positive Elternschaft zu pflegen. Die Bedürfnisse der Kinder sollten immer an erster Stelle stehen. Eine bewusste Trennung kann dazu beitragen, dass deine Kinder so wenig wie möglich unter der Situation leiden.

Erfolgsgeschichten aus der Praxis

Beispiel: Annas Entscheidung

Anna war seit zehn Jahren verheiratet und hatte zwei Kinder. Sie fühlte sich in ihrer Beziehung zunehmend unglücklich und wusste nicht, ob sie bleiben oder gehen sollte. Durch unsere Coaching-Sitzungen konnte sie Klarheit gewinnen und entschied sich für eine bewusste Trennung.

Heute führt sie ein erfülltes Leben und hat eine liebevolle Beziehung mit einem neuen Mann und eine meistens freundschaftliche Beziehung zu ihrem Ex-Partner.

Anna und ihr Ex-Partner haben verstanden, dass sie glücklicher leben können, wenn sie sich loslassen. Sie streiten heute nicht mehr, sind nicht immer einer Meinung, aber sie haben einen respektvollen Umgang als Eltern für die gemeinsamen Kinder.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Entscheidung, ob du in deiner Beziehung bleiben oder sie beenden solltest, ist keine leichte Aufgabe. Es erfordert Mut, Ehrlichkeit und Selbstreflexion, auch wenn du dich für deine Beziehung entscheidest.

Mit den richtigen Werkzeugen und einer klaren Sicht auf deine Werte und Bedürfnisse, kannst du jedoch eine fundierte Entscheidung treffen.

Denk daran, dass es kein richtig oder falsch gibt – wichtig ist, dass du einen Weg wählst, der zu dir passt und der dich glücklich macht, damit du möglichst keine verbrannte Erde hinterlässt.

Ich bin Eva und ich coache und trainiere Menschen darin, Entscheidungen für ihre Lebensfragen zu treffen. Entscheidungen bringen dich weiter.

Deine Meinung zählt

Ich lade dich ein, deine Gedanken und Erfahrungen im Kommentarbereich zu teilen. Welche Techniken haben dir geholfen, Klarheit zu finden? Wie bist du mit deiner Entscheidung umgegangen? Dein Beitrag kann anderen Frauen in ähnlichen Situationen helfen.


Ich hoffe, dieser Artikel bietet dir wertvolle Einblicke und Unterstützung bei deiner Beziehungsentscheidung. Bleibe stark und vertraue darauf, dass du die richtige Entscheidung für dich und dein Leben treffen wirst.

Kein Platz beim Psychologen? Warum ein Coach deine Lösung sein kann

Kein Platz beim Psychologen? Warum ein Coach deine Lösung sein kann

Kein Platz beim Psychologen? In der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen Unterstützung bei einem Psychologen oder einem Psychiater, obwohl sie nicht zwangsläufig psychisch krank sind.

Was ist der Grund, warum so viele dennoch diesen Schritt gehen wollen?

Manchmal fühlt sich das Leben an, wie eine Sackgasse. Du fühlst dich überlastet und zerrissen, und weißt nicht, welchen Weg du einschlagen sollst oder wie du dir selbst helfen kannst. Eventuell stehst du auch kurz vor einem Burn-out.

Du erhoffst dir durch klärende Gespräche mit Psychologen oder einem Psychiater Klarheit darüber zu gewinnen, was mit dir los ist.

In der heutigen Zeit sind diese Berufsgruppen, wenn es sich um kassenärztliche Leistungen handelt, leider oft überlastet.


Lange Wartezeiten sind keine Seltenheit, und du weißt auch nicht, ob du mit dem Menschen am Ende wirklich arbeiten kannst.
Aber es gibt Alternativen.

Coaches, Trainer, Berater oder ein Mentor arbeiten anders als Psychologen und Psychiater und können dich in vielen Fällen schneller und lösungsorientierter weiterbringen, wenn es um Lebensfragen und Ziele und Lebensprobleme geht.

Während Psychologen und Psychiater sich in erster Linie auf die Diagnose und Behandlung psychischer Störungen konzentrieren, liegt der Fokus eines Coaches auf der Förderung von persönlichem Wachstum und der Bewältigung von Herausforderungen. Er oder sie arbeiten eher zukunftsorientiert als in der Vergangenheitsbewältigung. Wobei das wirklich auf das Thema ankommt.

Es sind alternative Herangehensweisen, die du sofort ausprobieren kannst.
Eventuell passen sie zu dir und du ersparst dir lange Wartezeiten im Gesundheitssystem ohne die Garantie auf Erfolg.

Was unterscheidet die Therapieberufe voneinander?

  1. Psychologe und Psychiater:
    Diese Fachleute sind darauf spezialisiert, Menschen mit psychischen Störungen zu behandeln. Ein Psychologe konzentriert sich in der Regel auf psychotherapeutische Interventionen, um Menschen bei der Bewältigung von psychischen Problemen zu helfen, während ein Psychiater medizinische Ansätze wie Medikamentenmanagement oder andere medizinische Interventionen anbieten kann.


  2. Coach:
    Ein Coach arbeitet oft auf einer nicht therapeutischen Ebene und konzentriert sich darauf, Menschen bei der Erreichung ihrer persönlichen oder beruflichen Ziele zu unterstützen. Dabei bleibt der Coach ganz in der Welt des Klienten und hält sich mit persönlichen Tipps und Erfahrungswerten weitgehend zurück.

    Im Gegensatz zur Psychiatrie geht es beim Coaching weniger um die Behandlung von psychischen Störungen, sondern um die Förderung von Selbstreflexion, Zielsetzung und persönlicher Weiterentwicklung in den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens.


  3. Berater:
    Ein Berater bietet professionelle Unterstützung und Beratung zu bestimmten Lebensbereichen oder Herausforderungen.
    Im Gegensatz zu einem Coach bietet der Berater eine Methode und wenn gewünscht, persönliche Erfahrung an und er gibt Tipps und persönliche Ideen. Beispiele sind Ernährungsberater, Einrichtungsberater und Paarberater.


  4. Trainer:
    Ein Trainer ist darauf spezialisiert, Menschen dabei zu unterstützen, bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln oder ihre Leistung in einem bestimmten Bereich zu verbessern. Im Sport findet man viele Trainer, aber auch im Erlernen von Kommunikation und mentalen Entspannungstechniken, Yoga und Meditation.


  5. Mentor:
    Ein Mentor ist eine erfahrene Person, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Einsichten für einen bestimmten Themenbereich teilt, um jemand anderen auf seinem Lebens- oder Karriereweg zu unterstützen.
    Ein Mentor darf und soll aus seiner eigenen Welt Tipps und Tricks weitergeben, die bei ihm oder ihr schon zum Erfolg geführt haben. Die Arbeit mit Mentoren ist oft persönlicher und intensiver als die mit einem Berater.

Insgesamt bieten Psychologen und Psychiater Unterstützung bei der Behandlung von psychischen Störungen, während Coaches, Berater, Trainer und Mentoren auf verschiedene Lebensbereiche spezialisiert sind und Menschen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen und ihr Potenzial zu entfalten.

Themen, die auf jeden Fall einen Psychiater oder Psychologen erfordern:

  1. Depression: Anhaltende Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit können Anzeichen einer Depression sein.
    Ein Psychologe kann bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung unterstützen, sei es durch Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie oder andere psychotherapeutische Ansätze.

  2. Angststörungen: Wenn Ängste übermäßig stark oder irrational sind und das tägliche Leben beeinträchtigen, kann es sich um eine Angststörung handeln. Ein Psychologe kann helfen, die Ursachen der Ängste zu verstehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit ihnen umzugehen.

  3. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Menschen, die traumatische Ereignisse erlebt haben, können an PTBS leiden, gekennzeichnet durch Flashbacks, Albträume, Übererregbarkeit und Vermeidungsverhalten. Ein Psychologe kann bei der Verarbeitung des Traumas und der Bewältigung der Symptome unterstützen.

  4. Zwangsstörungen: Zwangsstörungen sind durch wiederkehrende zwanghafte Gedanken und Handlungen gekennzeichnet, die den Betroffenen stark belasten. Ein Psychologe kann helfen, die Zwangsgedanken zu verstehen und Verhaltensweisen zu entwickeln, um mit den Zwängen umzugehen.

  5. Essstörungen: Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating können schwerwiegende Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben. Ein Psychologe kann bei der Identifizierung der zugrunde liegenden Ursachen und der Entwicklung eines gesunden Selbstbildes unterstützen.

  6. Andere Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolare Störungen, Borderline, Suchterkrankungen, und schwere Persönlichkeitsstörungen, sind auch Krankheitsbilder, die Psychologen, Psychiater oder ärztliche Betreuung brauchen.

Ein Coach, Berater, Mentor oder Trainer darf und kann keine Heilsversprechungen geben und kann auch keine Medikamente verabreichen.


Kein Platz beim Psychologen? Wann ist ein Coach die richtige Wahl?

Ein Coach ist der perfekte Ansprechpartner, wenn es um Lebensfragen geht.

Auch die können dramatisch sein und sich wirklich schwer, unüberwindbar und niederschmetternd anfühlen.

Die meisten Coaches haben ein Spezialgebiet wie Beziehungscoaching, Paar-Coaching, Liebeskummer, Stressbewältigung, Gesundheitscoaching, Finanzcoaching oder Karrierecoaching. Es gibt auch Ordnungscoaches, Sexcoaches, Ernährungscoaches und so weiter.

Für fast alle Lebensthemen gibt es Coaches oder auch Trainer, Berater und Mentoren.

Die Welt ist schnell und komplex geworden und wir werden alle mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert.
Dazu kommt, dass viele Menschen keinen Ansprechpartner haben.

Wir arbeiten remote, leben in Singlehaushalten oder die Themen sind einfach zu komplex, um sie mit Freunden zu besprechen oder selbst zu lösen.

Außerdem sind Freunde selten neutrale Gesprächspartner und schwere Themen können Freundschaften und Familien auf Dauer stark belasten.

Lebensthemen sind jedoch ernst zu nehmen. Wenn sie nicht gelöst werden, können sie krank machen, Beziehungen zerstören und Familien ins Unglück stürzen.

Bevor es so weit kommt, gibt es die Möglichkeit professionelle Unterstützung durch Coaches, Trainer, Berater oder Mentoren zu erhalten.

Wie findest du deinen richtigen Ansprechpartner?

Einen passenden Coach, Trainer, Mentor oder Berater zu finden, ist entscheidend für den Erfolg Ihrer persönlichen oder beruflichen Entwicklung.

Welche spezifischen Fähigkeiten, Erfahrungen und Qualitäten erwartest du von einem Coach? Welche Fragen hast du? Was ist dein Thema? Bereite dich vor und recherchiere online, um jemanden zu finden, der deinen Anforderungen entspricht.

Homepages, Blogs, Podcasts oder auch die Einträge auf der Social Mediaplattorm deiner Wahl geben dir ein gutes Gefühl, wer zu dir passen könnte. Auch eine Empfehlung kann gut sein, allerdings passt nicht jede zu jedem.

Nimm dir Zeit für ein Kennenlerngespräch, um festzustellen, ob die Chemie zwischen dir und dem Coach stimmt und ob du dich wohl und unterstützt fühlst.
Schließlich ist es wichtig, eine transparente Vereinbarung über Ziele, Erwartungen, Dauer und Kosten der Zusammenarbeit zu treffen.

Diese ersten Gespräche sind meistens unverbindlich und kosten dich nur deine Zeit.

Trau deinem Gefühl.

Psychologen sind wichtig für Menschen, die wirklich psychisch krank sind

Die begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem können dazu führen, dass Menschen mit schwerwiegenden psychischen Problemen nicht die angemessene Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Wenn du allerdings nicht wirklich unter einer psychischen Krankheit leidest, dann gibt es viele wirklich kompetente Coaches und Berater, Trainer und Mentoren, die deine Themen mit dir lösen. Damit bleibt ein Therapieplatz frei für Menschen, die diese Art der Unterstützung wirklich brauchen.

Die Gesellschaft hat sich verändert und viele brauchen mentale Unterstützung, um den Herausforderungen gerecht zu werden

Es gibt genug Möglichkeiten ein erfülltes und authentisches Leben zu führen, indem wir auf unsere Bedürfnisse achten, uns um unsere Beziehungen kümmern und professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen.

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, sich Unterstützung zu suchen, wenn man vor Lebensfragen steht, die man alleine nicht beantworten will oder kann.

Egal, ob es um berufliche Herausforderungen, Beziehungsprobleme oder persönliche Krisen geht – ein Coach, Berater, Trainer oder Mentor kann dir helfen, Klarheit zu gewinnen und neue Wege zu gehen.
Er oder sie hilft dir, deine Herausforderungen zu meistern und dein volles Potenzial zu entfalten.

Also, bevor du dich für eine psychologische Sprechstunde entscheidest, denk darüber nach, ob Coaching nicht die bessere Wahl für dich sein könnte.


Gönn dir diesen Schritt und investiere in deine persönliche Entwicklung. Du bist es wert.

„Jeder sollte einen Coach haben“, dieses Zitat wird oft Steve Jobs zugeschrieben. Allerdings wird die Idee, dass jeder von einem Coach profitieren kann, von vielen einflussreichen Persönlichkeiten und Führungskräften befürwortet.

Ich bin Eva und ich coache Menschen, die in ihrer Beziehung vor der Frage: „Gehen oder bleiben?“ stehen.

Mein Ziel ist es diese Entscheidung, wie sie auch ausfällt, so leicht wie möglich zu machen und es besonders die Kinder dadurch zu unterstützen, dass es den Eltern gut geht.

Mit einem Klick zum unverbindlichen Gesprächstermin.

Dein Glücksrezept – 9 inspirative Gedanken

Dein Glücksrezept – 9 inspirative Gedanken

Gibt es ein Glücksrezept? Ich habe oft darüber nachgedacht, was mich wirklich glücklich macht und bin für mich auf die folgenden Themen gekommen:
Eine Aufgabe haben, die mich morgens aufstehen lässt, Zeit mit meiner Familie verbringen, manchmal für jemanden etwas Besonderes sein, gerne dort sein, wo ich bin, Sicherheit spüren, Dinge so richtig genießen, manchmal ein Abenteurer und manchmal ein Leseteufel sein, lernen dürfen, Freunde haben, die gerne Zeit mit mir verbringen, beweglich sein und schreiben können, Kaffee und leckere Bowls.
So würde im Großen und Ganzen mein Rezept für ein glückliches Leben aussehen.

Persönliche Glücksrezepte sehen immer anders aus, auch wenn sie sich im ersten Moment ähneln.

Aber wie findet man sein eigenes Glücksrezept und lebt danach? Viele Menschen schaffen es nicht. Sie stecken in „Eigentlich-sollte-ich“ oder „jetzt-noch-nicht“ Schleifen fest oder haben schwierige Startbedingungen.

Das Leben ist komplex und unberechenbar, doch solange wir geistig und körperlich dazu in der Lage sind, bieten sich unzählige Möglichkeiten.

Hier ein paar Gedanken zu deinem Glücksrezept

Klingt nicht revolutionär, ist aber so wichtig.
Ich kenne viele Menschen, die es sich nicht erlauben glücklich zu sein, weil so viel anderes anscheinend wichtiger ist als sie selbst.

Wenn du manchmal das Gefühl hast, dass dein Glück von anderen ausgebremst wird, dann ist es wichtig dafür zu kämpfen.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was bedeutet Glück für dich?
  • Was könntest du heute in 30 Minuten tun, was dich glücklich macht?
  • Was muss dafür vom Terminkalender verschwinden, um Zeit für diese 30 Minuten zu schaffen?

Wichtig ist, dass du es selbst machen kannst und niemanden dafür brauchst. Es sind Dinge wie etwas lesen, spazieren gehen, etwas kochen, jemanden anrufen, den du magst oder zum Sport gehen. Kleine Dinge, die dir guttun. Was sind deine kleinen Glücksmomente?

Auch nicht neu, aber Liebe ist der Schlüssel zum Glück.
Es gibt so viele Möglichkeiten zu lieben: Du kannst andere lieben und geliebt werden, aber du brauchst nicht unbedingt andere Menschen für deine Momente voller Genuss, Liebe und Passion.
Du kannst deinen Job, deine Wohnung, Sonnenuntergänge, gutes Essen, ein schönes Glas Wein, deine Haustiere, einen Spaziergang im Wald, einen Urlaubstag am Meer, einen guten Run nach der Arbeit lieben. Es sind oft die kleinen Dinge.

Liebe macht glücklich. Also, was liebst du?

  • Für wen oder was in deinem Leben bist du dankbar?
  • In welche Liebesbeziehung möchtest du mehr Zeit investieren?
  • Was möchtest du in diesem Jahr noch erleben?

    …. und wen oder was liebst du nicht in deinem Leben?

Sich selbst zu kennen und zu versehen, was dir wichtig ist, ist grundlegend, um ein glückliches Leben zu führen. Wenn du weißt, wer du bist, was du magst und woran du glaubst, dann kannst du für dich einstehen und wenn du etwas nicht magst, dann kannst du es ändern.

Veränderung ist leicht, wenn du weißt, was du für dich brauchst und willst.

Beantworte dir die folgenden Fragen:

  • Wer bist du, wenn niemand zuschaut
  • Was magst du an dir selbst? Was nicht?
  • Welche Gefühle dominieren dein Leben?
  • Welche Bedürfnisse hast du?

Ein Satz, den mein Vater oft gesagt hat, wenn ich mich verglichen habe, wenn ich das Leben ungerecht fand, wenn ich mich in das Leben anderer ungefragt eingemischt habe. Das waren Momente, da war ich im außen und nicht bei mir.

Es ist deine Aufgabe und deine Verantwortung, dich um dich selbst zu kümmern, denn das tut sonst niemand. Wenn sich etwas in deinem Leben zum Positiven verändern soll, dann bist du dafür zuständig.

Deine Fragen zu diesem Thema:

  • Wer kümmert sich um dich, wenn du dich immer um andere kümmerst?
  • Wenn du den ganzen Tag dafür sorgst, dass genug Geld ins Haus kommt, wer passt in der Zeit auf dich auf?
  • Wenn du dafür sogst, dass es der Familie gut geht, dass du deinen Job perfekt machst, dass du die Kinder durch die Schule bringst, ihnen Freunde und Hobbys organisierst usw., wer sorgt für deine Bedürfnisse?
  • Wenn du den ganzen Tag darüber nachdenkst, was andere denken, wann hast du dann noch Zeit, das zu tun, was du gut findest?

Nimm dir die Zeit mal über folgendes nachzudenken, beziehungsweise gib die drei folgenden Fragen in dein unbewusstes Denk-System, also Unterbewusstsein und du wirst staunen, was dabei herauskommt.

A: Wovon wünschst du dir mehr im Leben?
Willst du fitter sein? Etwas Neues ausprobieren? Mehr Freunde habe? Mehr gute Gespräche? Mehr Abenteuer? Mehr Geld? Mehr Anerkennung?
Wenn du in dich hineinhörst: Was ist es wirklich, wovon du mehr brauchst?

B. Wann hast du das was du dir wünschst schon mal erreicht und wenn ja, wie?
Kannst du jetzt irgendetwas anders machen, um an dein Ziel zu kommen?

C. Was ist der erste kleine Schritt, um deinem Ziel näherzukommen?
Es geht darum, bis 3 zu zählen und loszulegen. Also es einfach machen. Jetzt.

Wir alle wünschen uns, Sicherheit: bei der Partnerwahl, dem Kredit für den Hauskauf, bei der Schulwahl, der Jobwahl, dem Urlaubsort und bei der Kindererziehung und bei so vielen anderen Entscheidungen.
Im Leben gibt es leider keine Garantien.
Wenn du darauf wartest, die absolute Sicherheit zu erlangen und nicht selbst anfängst, etwas zu tun, dann verändert sich nichts. Vertraue dir und fang an. Dann verändert sich etwas, und du kannst entscheiden, ob du auf dem richtigen Weg bist.

Deine Fragen:

  • Was hast du bisher aufgeschoben, weil du auf mehr Sicherheit wartest?
  • Wie triffst du deine Entscheidungen? Intuitiv oder nach gründlicher Überlegung? Beides ist ok, solange du dann loslegst.

Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, das über das eigene Dasein hinausgeht, ist erfüllend und verleiht unserem Leben Sinn und Richtung. Es erinnert uns daran, dass wir zusammen mehr erreichen können als allein und dass unser Beitrag, so klein er auch sein mag, Teil eines großen Ganzen ist.

Ob wir helfen einen Spielplatz im Ort wieder schöner zu machen, für Menschen in Not sammeln oder aktive Hilfe anbieten, ob wir Tierschützer sind oder ob wir auf dem Schulweg der Kinder den Müll aufsammeln, ob wir für jemanden einkaufen gehen, in Indien Schulen bauen, Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien packen, oder Ehrenämter belegen und uns darin einbringen – es gibt so viele Projekte, die der Allgemeinheit dienen und die andere Menschen und damit auch uns glücklich machen.

Hast du schon mal darüber nachgedacht?

  • Gibt es etwas, was du aktiv für andere machst oder gemacht hast?
  • Was ist für dich in dieser Welt wichtig? Wobei könntest du einen kleinen Beitrag leisten?

Bei den meisten Menschen, die ich kenne, hat der persönliche Lebenslauf ein paar Knicke. Ich kenne persönlich niemanden, in dessen Leben immer alles geklappt hat und mein eigener ist auch eher eine Achterbahn.

Diejenigen, die viel kämpfen mussten, sind teilweise die spannendsten Menschen. Sie wissen, wie es sich anfühlt, mal unten und mal oben zu sein und sie sind immer bereit anderen eine zweite Chance zu geben oder irgendwie sonst zu helfen.

Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf ihre kleinen oder großen Dramen.

Zugegeben, manchmal ist mehr nötig als sich den Staub abzuklopfen und die Krone geradezurücken, aber es ist normal zu scheitern. Wenn du eine Vision oder ein Ziel hast, ist es leichter, wieder aufzustehen.

Denk mal darüber nach:

  • Kennst du deine Lebensziele?
  • Wo willst du in 10 Jahren sein? Wo in 20 oder 30 Jahren?
  • Was, glaubst du, ist mit 80 Jahren noch wichtig für dich?

Wir sind soziale Wesen. Jedes Glück und jeder Erfolg wird umso größer, wenn wir es mit anderen teilen können.

Heute finden Menschen ihre Partner im Internet, Freunde hat man Hunderte auf Social Media, es ist alles anders als früher. Aber was gleich geblieben ist: Die meisten von uns möchten sich mitteilen, denn allein macht das alles keinen Spaß, früher nicht beim „Auf der Straße herumhängen“ und heute nicht, wenn man keine Follower hat, die etwas liken oder sogar kommentieren. Wir brauchen andere und wir teilen, vergleichen und folgen und fragen um Meinungen heute so wie früher.

Zu diesem Thema:

  • Wo in deinem Leben spielt Gemeinschaft eine wichtige Rolle?
  • Wie teilst du deine Erfolge, Freuden und Niederlagen mit anderen?

Zugegeben, insgesamt sind das sind mehr als 10 Gedanken.

Wenn du dir diese Gedanken machst und sie mit deinem Inhalt füllst, dann kann ich mir vorstellen, dass dein Leben sich verändert und immer besser und besser wird.

Versuchs mal!

Ich bin Eva und ich bin Entscheidungstrainerin für Lebens- und Beziehungsfragen.

Glücklichsein ist immer eine gute Idee.

Wenn du vor wichtigen Entscheidungen stehst, und du weißt nicht so genau, dann lass uns reden!


6 Tipps wie du Erwartungen kommunizierst ohne zu streiten

6 Tipps wie du Erwartungen kommunizierst ohne zu streiten

Einmal wurde ich von einem meiner Klienten gefragt: „Darf ich denn gar keine Erwartungen an meinen Partner haben?“
Erwartungen sind ein Ausdruck unserer Bedürfnisse, eine Vorstellung oder Hoffnung darauf, wie Dinge sich entwickeln sollten, wie Menschen sich verhalten sollten oder was in bestimmten Situationen geschehen sollte.
Sie sind also in erster Linie nicht selbstbestimmt und wenn du nicht auf Enttäuschungen aus bist, dann schau dir die 6 Tipps an, wie du Erwartungen kommunizierst.


Ein Familienurlaub ohne Erwartungen:

Wir waren im Familienurlaub mit 4 Paaren, 2 Hunden und 3 Enkeln. Ich hätte es schön gefunden, wenn jeder um 9 Uhr am Frühstückstisch sitzen würde, weil ich so gerne mit allen zusammen frühstücke. Das haben wir ja sonst nie. Leider hatten die anderen zehn Personen und auch die Hunde andere Vorstellungen von einem perfekten Urlaubsmorgen: Ausschlafen, nicht frühstücken müssen, Milchkaffee im Bett oder Gassi gehen standen auf deren Erwartungsliste.

Will ich also, dass meine Erwartungen erfüllt werden, stehen entweder alle anderen unter Druck oder ich warte vergeblich und bin enttäuscht. Wie lässt sich so etwas lösen?

Erwartungen und Bedürfnisse

In jeder Beziehung werden irgendwann Erwartungen zum Stressfaktor. Erwartungen sind etwas, was oft nicht als Wunsch geäußert wird. Der Partner erwartet eigentlich, dass der andere weiß, was zu tun ist.
Da wird es kompliziert, denn: Gedankenlesen können die meisten von uns nicht.
Dann steht man plötzlich da und wird aus heiterem Himmel mit Sätzen konfrontiert wie: „Wenn du mich liebtest, würdest du unseren Jahrestag nicht vergessen.“ Bei genauer Betrachtung hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Aber so genau will es der, in seiner Erwartung betrogene Partner, nicht wissen.

Erwartungen entstehen durch Gewohnheiten, Wertvorstellungen und Glaubenssätze. Was eigentlich dahintersteht, ist ein Bedürfnis. Erwartungen sind im Gegensatz zu Bedürfnissen immer auf andere Menschen bezogen, von denen wir etwas erwarten. Bei nicht-Erfüllung führt das zu Unzufriedenheit und Enttäuschung. Um das zu vermeiden ist es wichtig, das Bedürfnis dahinter zu verstehen, denn dann kannst du sagen, was du brauchst.
Aber auch wenn du deine Bedürfnisse aussprichst, heißt es lange nicht, dass sie erfüllt werden, aber oft kannst du dann auf eine selbstbestimmte Art damit umgehen.

Ein Trick, wie du dein Bedürfnis erkennen kannst:

Wenn du dich über etwas ärgerst, überlege dir, was genau dich stört, und formuliere dann das Gegenteil davon. Aus diesem Gegenteil kannst du dein Bedürfnis ableiten.

  • Beispiel 1: Du denkst: (Erwartung)“Er hilft mir nicht.“ Wandle diesen Satz ins Gegenteil um: „Er hilft mir.“ Daraus erkennst du: Du hast ein Bedürfnis nach Unterstützung.
  • Beispiel 2: Du denkst: „Sie lässt alles einfach herumliegen.“ Formuliere das Gegenteil: „Sie räumt sofort alles auf.“ Du erkennst: Du hast ein Bedürfnis nach Ordnung.

Diese Methode hilft dir, zu verstehen, was ein Bedürfnis im Gegensatz zu einer Erwartung ist und ein Bedürfnis ist leichter zu kommunizieren, weil es von dir selbst kommt.

Aber jetzt meine Kommunikationstipps:

Tipp 1: Wähle den richtigen Zeitpunkt für das Gespräch

Ein Gespräch über Erwartungen in der Partnerschaft sollte nicht spontan in stressigen Momenten begonnen werden. Vermeide es auch, das Gespräch dann zu beginnen, wenn du gerade sehr enttäuscht bist, da eine deiner Erwartungen unerfüllt blieb (z.B. Jahrestag vergessen?). Suche einen ruhigen, ungestörten Zeitpunkt, an dem ihr beide entspannt seid und genügend Zeit habt, um euch auf das Gespräch zu konzentrieren.

Tipp 2: Nutze Ich-Botschaften

Statt deinem Partner Vorwürfe zu machen („Du machst nie …“), solltest du Ich-Botschaften verwenden. Beschreibe, wie du dich fühlst und welche Bedürfnisse du hast („Ich brauche …“, „Für mich ist es wichtig, dass ich …“). Dies ermöglicht es deinem Partner, deine Perspektive zu verstehen, ohne sich angegriffen zu fühlen.

Tipp 3: Aktives Zuhören praktizieren

Höre deinem Partner zu, ohne ihn zu unterbrechen und versuche, die Worte zu verstehen, ohne gleich antworten zu wollen. Zeige, dass du seine Sichtweise ernst nimmst, indem du zusammenfasst, was er gesagt hat. Aktives Zuhören fördert das gegenseitige Verständnis und die Wertschätzung. Lösungen kann man später gemeinsam beraten

Ein Beispiel: „Ich bin müde und erschöpft, wenn ich den ganzen Nachmittag nach der Arbeit die Kinder habe. Ich liebe sie, aber sie sind laut und wild.“
Du fasst zusammen: Ich verstehe, dass du nach deiner Arbeit und dem Spielen mit unseren lebhaften Kindern erschöpft und müde bist und Ruhe brauchst.

Tipp 4: Sei konkret in dem, was du sagst

Allgemeine Aussagen können leicht zu Missverständnissen führen. Sei spezifisch in deinen Wünschen und erkläre, warum sie so wichtig für dich sind.

Beispiel: Nicht: „Nie hilfst du mir, die Kinder am Abend fürs Bett fertig zu machen“ Sondern: „Ich bin nach einem Tag mit den Kindern sehr erschöpft. Es war durchgehend laut und anstrengend. Ich würde mir wünschen, dass du die Kinder badest, und dann fürs Bett fertig machst, damit ich ein wenig Musik hören kann, während ich das Abendessen vorbereite.“

Nicht: „Nie kann ich mich mal 15 Minuten ausruhen, immer muss ich gleich 100 % für die Kinder geben!“ Besser: „Wenn ich nach einem langen Tag im Büro nach Hause komme, brauche ich bitte 15 Minuten für mich, um die Nachrichten zu schauen und kurz abzuschalten. Danach kann ich dir gerne die Kinder abnehmen und sie fürs Bett fertig machen, wenn du dich um das Abendessen kümmerst.“

Tipp 5: Findet Familienziele

Das Benennen gemeinsamer Ziele für eure Partnerschaft oder Familie kann helfen, individuelle Erwartungen in einen größeren Kontext zu setzen. Es zeigt, dass ihr letztendlich dasselbe wollt: ein glückliches und erfüllendes Zusammenleben.

Beispiele:

Schularbeiten sind zum Stressfaktor geworden? Was wünscht ihr euch für euer Kind und welche Möglichkeiten gibt es, es für alle leichter zu machen?

Ihr habt nie Zeit euch mal über andere Themen als die Familie auszutauschen?
Beide Partner brauchen auch mal Zeit, füreinander. Wie kann man das in den Wochenplan einbauen?

Die Gesundheit aller Familienmitglieder ist ein wichtiges Ziel, nur wer gesund ist, kann 100 % geben. Wie ein Auto, dass für allen 4 Reifen Luft braucht, so läuft auch in einer Familie nur alles rund, wenn jedes Mitglied gesund ist.

Tipp 6: Seid offen für neue Lösungen

Sei offen dafür, Kompromisse zu finden. Nicht jede Erwartung oder das Bedürfnis kann zu 100 % erfüllt werden. Durch offene Kommunikation und Verständnis für die Bedürfnisse des anderen und für deine eigenen, kannst du Lösungen finden, mit denen beide zufrieden sind.

Durch wertschätzende Kommunikation können Missverständnisse vermieden und eure Beziehung gestärkt werden.

In einer Partnerschaft geht es nicht darum, wer recht hat, sondern darum, gemeinsam zu wachsen und sich zu unterstützen.

Familienurlaub Teil 2

Bei unserem Familienurlaub haben wir folgenden Kompromiss gelebt: Ich habe um 9 Uhr begonnen, den Frühstückstisch zu decken und mich gegen halb 10 gemütlich mit meinem Toast und einem Milchkaffee und meistens mit meinem Mann an den Tisch gesetzt. Nach und nach sind 80 % meiner Familie eingetrudelt. Ich habe mich über jeden gefreut, der mit am Tisch saß (denn das habe ich ja sonst nicht :-)), und es war ein wunderbarer Urlaub.


Wenn du mehr über meine Familie und einen unserer Familienurlaube wissen möchtest, findest du das in einem anderen Blog: Erwartungen loslassen und dabei entspannt bleiben.

Ich bin Eva und ich bin mir sicher, du kannst viel entspannter sagen, was du brauchst, sobald du deine Bedürfnisse verstehst.


Beziehung geht auch leicht.
Lass uns drüber reden.
Eva die Entscheidungstrainerin


Was ist der Unterschied zwischen Zuhören und Verstehen?

Was ist der Unterschied zwischen Zuhören und Verstehen?

Zuhören und Verstehen sind zwei Seiten einer Medaille und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Hätte ich in meiner Ehe den Unterschied gekannt, wären manche Gespräche anders verlaufen.
„Sagen und meinen“ ist die andere Medaille, über die wir in jeder Beziehung nachdenken sollten. In diesem Artikel geht es aber, um das Herzstück der Kommunikation, um das Zuhören, mit dem Wunsch zu verstehen.
Es geht nicht nur darum, die Worte des anderen zu hören, sondern auch darum, die Bedeutungen, Emotionen und Absichten hinter diesen Worten zu erfassen. Leichter gesagt als getan, wie ich mit einem Beispiel aus meiner Vergangenheit zeigen möchte. Das Gespräch fand statt, nachdem ich angefangen hatte, für ein großes Unternehmen im Außendienst zu arbeiten.

Ein Beispiel aus meinem Leben

Ich, abends beim Fernsehen: „Schatz, ich bin morgen den ganzen Tag in Luxemburg und habe dort einige interessante Aufträge, das heißt, ich bin nicht vor 20 Uhr zurück. Die Kinder (12 und 15) kommen um 14 Uhr nach Hause und brauchen Mittagessen. Die Oma bereitet etwas vor. Danach müssen sie Hausaufgaben machen und sie wissen auch sonst was sie zu tun haben, sollten nur daran erinnert werden bitte.“

Er nickt, „OK“ Ich: „Also geht das klar, um 14 Uhr kommen sie?“ Er: „Ich habe dich gehört, schon beim ersten Mal, du brauchst nicht immer alles zu wiederholen.“

Als ich am Abend nach Hause kam, war er noch unterwegs, wir waren gemeinsam selbstständig und arbeiteten zum Teil von zu Hause aus. Die Kinder waren den ganzen Tag allein, er war nicht einmal zu Hause vorbeigegangen. Sie hatten sich ihr Essen bei der Oma abgeholt und sich selbst versorgt. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und war auf ihn sauer.

Was ich ihm mit meinen Worten sagen wollte war: „Kümmere dich doch bitte um die Kinder, damit sie nicht den ganzen Tag allein sind. Sorge dafür, dass sie ihr Mittagessen bekommen und ihre Arbeit erledigen. Sprich kurz mit ihnen und schau, ob sie ok sind.“
In meiner Welt war es genau das, was ich ihm durch meine Worte gesagt habe. Dass er mir mit unseren Kindern helfen würde, war auch das, was wir besprochen hatten, als ich den Job im Außendienst, der für uns beide Gold wert war, angenommen hatte.

Wenn ich es jetzt so lese, weiß ich, wo das Problem lag. Er hatte alles gehört, aber nicht verstanden, was ich gesagt hatte. Wie auch, denn was ich in Worten ausgedrückt hatte, entsprach nur zum Teil dem, was ich ihm mitteilen wollte.

Zuhören

Zuhören bedeutet in erster Linie, dass Klang bei einem anderen Menschen ankommt. Das können Worte sein oder auch Musik, oder jede Art von Lärm. Beim Straße überqueren, hören wir unbewusst, ob ein Auto kommt und wir reagieren. Wenn ein Werkzeug wie eine elektrische Säge oder ein Bohrer nicht rund läuft, hören wir das und reagieren recht schnell. Wir setzten unsere Ohren gezielt ein, um zu verstehen, was um uns herum passiert.

Wenn wir allerdings miteinander reden, dann ist es sinnvoll, wenn wir zuhören und verstehen, was der Sinn hinter den Worten ist.
Aber verstehen und zuhören kann man auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

Das Vier-Ohren-Prinzip von Schulz von Thun

Das Vier-Ohren-Modell, auch bekannt als das Kommunikationsquadrat, ist ein Konzept des deutschen Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Es beschreibt, wie in jeder Kommunikation vier verschiedene Botschaften gleichzeitig gesendet und empfangen werden können, abhängig davon, auf welchem „Ohr“ der Empfänger gerade hört und mit welchem „Schnabel“ der Redner spricht.

Hier sind die 4 Ebenen am Beispiel: „Ich habe Lust auf Kaffee“, erklärt:

1. Sachebene

Der Zuhörer versteht die einfache, sachliche Information, dass der Sprecher Lust auf Kaffee hat, ohne weitere emotionale oder zwischenmenschliche Interpretation.

Reaktion: „Okay, im Schrank ist noch Kaffee.“ Oder auch: „Ja, ich auch.“
In diesem Beispiel wird vom Sprecher und vom Empfänger nur die Situation beschrieben und verstanden. „Ich habe Lust auf Kaffee.“

Allerdings kommt es häufig vor, dass Sender und Empfänger auf unterschiedlichen Ebenen reden.

2. Selbstoffenbarungsebene

Hier versteht der Zuhörer, dass der Sprecher möglicherweise eine Pause braucht, Energie tanken möchte oder einfach nur sein Verlangen nach seinem Lieblingsgetränk ausdrückt. Dieses Verständnis berücksichtigt die persönlichen Bedürfnisse oder Zustände des Sprechers. Oder der Empfänger reagiert mit seinen eigenen Bedürfnissen und hat das Gefühl, dass dieses die richtige Antwort ist.

Reaktion: „Du klingst müde. Ein Kaffee würde dir jetzt sicher guttun, oder?“ oder
„Ich bin müde, ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kaffee kochst.“

Beides sind Interpretationen des Satzes: „Ich habe Lust auf Kaffee.“

3. Beziehungsebene

Hier erfasst der Zuhörer, die Aussage als Information über die Beziehung zwischen ihm und dem Sprecher. Der Wunsch nach Kaffee wird als indirekte Einladung verstanden, Zeit miteinander zu verbringen oder als freundliche Geste.

Reaktion: „Das klingt nach einer tollen Idee. Ich würde mich freuen, mit dir zusammen eine Kaffeepause zu machen.“
Oder: „Wie lieb von dir daran zu denken, dass ich um diese Uhrzeit gerne einen Kaffee trinke. Ja, gerne“

4. Appellebene

Der Zuhörer versteht, dass mit der Aussage möglicherweise der Wunsch verbunden ist, dass er jetzt aktiv wird, indem er Kaffee macht, eine Kaffeepause vorschlägt oder vorschlägt, gemeinsam ins Café zu gehen.

Reaktion: „Ich gehe in die Küche und koche dir einen.“ Oder: „Du kannst schon selber aufstehen und dir einen Kaffee kochen.“

Es sind nur Worte…

Sicher, es sind nur Worte, aber ich hoffe aus diesem Beispiel wird klar, wie unterschiedlich ein harmloser Satz gesagt oder verstanden werden kann.
Diese unterschiedlichen Ohren oder Schnäbel oder einfach Interpretationen in einen Satz, den wir einfach so daher sagen, kann zu großen Themen in der Beziehung führen.

Beispiele, die evtl. der ein oder andere auch kennt: „Ich habe keine Socken im Schrank!“ Antwort: „Ich bin doch nicht dein Hausmädchen.“
Ähnliche Beispiele könnten sein: Der Hund muss mal. Hier ist es staubig. Der Urlaub ist teuer. Du wolltest doch mitkommen. Die Kinder brauchen neue Schuhe und so weiter.

Eine gute Übung, um zu verstehen, wie die 4 Ebenen im Alltag immer wieder zu Missverständnissen führen können, ist, bei einem gemeinsamen Spaziergang normale Sätze wie „Der Hund muss raus“ oder „Der Müll ist voll“ oder „Da liegen deine Socken“ durchzuspielen.

Zuhören nebenbei ist gefährlich

Zuhören geht auch nebenbei. Ein häufiges Kommunikationsmodell in Familien mit kleinen Kindern. Informationen werden zwischen Tür und Angel oder beim Geschrei der Kinder ausgetauscht. Kinder sind nicht immer verständnisvoll und lassen Eltern ausreden. Da fällt der Saft runter oder das Kind vom Stuhl, während die Partner versuchen, die wichtigsten Informationen auszutauschen. Dabei wird oft etwas nicht gehört oder missverstanden und manchmal ist keine Zeit jetzt sofort nachzufragen.
Diese Art der Kommunikation bietet viel Potenzial für Konflikte.

Das Gleiche gilt auch für die Kommunikation im Job. Dinge, die in der Kantine oder im Flur im Vorbeilaufen gesagt werden, können verloren gehen.

Wenn du etwas Wichtiges mitteilen möchtest, sorge dafür, dass sich dein Gesprächspartner auf deine Worte konzentrieren kann und ihr ungestört seid. Versuche das zu sagen, was du wirklich sagen willst und achte auf die Reaktion deines Gesprächspartners.


Verstehen nebenbei ist auch kritisch

Manchmal ist es möglich, jemanden ohne Worte zu verstehen. Es setzt voraus, dass wir entweder die Person genau kennen und zu wissen glauben, wie sie fühlt oder wir kennen die Situation und die Reaktionen wie tiefe Trauer oder große Freude.
Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn wir reagieren immer aus unserer Vorstellungswelt und interpretieren mit unserem eigenen Verständnis der Dinge.

Also auch hier ist nachfragen besser um Misverständnissen aus dem Weg zu gehen.

Aktiv Zuhören und Verstehen

Gutes Zuhören mit dem Wunsch zu verstehen bildet die Grundlage für tiefe und erfüllende Beziehungen.
Hier sind 7 Schlüsselaspekte, wie gutes Zuhören mit dem Wunsch zu verstehen gelingt:

  1. Vollständige Aufmerksamkeit: Konzentriere dich auf den Sprecher.
  2. Zeige mit deiner Körpersprache, dass du zuhörst und verstehen willst.
  3. Wiederhole mit eigenen Worten, was du verstanden hast. Das zeigt, dass du versuchst, den Kern der Aussage zu erfassen und kann Missinterpretationen entgegenwirken.
  4. Versuche, die Perspektive und die Bedürfnisse des anderen zu verstehen, ohne sofort zu urteilen oder zu bewerten.
  5. Beobachte dich selbst. Falls du merkst, dass du gefühlsmäßig reagierst, überlege, welches Bedürfnis bei dir getriggert wird und sprich es gegebenenfalls an.
  6. Stelle Fragen, wenn dir etwas unklar ist, versuch es mit Ich-Sätzen: „Ich habe verstanden, dass … „‚ oder „Ich spüre, dass du wütend bist, stimmt das?“
  7. Vermeide es, sofort mit eigenen Meinungen oder Lösungen zu reagieren. Gib dem Sprecher Raum, seine Gedanken und Gefühle auszudrücken.
    Manchmal will besonders Frau keine Lösungen, sondern nur Raum für ihre Gedanken.

Fazit

Zuhören, ohne wirklich zu verstehen, kann bestenfalls zu Missverständnissen führen, während Verstehen ohne Zuhören oft nur unsere eigenen Vorstellungen von den Gefühlen anderer widerspiegelt.
Der Schlüssel liegt darin, zuzuhören, um zu verstehen – und das beginnt mit echter Aufmerksamkeit bei der Kommunikation. Allein damit kommen wir schon weit.

Wir alle sehnen uns danach, gehört und verstanden zu werden und ganz besonders von den Menschen, mit denen wir unser Leben teilen oder mit denen wir zusammenarbeiten.

Zuhören und verstehen zu können, ist teils Übung, teils eine bewusste Entscheidung. Denn die Essenz jeder Beziehung ist die Kommunikation.

Kommunikationsfähigkeiten kann man entwickeln, sowohl im beruflichen Umfeld als auch in der Liebe. Das erfordert Offenheit und das Verständnis, dass es nicht um richtig oder falsch geht. Es geht um die Anerkennung, dass jeder von uns unterschiedliche Werte, Sichtweisen und Hintergründe hat, und dass wir alle einzigartig sind.


Ich bin Eva und ich bin Entscheidungstrainerin. Dabei ist es unendlich wichtig zu verstehen, wofür oder wogegen man sich entscheidet.

Dass ich dabei etwas klarer und präziser sein darf, habe ich recht schmerzhaft erfahren. Auf jeden Fall ist es einfacher zu lieben, wenn man die Worte des anderen nicht nur hört, sondern auch versteht.

Beziehung geht auch leicht.


Das war interessant? Lies doch mal hier weiter: Ich liebe dich, aber…



Was ist die Geschichte meines Blogs? Für mich der Beginn eines neuen Lebensabschnitts

Was ist die Geschichte meines Blogs? Für mich der Beginn eines neuen Lebensabschnitts

2021, im Mai endete der zweite, fast sechsmonatige coronabedingte Lockdown in Deutschland. Im Mai 2021 beginnt, mit meinem ersten Blogartikel, die Geschichte meines Blogs.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Theoretisch nicht viel, aber in Wirklichkeit ist immer alles miteinander verbunden, irgendwie.
Ich glaube, dass ich ohne die Zeit in den Lockdowns wahrscheinlich nicht angefangen hätte zu bloggen. Ganz abgesehen davon, dass ich wusste, was „Bloggen“ überhaupt bedeutet.

Vor der Pandemie

Es waren extreme Zeiten, für viele Menschen. Was hatte sich in meinem Leben verändert? Von einem Tag auf den anderen eigentlich alles.

Bis Januar 2020 hatte ich noch ein florierendes Airbnb in Neuseeland, mit täglich neuen Gästen. Viermal pro Woche unterrichtete ich Yoga in unserem Haus mit Meerblick. Ich habe gecoacht und bei Weight Watchers in Neuseeland gearbeitet. Dazu studierte ich noch Psychologie an der Uni Hagen. Mein Partner Anthony ist ein Kiwi und ich war kurz davor mein Visum als NZ-Resident zu erhalten. Ein Visum, mit dem ich unabhängig von einer Partnerschaft dort leben und arbeiten kann. Bis auf ein wachsendes Heimweh nach meiner Familie war mein Leben wie im Bilderbuch.

Dann flog ich nach Deutschland in der ersten Panik der Coronapandemie. Meine kleine Enkelin Frieda war auf der Erde angekommen und ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Geplant hatte ich 3 Wochen. Daraus sind jetzt 4 Jahre geworden, denn ich ging nie mehr zurück.
Im Mai 2022 hatten die Grenzen zwar wieder geöffnet, aber die Flüge waren teuer. Außerdem hatten Anthony und ich bereits andere Pläne. Durch die Pandemie waren wir 6 Monate getrennt, dann kam er nach Deutschland.
Ich durfte nicht zurück nach Neuseeland, denn mir fehlte das richtige Visum und das Land hat die Grenzen für nicht-Kiwis für 2 Jahre dichtgemacht.

Während der Pandemie


Der Lockdown hat plötzlich alles verändert, Kontaktverbote, kein richtiges zu Hause mehr, denn ich schlief in den Gästezimmern meiner Tochter. Ich begann die online-Welt zu erkunden, denn Zeit hatten wir plötzlich. Online war vieles möglich: Yoga, Kurse per Zoom, einkaufen, mit Freunden weltweit bei einem Glas Wein abhängen.

Warum nicht auch ein Business starten? Ich fing also an, online zu coachen und es funktionierte viel besser, als ich gedacht hatte. Ich buchte einen Kurs und baute meine erste eigene Homepage. Noch heute empfinde ich das als mein Meisterstück, denn in meinem Leben habe ich solche Dinge immer gerne verkauft. Jetzt hatte ich Zeit und probierte mich also aus.


Die Homepage war fertig und jetzt?

Ich bin ein extrovertierter Mensch. Ich liebe es, mit Menschen in Kontakt zu sein und mich mit ihnen zu umgeben. Facebook, Instagram, LinkedIn, alle diese Dinge hatte ich in der Vergangenheit nur kaum oder gar nicht ausprobiert. Noch heute empfinde ich es als schöner, mit meinen Freunden auszugehen, als zu schauen, was Fremde auf Instagram posten. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie man so etwas im Business wirklich nutzen kann. Aber es gab Menschen, die das können.

Ich traf „Sympatexter“ Judith Peters

In einem Kurs zum Erstellen einer Homepage mit WordPress traf ich auf Judith Peters. Sie benötigte von dem WordPress-Guru, bei dem ich meine Homepage erstellte, nur kleine technische Hilfen. Sie erklärte mir auch, was sie beruflich so macht. Das hatte was mit dem Internet und mit Texten und mit Facebook und Instagram zu tun. Mehr, so gestehe ich, habe ich nicht verstanden. Aber das war mir egal. Sie konnte eindeutig all das, was mir zum Online-Business fehlte und sie konnte texten und war sympathisch. Also habe ich nach ihrer Telefonnummer gegoogelt und sie angerufen.

Judith war gerade mitten im Launch, (ich hatte das Wort noch nie gehört). Sie war unter Strom, das konnte ich an ihrer Stimme hören, ihr Business war gerade dabei abzuheben und dann kam ich. Ich hatte vorher nur ihre Telefonnummer gegoogelt, und keine Ahnung, was sie sonst so macht, ich wollte nur jemand, der mir das mit Facebook und Instagram mal macht.
Wenn ich das jetzt so schreibe, glaube ich, dass sie gedacht haben muss, ich sei ein Anrufer von „Verstehen sie Spaß“. Ich hatte echt keine Ahnung, was bei ihr los war.

Das Gespräch zwischen der Blogger-Queen Judith und mir

Unser Gespräch klang ungefähr so:

Ich: „Guten Tag, können Sie mir helfen? Ich suche jemanden, der für mich die Sache mit Facebook und Instagram übernimmt. Ich baue gerade ein Coaching Business auf und habe keine Ahnung, wie ich diese Medien bedienen soll.“

Judith: „Oh ich bin gerade mitten im Launch, warst du nicht bei „BoomBoom Blog“ dabei? Nein? OK, ich arbeite nicht mehr für andere, da ich in meinem eigenen Business stark beschäftigt bin. Aber buche doch meinen „The-Blog-Bäng“ Kurs und ich bringe dir das Bloggen bei.“

Ich: “ ähhh, bloggen? Boom Boom? The was Bäng?“

Judith: Ja, wenn du einen Blog schreibst, kannst du Facebook und Instagram einfach mit Inhalten füttern. Bloggen macht Spaß und der Rest kommt dann von ganz allein.“

Ich: „Tja…. ?“
Ich wusste nicht, wovon sie redete. Schreiben wollte ich schon immer, es sollte eigentlich ein Buch werden. Ich wusste wirklich nicht, wie ein Blog aussehen sollte.

Am Ende dieses Gespräches hatte ich einen, 8-Wochen-Kurs gebucht und ich war von ihrer Begeisterung angesteckt. Den Rest würde ich schon noch herausfinden. Ich kam mir vor, als hätte ich ein Riesen-Überraschungsei gekauft, dass mir am Ende den Weg in die magische Internetwelt zeigen würde.

Mein Blog und der erste Blogartikel

Meinen ersten Blogartikel habe ich am 3. Mai 2021 veröffentlicht. Er lautet: „Was ist Life-Coaching, und wofür braucht man das?“


Seit dem ersten Tag bei The Blog Bäng, bin ich mit Herz und Seele Bloggerin und ich finde es großartig. Ich habe meine Homepage in einen Blog verwandelt und ich liebe es zu schreiben. Es sind fast 60 Blogartikel, die ich veröffentlicht habe.
Mir haben sich durch das Schreiben so viele Türen geöffnet. Schreiben macht den Kopf klar. Wenn ich über Dinge schreibe, die ich als Coach den Menschen vermitteln möchte, dann bin ich sehr viel präziser und bewusster, wenn ich es vorher verbloggt habe. Außerdem erreiche ich mit den Blogartikeln viel mehr Menschen als durch mein 1:1 Coaching.
Ich weiß, wie wichtig zumindest ein wenig Grundlagenwissen über NLP, gewaltfreie Kommunikation, Sprache und hypnotische Sprache ist und welche Möglichkeiten es gibt, um unser Gehirn in eine positive Denkbox zu verwandeln. Mit meinem Blog kann ich etwas tun, damit sich das Wissen verbreitet und dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich in proaktive und selbstbestimmte Lebensgestalter zu verwandeln und durch den Blog habe ich ein Mittel gefunden.

Was hat sich verändert?

Heute nach eigenen Launches und 3 Jahre später bin ich immer noch erstaunt, wie ich bis hierhin gekommen bin. Ich bin Bloggerin und ich bin stolz darauf.
Das Buch schreibe ich in den nächsten 12 -18 Monaten auch noch. Ich lerne täglich dazu und ich fühle mich als Teil einer großen Gemeinschaft der Bloggerinnen bei der Content Society. Ich habe einen Newsletter und denke über Podcasts nach.

Aber das wichtigste ist: Mit der Arbeit, die ich mache, kann ich viele Menschen darin unterstützen ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen. Es gibt so viele Probleme und Themen, die sich durch „Andersrum Denken“ auflösen lassen.
Das Leben ist aufregend und für viele Menschen auch dramatisch. Viele Probleme können sich aber durch anderes Denken und darüber reden, positiv verändern. Dafür bin ich Coach oder Mentor oder einfach nur ein guter Gesprächspartner mit einer fundierten Ausbildung geworden.
Manchmal reicht schon einer meiner Blogartikel aus, um eine Veränderung anzuschubsen. Wie es auch passiert, wenn die Veränderung gut ist, habe ich viel erreicht.

Fazit

Mit dem Blog kreiere ich Content, den ich auf Social Media posten kann, es gibt viele Möglichkeiten und das Wie lerne ich immer noch bei Judith. Aber es funktioniert. Reels, Posts und Storys sind keine Fremdwörter mehr und du kannst mich auf fast allen Medien finden. Ich brauche nur für mich mehr Regelmäßigkeit und Fokus. Das ist mein Thema dieses Jahr.
Meine Homepage ist mein Blog und ich weiß, wie ich meine Artikel posten kann. Viele Dinge sind auch noch am Wachsen.
Die Online-Welt wird immer verrückter. Von 7 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne haben die Menschen in diesen Medien jetzt noch gerade mal 3 Sekunden.
Künstliche Intelligenz, also AI, nimmt uns jetzt schon viele Aufgaben ab. Es schreibt auch ganze Blogartikel.
Eine große Hilfe, aber noch denke und schreibe ich das meiste selbst.
Es ist eine spannende neue Entwicklung im Gange und ich bin mittendrin. Wer schreibt, hat eine Stimme und wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Ich bin Eva und ich bin eine dynamische Bloggerin.

Ich blogge und poste und ich habe eine Stimme und eine Meinung.

Darauf bin ich stolz. Wer bloggen lernen will, ist bei Judith Peters richtig. Ihr Blog ist eine Fundgrube für zukünftige Bloggerinnen und ihre Kurse sind Motivationspakete.

Lebensfragen wie „Soll ich bleiben oder gehen?“, kannst du mit mir besprechen. Buche hier ein erstes 30 Minuten Kennenlerngespräch für 0 € mit mir:


Hier findest du meinen Artikel über Stoiker: