Meine Geschichte, wie ich Life-Coach für Superwomen wurde

Meine Geschichte, wie ich Life-Coach für Superwomen wurde

Ich bin heute Life-Coach für Superwomen, so sehe ich meine Coachees. Fast alle sind erfolgreiche Frauen, mit ursprünglich viel Energie, die überarbeitet oder ausgepowert sind und die mit mir daran arbeiten, ihre Lebensenergie wieder zurückzubekommen. Früher habe ich Hotels eingerichtet. Das ist auch eine Art Life-Design, aber eine andere. Wie es zu dieser Veränderung gekommen ist, ist ein Teil meiner persönlichen Lebensgeschichte.

Lebensberatung im Gardinengeschäft

Als ich 28 Jahre alt war, hatte ich das Gefühl, die Probleme anderer Menschen fast magnetisch anzuziehen.
Wir lebten auf dem Land in einem Dorf, mit einem kleinen feinen Gardinengeschäft und eigentlich verkauften wir schöne Inneneinrichtungen, keine psychologischen Ratschläge.
Verkaufen hat aber viel mit Menschen zu tun. Die Gespräche drehten sich um die persönlichen Bereiche unserer Kunden und ich hatte ein offenes Ohr für jeden und schon immer eine sehr positive Lebenseinstellung. Schon bald kamen die Menschen mit allen nur erdenklichen Themen zu mir.

Viele Ehen hatten Themen, viele junge Mütter versuchten sich mit der neuen Lebensrolle zurechtzufinden und es gab Menschen, die ihrer Leidenschaft gefolgt waren und sich im Alter in einer wunderschönen Weingegend ein neues Zuhause aufbauten und jetzt einsam waren. Alte, junge, verliebte und entliebte, überarbeitete und gestresste, Menschen mit Träumen und mit Trauer, alle kamen, um sich beraten zu lassen, wie sie ihre Räume einrichten sollten und viele haben Lebensfreud und Lebensleid mit mir geteilt. Was für ein Geschenk. Ich liebe Geschichten. Aber wie kann ich unterstützen? Warum erzählen sie mir so viel?

Plötzlich war es zu viel, Energiereserven aufgebraucht

Dann veränderte sich mein eigenes Leben. Wir arbeiteten viel, wurden immer erfolgreicher und arbeiteten noch mehr. Unsere eigenen Themen wurden komplizierter. Ich hatte 2 Teenager zu Hause. Manchmal dachte ich, ich spräche eine andere Sprache, denn gefühlt keiner in dieser Familie hat mich verstanden. Ich verlor schnell die Geduld mit mir und anderen, nichts ging schnell genug und Fehler schlichen sich ein. Die intensive gemeinsame Arbeit von uns als Ehepaar war nicht beziehungsfreundlich, und immer noch kamen meine Kunden mit ihren Problemen zu mir ins Einrichtungsgeschäft.
Ich hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, dass meine Energiereserven aufgebraucht waren und ich wusste, ich muss schnell was ändern.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ich ging zu Psychotherapeuten. Das schien mir anfangs eine gute Idee zu sein, aber nach 3 missglückten Anläufen, beschloss ich das Ganze anders anzugehen. Ich wollte lernen und verstehen, Hilfe zur Selbsthilfe erhalten und nicht therapiert werden.
Ich buchte also meine ersten Kurse, um mich als Coach ausbilden zu lassen und es war wunderbar. Ich bekam zum ersten Mal Antworten dazu, wer ich war und warum manche Dinge in meinem Leben so gut und andere nicht funktionieren.
Der Tipp selbst Coach zu werden, kam übrigens von einem der 3 Therapeuten, der selbst als Coach für Führungskräfte arbeitete.

Es dauerte noch ein paar Jahre, bis im Privatleben wieder Ruhe einkehrte. Es war die Zeit, die ich brauchte, um mich selbst zu verstehen und selbstbestimmt ohne große Erwartungen, außer an mich selbst, mein Leben zu leben.
Andere Menschen lassen sich nicht ändern und Teenager können schwierig sein, das ist einfach ein Teil des Deals, den wir eingehen, wenn wir Kinder bekommen. Das wird wieder, es braucht Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse der Teenies und für die eigenen.

Die harte Schule des Lebens

Natürlich hatten viele Menschen wirklich große Themen im Leben. Und meine ersten Coaching-Erfahrungen brachten auch Erfolge. Ich neigte jedoch immer noch sehr dazu, auch ungefragt nach Lösungen anderer Menschen zu suchen. Das war gefühlt einfacher, als meine eigenen Themen zu bearbeiten. Ich blieb also zunächst in der Retter-Rolle. Bald wurde mir aber schmerzhaft bewusst, dass ich auf dem falschen Weg war, wenn ich mich ungefragt einmischte:
Eine meiner liebsten Freundinnen wollte raus aus ihrem Ehe-Drama. Verdrängen, weglaufen, vergessen, ich war mir sicher, sie sollte ihr Problem erst einmal verarbeiten und darüber reden. Wie arrogant und dumm von mir. Sie wollte eine Freundin, ich wollte ihr Problem lösen. Ich habe mich als Retter aufgespielt und mich ungefragt eingemischt und dadurch einen wertvollen Menschen in meinem Leben verloren. (Das ist fast 20 Jahre her.)

Ein weiteres Learning war für mich, dass es auch Menschen gibt, die ihre Opferrolle lieben. Die wollen gar keine Lösung, denn dann bekommen sie ja weniger Aufmerksamkeit. Sie reden, und reden immer wieder über die Ungerechtigkeit ihres eigenen Lebens. Anstrengend, und nicht lösbar, also besser Finger weglassen.

Ohne Auftrag kein Coaching

Viele Menschen wollen nur mal kurz Dampf ablassen. Sie sind oft in der Lage, alleine eine Lösung zu finden. Wenn jemand wirklich Hilfe braucht, fragt er oder sie danach.

Als Coach kannst du Hilfe anbieten, aber niemals, ohne Auftrag loslegen. Heute verstehe ich das. Woher will ich denn wissen, was das Problem ist oder ob es überhaupt ein Thema zu lösen gibt? Woher will ich wissen, ob mich der andere als Partner für seine Themen sieht?

Coaching ist jetzt mein Beruf. Ungefragtes Einmischen empfinde ich selbst als unangenehm und grenzüberschreitend. Nur durch meine Ausbildung habe ich zwar viele Möglichkeiten, aber nicht automatisch den Auftrag. Ich muss mich aber immer noch häufig zurücknehmen und einfach mal zuhören.

Familie und nahe Freude werden nicht gecoacht

Eine andere und sehr wichtig Regel: Freunde und Familie sind tabu.
Sie brauchen einen Coach? Dann finde jemanden, der weniger involviert ist als du.
Eine Ausbildung verändert und was du auch lernst, die Familie lernt mit.
Kinder lernen durch Vorbilder, Partner verstehen, was eventuell besser funktioniert und lernen im Austausch oder aus dem, was anders ist, weil du es jetzt anders machst.
Ob du eine Ausbildung zur Köchin machst oder ob du Coach wirst, die Familie profitiert.

Eine meiner Töchter hat mich interessiert begleitet, hinterfragt und übernommen, was passte. Sie fand es spannend, neue Dinge auszuprobieren. Sie hat auch noch andere Freunde mit psychologischen Ausbildungen und sie ist heute ein richtig guter Coach, wenn sie gefragt wird. Allerdings ist ihr Lebensziel ein anderes.

Nicht jeder Coachee passt zu mir

Es gibt Menschen, mit denen ich nicht als Coach arbeiten kann. Das ist wie im wirklichen Leben: Es passt, oder es passt nicht.
Dann gibt es aber auch noch eine unglaubliche Vielzahl an Themen und Coaches, die sich darauf spezialisiert haben. Beabsichtigst du abzunehmen, brauchst du einen Abnehm-Coach oder einen Gesundheitscoach, evtl. auch einen Personal Trainer, je nachdem wie und warum du abnehmen willst. Bei Eheproblemen hilft ein Mediator oder eine Eheberatung. Im Geschäftsleben gibt es Business-Coaches für viele Bereiche, es gibt Coaches für Mütter mit Kleinkindern, für Familien mit Teens und für gesundes Essen, für Trauerbegleitung und für die Zeit nach der Rente, für Jobfragen usw. es gibt Coaches für fast alle Lebensfragen in fast jedem Lebensjahrzehnt.

Welche Ausbildungen habe ich und was bedeutet das für mein Coaching?


Ich bin lizenzierter NLP-Coach und lizenzierter NLP-Hypnose Coach und ich bin ausgebildete und zertifizierte Mediatorin und Kommunikationstrainerin. Ergänzend dazu habe ich noch einen Yoga Master für Vinyasa und Yin Yoga auch mit Zertifikat.
Dazu kommen noch einige andere Ausbildungen, aber hier geht es um meine Spezialisierung und die eben genannten bieten mir alle Möglichkeiten ergebnisorientiert und individuell zu coachen,

Was macht diese Ausbildungen wertvoll für mein Coaching?
NLP ist für mich der logischste und klarste Weg, um Denken zu verstehen. In meiner Ausbildung zum NLP-Coach (Neuro-Linguistisches-Programmieren) habe ich effiziente Methoden gelernt, um starre Denkstrukturen aufzulösen, Gefühle zu verändern, Worte verständlich zu machen, Fragen zu stellen, die es dem Coachee ermöglichen, sich selbst besser zu verstehen und Phobien aufzulösen. Mehr über NLP, erfährst du bald in einem anderen Blog.
Bei der Ausbildung zur Mediation steht aktives Zuhören im Vordergrund. Ich bin als Mediatorin keine Lösungsfinderin, sondern Inhaltsvermittlerin und manchmal Übersetzerin von Deutsch zu Deutsch. Es geht darum, im Konflikt zu vermitteln und zu versuchen, die Menschen sprachlich auf eine Ebene zu bringen, damit sie sich verstehen und selbst gute Lösungen finden. Das ergänzt NLP hervorragend. Hypnose und Yoga bieten Meditation und Atem- und Entspannungstechniken sowie die Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Ich habe eine breite und vielseitige Ausbildung und mittlerweile viel Arbeitserfahrung als Coach.

Auf welche Themen ich mich im Coaching spezialisiert habe

Meine Kunden sind in erster Linie erfolgreiche Powerfrauen, die voll im Leben stehen, also Superwomen. Leider ist ihre Energie verbraucht und sie bringen nicht mehr die Leistung und haben nicht mehr die mitreißende Kraft wie am Anfang ihrer Karriere. Das kann viele Gründe haben.
Die Lebensfragen sind oft ähnlich: Warum fühle ich mich unmotiviert, energielos und ausgelaugt und was kann ich machen, um das zu ändern? Nach außen sieht mein Leben doch so gut aus, warum fühlt es sich nicht so an? Wo bin ich falsch gelaufen und wie kann ich es verändern und meine Lebensenergie zurückbekommen? Wie kann ich mehr schaffen und weniger Stress fühlen, um zufrieden zu sein? Ich arbeite viel und sehe den Sinn nicht mehr, was kann ich tun?
Es gibt eine ganze Menge unterschiedlichster Stolpersteine und Mindfucks dieser Powerfrauen. Manche sind bewusst, andere unbewusst und das finden wir heraus.
In meiner Welt darf Superwoman an zur Lebensvisionärin werden. Wenn ich weiß, wo mich mein Lebensweg am Ende hinführen soll, treffe ich viel bessere Entscheidungen und das Leben wird einfacher und bleibt im Fluss.

Das hätte ich früher gerne anders gemacht

Wenn ich heute denke, ich hätte mit 30 jemanden an meiner Seite gehabt, der mich gefragt hätte: „Wie stellst du dir denn deine eigene Zukunft in 20 Jahren vor? Wer willst du dann sein?“ Dann hätte ich vielleicht nicht auf Gehalt und damit auf Rente verzichtet. Ich hätte mir mehr Zeit für meine kleinen Kinder genommen und weniger gearbeitet (die Zeit geht so schnell vorbei). Mir wäre vielleicht klar geworden, was mein Wert „Freiheit“, für mich einmal bedeuten kann, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Ich hätte mich vielleicht mehr wahrgenommen und mir meine Schwächen eingestanden. Ich glaube für mich als Person hätte ich mit mir als Coach, so wie ich heute arbeite, bessere Entscheidungen getroffen.
Ich habe auch einfach nicht darüber nachgedacht, das Leben war voll, wir waren mit allem im Aufbau, haben viel gearbeitet, so war es eben. Wofür? Ironischerweise für die Familie.
Bei meinen Freundinnen war es nicht viel anders. Wir waren alle hart arbeitende Mütter und haben nebenbei Teilzeit gearbeitet oder wie ich Vollzeit, also Tag und Nacht das Familienunternehmen aufgebaut.

Mit 42 habe ich meinen Traumjob in einem internationalen Unternehmen bekommen und mit meiner beruflichen Karriere richtig losgelegt. Mein Fehler damals war, dass ich meine Erwartungen nicht mit meinem Mann besprochen habe. Viele Familienangelegenheiten sind dadurch aus dem Ruder gelaufen und am Ende wurden wir geschieden.

Ich wollte, aufregend, sexy, immer fröhlich, erfolgreich, hilfsbereit, gut organisiert und eine „Super-Mutter“ sein. Ich war Superwoman, vor dem Burn-out.

Heute mache ich Vieles anders. Ich kenne meine Prioritäten, meine Lebensvision und mein Leitbild und ich lebe danach. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, nur meine Erfahrungen mit meiner Coaching-Ausbildung kombinieren und anderen Superwomen bessere Optionen zeigen.

Mein Rat an Superwoman und alle Powerfrauen:

Nimm dich wichtig und schaut auf dich! Sortiere deine Prioritäten und sorge für dich zuerst! Du bist der Motor, der die Maschine am Laufen hält. Wer nicht auflädt, Energie tankt oder die Werkzeuge schärft, ist bald nicht mehr leistungsfähig.
Ein gutes Coaching hilft, die Flugroute zu korrigieren. Es ist okay, Unterstützung zu bekommen, den Blickwinkel neu auszurichten und den Rhythmus wiederzufinden.

Superpower reloaded!

Ich bin Eva und ich bin Life-Coach für Superwomen.
Wenn du deine Lebensenergie aufladen willst, bist du bei mir richtig.

Bei Fragen bin ich nur eine E-Mail von dir entfernt.
coaching@evawippermann.com

/


Das war interessant, dann lies hier weiter:

Ich liebe dich, aber…. 5 Tipps, die dich deinem Partner, deiner Partnerin liebevoll näher bringen

Ich liebe dich, aber…. 5 Tipps, die dich deinem Partner, deiner Partnerin liebevoll näher bringen

Irgendwann einmal haben wir es fast alle erlebt: dieses Kribbeln im Bauch, den Wunsch einer bestimmten Person immer nah zu sein, die romantische Anziehung verbunden mit der Sehnsucht eine gefühlsintensive Beziehung einzugehen. Wenn die andere Person sich darauf einlässt und sogar ähnlich fühlt, dann kann man fast überschäumen vor Glück. Verliebtsein macht süchtig und irgendwie gaga. Die Welt ist wunderbar.
Dann ist es plötzlich anders, es wird ruhiger. Und wenn es ohne die Suchthormone immer noch passt, dann fühlen sich die Verliebten zueinander hingezogen, geistig und auch körperlich. Zuneigung und Wertschätzung bildetet das Fundament der Beziehung.
Er ist anders, das ist ok. Sie redet viel, das macht sie lebhaft, er ist unordentlich, das wird sich bald ändern, sie ist chaotisch und verschwenderisch, aber sexy.
Und dann ist es plötzlich schon wieder anders. Der Partner ist toll, aber so manches, was vorher gnädig und lässig übersehen wurde, ist etwas nervend, Gewohnheit kommen an die Stelle, was vorher neu und aufregend war. Verrücktheiten können als lästig und anstrengend empfunden werden. Beide Partner versuchen nicht mehr ständig zu gefallen, denn das ist anstrengend.
Der Schleier ist weg, der Weichspüler, der Großzügigkeits-Bonus. Es fängt an, spannend zu werden. Niemand hat gesagt, dass Liebe einfach ist,
Es kann ganz wunderbar sein, jemanden an seiner Seite zu haben, der Vertrauter, Freund und Lover ist. Einen Menschen, der sich dafür interessiert, wie mein Tag war und der das Leben und die Erlebnisse mit mir teilt.
Lies hier meine 5 besten Tipps für eine gute Partnerschaft.

Was kannst du für eine liebevolle Partnerschaft tun?

Tipp Nr. 1 – Deine Werte, meine Werte

Finde heraus, wie du deine eigenen Werte lebst und mach dir bewusst, dass dein Partner andere Werte lebt, oder Werte anders lebt, als du,
Das, was dich an anderen Menschen stört, ist meistens eine Verletzung deiner eigenen Werte. Werte kommen aus Kultur, Herkunftsfamilie und Vergangenheit. Oft hören sich die Worte wie Vertrauen, Ehrlichkeit oder Ordnungsliebe zwar gleich an, sie sind es aber nicht. Ich würde sagen, niemand, der am positiven Fortbestehen einer Liebesbeziehung interessiert ist, verletzt die Werte des Partners bewusst.

Hier der Link zu meinem Artikel über Werte.

Tipp Nr. 2 – Die Sprachen der Liebe kennen

Es gibt 5 Sprachen der Liebe, welche ist deine, welche die des Partners, der Partnerin?
Der Begriff wurde von Gary Chapman, einem amerikanischen Paarberater geprägt, der darüber auch einige Bücher geschrieben hat.
Hier der Link zu einem Test von Wieland Stolzenburg einem Beziehungspsychologen.

  • Freust du dich über gesprochenes Lob, Komplimente und Anerkennung? Ist es dir wichtig anderen Menschen zu sagen, wenn du etwas toll findest und dass du dankbar bist, wenn etwas für dich getan wird? Dann ist Lob und Komplimente eine deiner Liebessprachen. Wenn dein Partner, deine Partnerin mit Lob geizt, dann spricht er oder sie eine andere und findet es unwichtig, Selbstverständliches in Worte zu fassen. Du wirst also vergeblich warten. Du darfst ihr oder ihm aber sagen, dass es dir wichtig ist. Vielleicht erinnert sie/er sich daran.
  • Gemeinsam und zweisam Zeit verbringen, gemeinsam vor dem Fernsehen kuscheln und lange ¨¨frühstücken oder gemeinsam irgendwo abhängen, ohne etwas dabei zu tun, macht dir Spaß? Der Partner ist vielleicht lieber sportlich unterwegs, lädt oft und gerne Besuch ein oder er oder sie liest lieber (auch auf dem Handy), wenn du Serien schaust. Zweisamkeit ist für manche Partylöwen eine Fremdsprache.
  • Schenkst du gerne oder liebst du kleine Aufmerksamkeiten? Ob selbst gepflückte Blumen oder ein Buch, du bekommst gerne Geschenke und du freust dich auf Weihnachten und Geburtstage immer wie ein kleines Kind? Für manche Menschen ist Schenken eine antrainierte Aufmerksamkeit. Da unwichtig für sie selbst sind auch die Geschenke, wenn überhaupt, eher einfallslos. Nicht ihre Sprache.
  • Findest du es toll, wenn dir dein Partner das Auto tankt, die Küche aufräumt, obwohl du dran bist und dir auch sonst viele Dinge gerne abnimmt und einfach alles für dich tut? Dann sprecht ihr beide die Sprache der Hilfsbereitschaft. Es gibt Menschen, die haben eigene Pläne und ständiges gut gemeintes Helfen, bringt sie aus dem Takt. Nicht ihre Sprache.
  • Die fünfte Sprache ist die der Körperlichkeit und Zärtlichkeit. Umarmen bei jeder Gelegenheit, immer Körperkontakt suchen, streicheln, massieren, küssen und anfassen sind die Merkmale diese Liebessprache. Sexuell wird Kuschelsex bevorzugt und danach wird am liebsten in der Löffelchenhaltung geschlafen. Nicht so deins? Nicht schlimm, außer deinem Partner ist das wichtig.

Schau mal, welche Liebessprachen du sprichst, es ist meistens nicht nur eine. Das darfst du dem Partner dann ruhig mitteilen. Sag einfach: „Mir sind Geschenke wichtig, ich fühle mich dann wertgeschätzt“, oder „Ich liebe es, wenn du mir ein Kompliment machst, dann fühle ich mich gleich wunderbar.“ Solche Dinge darfst du sagen! Manchmal musst du sie auch wiederholen, denn Sprachenlernen braucht etwas Zeit.

Um die Sprache des anderen zu erkennen, schaust du einfach mal, was er oder sie für dich tut. Wenn der gemeinsame Rasen gemäht wird und du immer wieder in den Arm genommen wirst oder seine Füße dich unter dem Tisch berühren, dann weißt du jetzt, wie du den anderen glücklich machen kannst.

Tipp Nr. 3 – Berühren

Liebe ist ein Tauschgeschäft von Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Sex. Wer nichts bekommt, brennt aus, wer nichts geben darf, fühlt sich nicht anerkannt. In den Arm nehmen gibt Vertrauen, Sicherheit und Trost und das gilt nicht nur unter Liebenden.

Küssen ist wichtig für die Liebe! Es gibt viele Arten von Küssen, der Wangenkuss, der Stirnkuss, der Vampirkuss auf den Hals oder der leidenschaftliche Zungenkuss sowie Küsse der Hand, der Finger und anderer Körperteile. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Ohne Erotik verkümmert die Liebe, ohne Berührung fühlen wir uns auch unter Menschen einsam. 20 Sekunden Küssen am Tag stärken die Liebe unter Partnern.

Händchenhalten, mit verschränkten Händen zeigt Innigkeit und Zusammengehörigkeit. Wenn auch ältere Paare noch Hand in Hand gehen, ist die Partnerschaft meistens in Ordnung.

Berühren, beim Reden dem anderen leicht über den Arm streichen oder die Hand, auf die des Partners legen, das alles sind, Gesten der Zugehörigkeit und der Wertschätzung. Auch in Freundschaften ist das immer eine gute Idee.

Tipp Nr. 4 – 2 × 4 Minuten Zeit für einander, eine Übung

Du hast die Wahl: – Zuhören und dabei anschauen und den anderen 4 Minuten reden lassen. Keine Kommentare, nur interessiert zuhören und evtl. mal nachfragen.
Oder: – 4 Minuten in die Augen schauen. Mit Stoppuhr, einfach nur den anderen anschauen. Wenn du dabei denken magst, dann an das, was dir am anderen gefällt.
Es mag sich seltsam anfühlen und auch etwas schwierig sein, aber es hilft. Wie eine gemeinsame Meditation. Es geht darum, Nähe zu finden.

Tipp Nr. 5 – Bei einem Streit um eine kurze Auszeit bitten

Es mag Menschen geben, die sich nie streiten. Schön, wenn das für dich zutrifft und das in deiner Beziehung funktioniert.
Konflikte entstehen dann, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Wir brauchen sie manchmal, um uns neu zu ordnen. Das, was der andere sagt, hat dich oder deine Werte verletzt? An diesem Punkt ist Distanz ein guter Ratgeber. Erbitte eine kleine Pause von 10 bis 30 Minuten, um kurz abzukühlen. Atmen, Verstand einschalten und überlegen, welches Bedürfnis der andere hat. Damit veränderst du den Fokus von dir und deiner Wut weg zu den Bedürfnissen des anderen.
Die meisten Menschen streiten nicht, um den anderen zu ärgern, sondern um ihre Bedürfnisse wahrgenommen und beachtet zu sehen.

Abgekühlt kannst du dann deine Bitte formulieren oder auch deine Bedürfnisse mitteilen. Funktioniert nicht immer, aber immer besser, wenn ihr es beide schafft, den gedanklichen Fokus auf die Bedürfnisse des anderen zu legen.


Ich bin Eva und ich bin Life Coach für Lebensvisionäre und Mediator.
Meinen Partner habe ich 18000 km von hier gefunden.


Meine Sprachen der Liebe sind übrigens Geschenke und Komplimente und ich liebe es Zeit mit jemandem zu verbringen, ob Partner, Kinder oder Freunde, Zweisamkeit ist für mich wertvoll, das verlangt auch weniger Multitasking ;-).

Just talk to your Vision-Coach!

Wenn du Themen in deiner Partnerschaft hast, ich bin nur eine E-Mail entfernt.
Eine Mediation ist ein gutes Hilfsmittel für eine bessere Verständigung.

coaching@evawippermann.com


War das interessant? Dann lies hier weiter in meinen Themen rund um Partnerschaft:

Wie man einen Partner findet


Anleitung: 7 Schritte um deine Lebensvision zu finden

Anleitung: 7 Schritte um deine Lebensvision zu finden

High-Energy-Flow – Werde dein eigener Coach

„Am Anfang das Ende im Sinn haben“ (Steven Covey)
Finde deine Lebensvision. Es klingt einfach, es ist oft gar nicht so leicht. Was will ich eigentlich in diesem Leben erreichen, was bewirken und wie?
Vor kurzem beschrieb Ed Sheeran in einem Interview, den Morgen nach seiner erfolgreichen, grandiosen und voll ausverkauften ersten Welttournee. Er fühlte sich nicht etwa voller Energie und super happy, im Gegenteil, er fühlte sich leer und ziellos, denn er hatte bereits alles erreicht, was man sich als Musiker wünscht. 2022 ist er erst 31 Jahre alt. In dem Moment seines größten Triumphs gab es anscheinend nichts, was noch mit dem zu toppen war, was er bereits erreicht hatte. Er beschloss an dem Morgen, es ab sofort mit Malen zu versuchen und vorerst keine Musik zu machen. Es fehlte ihm eine Zukunftsvision, die die Frage: „Warum mache ich das alles?“, beantwortet.
Wenn wir eine Lebensvision für unser Leben finden, geben wir den Zielen und damit unserem Leben eine andere Bedeutung. Alles, was wir tun, lässt sich besser einordnen. Die Lebensvision ist wie ein Magnet, an dem sich das Leben ausrichtet.
Wenn wir mit 90 im Schaukelstuhl sitzen und von unserem Leben erzählen, soll es sich gut anfühlen. Wie großartig, wenn du dann mit einem Lächeln an die vielen schönen Dinge denken kannst, die waren und du außerdem noch das ein oder andere vorhast.

 

Finde deine Lebensvision, damit wird dein Leben klarer, es bekommt einen eigenen Rhythmus und fühlt sich richtig an.

Wenn du die Themen der folgenden 7 Schritten bearbeitest, lernst du eine Menge über dich selbst und du findest deine persönliche Lebensvision.
Lass dir Zeit, dann kannst du Folgendes für dich herausfinden:

  • Du verstehst besser, was deine Themen sind und welche zu dir gehören
  • Du lernst, dass du eine Menge ändern kannst, damit dein Leben noch glücklicher wird
  • Du verstehst, dass du vieles selbst in der Hand hast, aber nicht alles
  • Deine Energie kommt zurück
  • Du setzt dir gute Ziele
  • Du hast eine erste Version deiner Lebensvision, die wie ein Kompass dein Leben in der Spur hält
  • Du verstehst, warum Coaching eine gute Methode ist, wenn du etwas verändern willst

 

Die 7 Schritte zur Lebensvision:

Schritt 1: Finde deine Lebens-Werte, sie sind die Basis deiner Lebensvision

 

Jeder Mensch ist einzigartig. Wir glauben zwar oft, dass wir in gewissen Bereichen gleich ticken, aber manchmal stellt sich schon bald heraus, dass es nicht wirklich so ist.
Die Welt, in der wir die ersten Jahre unseres Lebens verbringen, prägt uns. Die jeweilige Kultur, die Prinzipien und die Regeln formen uns wie Knetmasse.
Kulturelle Werte werden jedem Menschen vermittelt, wo immer er geboren wird und diese Werte könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Familien geben ihre Werte über Generationen weiter und in den ersten Lebensjahren übernehmen Kinder alles, was kommt. Kleine Kinder wissen nicht, was richtig und falsch ist und sie stellen Eltern und andere Bezugspersonen nicht infrage.
Unbewusst werden also Werte und Glaubenssätze zuerst einmal ungefiltert übernommen. Sie bleiben und bilden einen Teil unserer Persönlichkeit und unsere Handlungen und Reaktionen sind von diesen Werten geprägt.

Wenn du deine Werte noch nicht kennst, dann lies hier weiter.
In dem hier verlinkten Blogartikel findest du noch mehr interessante Dinge über Werte und eine umfangreiche Werteliste.  Blogartikel: „Lebenswerte erkennen“.

 

Schritt 2: Finde die Glaubenssätze, die deine Lebensvision behindern

 

Glaubenssätze sind sehr mächtig. Sie heißen so, weil wir glauben, dass sie wahr sind. Woran wir glauben bestimmt unser Handeln und somit das, was wir sagen, tun und wofür wir uns entscheiden.
Ob sie also positiv sind: „Ich schaffe das, es gibt viele Menschen, die mich unterstützen“,
oder negativ: „das schaffe ich ohnehin nicht, ich brauche gar nicht anzufangen, das geht schief“,
sie drücken aus, was wir gelernt haben zu glauben und sie werden oft mit der Wahrheit verwechselt.

Von Henry Ford stammt der Satz: „Ob du es glaubst oder nicht, du hast in jedem Falle recht!“
Hier findest du meinen ausführlichen Blogartikel und eine Liste von Glaubenssätzen. Welche gehören zu dir? Welche passen in dein Leben?

Um deine Lebensvision auch leben zu können, ist es wichtig, deine Glaubenssätze zu kennen. Die negativen wie auch die positiven. Es ist möglich negative Glaubenssätze zu verändern oder sie einfach ins Gegenteil umzukehren. Manche haben sich allerdings regelrecht in uns manifestiert und wir sind uns gar nicht bewusst, dass wir so denken.
Wir glauben, unsere Glaubenssätze sind Wahrheiten. Wenn du deine geglaubten „Wahrheiten“ kennst, kannst du dir überlegen, ob sie noch zu dir passen.
Negative Glaubenssätze sind tückisch und positive Glaubenssätze können viel Positives bewirken. Es ist wichtig, zu erkennen, welchem Glaubenssatz du folgst.

 

Schritt 3: Wichtige Lebensrollen definieren, sie sind der Inhalt deiner Lebensvision

 

Unsere Werte und Glaubenssätze sind selbst in unserem eigenen Leben anders, wenn wir sie aus unterschiedlichen Lebensbereichen betrachten. Jeder von uns hat viele Lebensrollen, die jeden Tag bestimmen. Ob Mutter/Vater, Boss, Mitarbeiter, Familienmanager, Weltbürger, Sportler, Student:in, deine Rolle als gesunder Mensch, wie du deine Karriere lebst, deine Rolle im Social Life, als Freund oder Freundin, die Rolle als Partner:in, oder wie du deine Selbstverwirklichung auslebst. Für all diese Rollen brauchen wir Zeit und persönliches Engagement, das ist unser Einsatz. Wir können bestimmen, wer wir in diesen Rollen sind. Manchmal verlieren wir jedoch unsere eigenen Wünsche aus den Augen und es kann passieren, dass wir sehr intensiv eine Rolle leben, die wir gar nicht so mögen, oder ein anderer Lebensbereich kommt zu kurz. Wir würden eigentlich gerne mehr Zeit investieren, wenn doch nur …
Um deine Rollen zu visualisieren und zu sehen, wie viel Zeit du in welche Rolle investierst, gibt es verschiedene Übungen. Erkennen ist der erste Schritt, dann kannst du dir deine Ziele neu setzen.

Wir haben alle jeden Tag 24 Stunden. Wie wir unsere Zeit verteilen, ist eine Entscheidung, die wir größtenteils selbst treffen. Auch die Übung  „Lebensmathe“, verschafft dir einen Einblick, wie du deine Zeit verteilst und wo du etwas ändern kannst. Lies einfach hier weiter.

Ich biete zur Unterstützung auch ein Lebensrad-Coaching zur Ausarbeitung dieses Tools an. Du findest das Angebot hierzu im Bereich: Arbeite mit mir unter Lebensrad-Coaching

 

Schritt 4: Definiere deine Werte in deinen Lebensrollen

 

Je unterschiedlicher deine Lebensrollen sind, umso unterschiedlicher definierst du sicher auch, bewusst oder unbewusst, deine Werte in jeder dieser Rollen.
Nehmen wir einmal den Wert Ehrlichkeit. Vielleicht ist es sogar einer deiner Hauptwerte.
Wie genau sieht das aus, wenn du im Job ehrlich bist? Bist du manchmal diplomatisch zurückhaltend oder sagst du dem Chef immer frei heraus, was du denkst und gerade Sache ist?
Wie genau lebst du Ehrlichkeit in der Partnerschaft?
Magst du es, wenn der Partner dich schon am Morgen auf deine Speckröllchen hinweist?  Das ist ehrlich, aber wahrscheinlich auch verletzend.
Überlege dir genau, wie du bist, wenn du selbst deine wichtigsten Werte in jeder deiner Rollen lebst. Das ist interessant und kann manchmal sehr aufschlussreich sein. Wird dein Wert verletzt, dann ist es deine eigene Wertedefinition, die anders ist und damit deine Erwartung, die verletzt wird.
Derjenige, der deine Werte verletzt, weiß oft gar nicht, was deine Erwartung war. Er oder sie kann also nichts dafür, er definiert diesen Wert nur anders oder findet ihn unwichtig.
Für mich war diese Erkenntnis ein Augenöffner.
In der Kommunikation hilft es sehr, zu verstehen, dass Menschen Werte auf sehr unterschiedliche Art definieren und leben. Falls du das nächst mal sauer oder beleidigt auf einen Menschen reagierst, dann überleg dir doch mal, welchen deiner Werte er oder sie verletzt hat.

 

5. Beantworte die Wunderfrage, um deine Lebensvision zu finden

 

„Was willst du wirklich? Wie sieht dein Leben aus, wenn du morgen früh aufwachst, ein Wunder ist geschehen und alles in deinem Leben ist perfekt?“ Die Antwort darfst du dir in allen Details vorstellen, ausmalen und beschreiben.
Manchmal habe ich von meinen Coachees die Antwort bekommen: „Was soll denn das, das geht doch ohnehin nicht. Ich habe so viele Verpflichtungen, kein Geld oder noch keine Zeit dafür.“ Trau dich einfach! Du musst es ja niemandem erzählen, außer evtl. deinem Coach. Dieses Erdenken deiner eigenen perfekten Welt, wie fantastisch auch immer, kann wie ein Licht am Ende des Tunnels sein. Es kann sein, dass du etwas ganz anderes machen möchtest, als das, was du jeden Tag tust, vielleicht sogar mit anderen Menschen und an einem anderen Ort.
Egal, ob es im Moment möglich scheint. Finde heraus, was du wirklich willst, wie dein bestes Leben aussehen kann.
Einfach mal loslassen und die vermeintlichen Grenzen in Gedanken zu ignorieren, kann sehr befreiend wirken und viele neue Ideen und Lösungen hervorbringen.

 

Schritt 6: Finde Lebensziele, sie sind der Inhalt deiner Lebensvision

 

 

Ziele sind wichtig. Ohne Ziele zu leben, das ist so, als ob du in einem Schlauchboot ohne Ruder auf dem Wasser treibst. Manchmal landest du an einem wunderbaren Strand, manchmal fressen dich die Kannibalen, manchmal geht dein Weg über einen Wasserfall steil bergab. Treiben lassen, ist vielleicht spannend, aber nicht selbstbestimmt. Mit einem Segel oder einem Ruder hast du schon mehr Einfluss auf deine Reise. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, ein etwas stabileres Boot oder ein anderes Fortbewegungsmittel zu beschaffen. Du hast immer eine Wahl. Auch wenn manche Situationen im Leben unvorbereitet kommen. Mit einem Kompass kannst du nach dem Sturm deine Reise wieder richtig ausrichten.

Wie würde es in jeder deiner Lebensrollen aussehen, wenn du sie zu 100 % erfüllen könntest? Was ist dein Wunschergebnis, was hat die Wunderfrage dir für Ideen mitgegeben? Gibt es noch Rollen, die du bisher nicht lebst? Wenn du dich in die Zukunft versetzt, wie sieht dein Leben in einem oder in 10 Jahren in jeder dieser Rollen genau aus? Welchen ersten kleinen Schritt darfst du jetzt gehen, um ein Stück näher an deine 100 % in jeder Rolle zu kommen?

Lebensziele sind zunächst größer und auf eine längere Zeitspanne ausgerichtet. Meistens lassen sie sich in kleinere Schritte oder viele kleine Ziele unterteilen, die in die richtige Richtung gehen. Wenn du mehr Klarheit über deine Lebensvision hast, ergeben sich viele Ziele von selbst.

 

Schritt 7: Finde und beschreibe deine Lebensvision

 

Die Lebensvision ist das große WARUM hinter deinen Zielen. Lebensvisionen sind nicht statisch, sie wachsen, werden immer mal wieder im Laufe des Lebens verändert und angepasst. Das Leben passiert oft auch, ohne uns zu fragen. Eine Lebensvision und vielleicht sogar ein Lebensleitbild zu haben, gibt dem Leben aber eine ständige und gute Ausrichtung. Wie ein Kompass. Ziele, die kein persönliches „Warum mache ich das denn überhaupt“ beantworten, sind irgendwann erreicht und was dann? Deshalb die Lebensvision.
Wer willst du sein, wenn du mit 80 im Schaukelstuhl sitzt und von deinem Leben erzählst? Was willst du erzählen, welche Menschen sollen bei dir sein und was sollen sie über dich sagen?

Mein Leitbild und meine Lebensvision findest du hier unter dem Link am Ende dieses Textes. Deine Version kann sich sehr stark unterscheiden. Menschen sind verschieden, und das ist gut und interessant.

 

Fazit

Ich reise gerne und stelle mir das Leben wie eine Schiffsreise oder einen weiten Flug vor. Ein Pilot oder ein Kapitän haben meistens ein klares Ziel vor Augen. Erstaunlicherweise kommen selbst die 17 Std. Flüge von Dubai nach Neuseeland fast immer auf die Minute pünktlich an. Unterwegs muss allerdings der Pilot immer wieder, 100te Male, den Kurs korrigieren. Genauso ist das mit unserem Leben, wenn wir es nach einer Vision ausrichten. Es wird immer Turbulenzen und Stürme geben und nicht selten kommen wir sehr stark vom Kurs ab. Wenn wir aber unsere Lebensvision schön und lebhaft vor Augen haben, lohnt es sich immer wieder die Richtung zu korrigieren. Am Anfang das Ende in Sicht zu haben, gibt dem Leben Sinn.

Ed Sheeran macht glücklicherweise weiterhin Musik. Ich denke, ihm ist klar geworden, was er damit erreichen kann. Ich weiß nicht mehr, was er in dem Interview noch gesagt hat. Ich denke aber, dass er versteht, dass Musik Menschen verbindet und Brücken baut. Er erreicht die Herzen von Millionen und seine Musik macht das Leben von vielen ein wenig schöner. Eine schöne Vision.

Und jetzt?

Ich bin sicher, dieser Artikel hat einiges in dir getriggert. Eine Lebensvision ist wie ein Sicherheitsgurt. Auch wenn du große Ziele hattest, die du aus gesundheitlichen oder anderen Gründen jetzt nicht mehr so erreichen kannst: Wenn du eine Vision hast, gibt es einen neuen Weg. Versprochen.

Ich bin Coach für Lebensvisionäre. Ich weiß, dass es funktioniert, denn das tut es für mich und für viele meiner Vorbilder und Coachees. Oft ist es einfacher, solche grundlegenden Lebensfragen mit einem Coach zu erarbeiten, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Ich biete dir ein erstes 30 Minuten Gespräch für 0 € an.

Hier kannst du es buchen:

Gespräch buchen 0 €

Ich wünsche dir beim Erarbeiten und Durchdenken viel Spaß und wenn du nicht weiterweißt, ich bin nur eine E-Mail entfernt.

Energie kommt durchs Machen!
Deine Eva

 


Das war interessant? Schau mal, hier gibts noch mehr zu lesen!

Hier findest du mein Leitbild und meine Lebensvision.

 

 

 

12 von 12 Mein Tag als Ansichtssache!

12 von 12 Mein Tag als Ansichtssache!

Hier kommen sie wieder, nach alter Bloggertradition, die 12 Bilder, die meinen Tag dokumentieren. Entstanden am 11. und 12. September 2022.

Ein wenig Regen im September und schon fühlt es sich ganz nach Herbst an. Das Leben ist rund, 😍 so ist das eben. Sehr verlässlich, die Natur.

Früher war das der Schnullerbaum. Die letzte Stätte für die Baby-Nuckler. Plötzlich ist hier die Anderswelt! Es gibt also doch Magie …

Die Brücke am Kanal. Immer anders und sehr fotogen

Ein wirklich schöner Balkon an der weißen Elster.

Etwas nass geworden. Unser Balkon und die NZ Flagge an der Wand.

Buchladen mit “Harry Potter” Szene. Ich bin ein Fan!

Upcycling ist in Leipzig ein Volkssport. Die Giraffen sah ich in einer Box draußen. Sie schmücken jetzt wahrscheinlich ein anderes Wohnzimmer. Ich bin kein Stehrümmchen-Sammler. Aber sie waren fotogen.

Immer ist irgendwo was los!

Es funktioniert!

Schon mal meine anderen Artikel gelesen? Versuch doch mal den:

https://evawippermann.com/erwartungen-loslassen-und-dabei-entspannt-bleiben/

Cool bleiben und im Notfall:

coaching@evawippermann.com

Just talk to your Vision-Coach! Ich bin nur eine Email entfernt. Deine Eva

Was ist ein Glaubenssatz?

Was ist ein Glaubenssatz?

Glaubenssätze begrenzen oder beflügeln uns

Im schlechtesten Fall begrenzen sie den, der sie glaubt. Allerdings hat der Glaubenssatz: „Das muss doch irgendwie gehen“, auch schon viele Menschen zu Höchstleistungen befähigt.
Meistens haben unsere Lebensbereiche ganze Glaubenssatzpakete über: Familie, Arbeit, Liebe, Geld, Gesundheit, Freunde und über dich selbst. Du findest sie heraus, wenn du dir zu diesem Thema überlegst, was du glaubst.

Warum entstehen Glaubenssätze?

Meistens sind sie bei ihrer Entstehung sinnvoll. Als Kind sind es oft Sätze, die dich schützten. Wenn du lieber im Hintergrund bleibst, weil du schüchtern bist und auf keinen Fall Aufmerksamkeit von anderen auf dich fallen soll, dann ist das in dem Moment für dich sinnvoll. Als Unternehmerin ist allerdings „Ich bin unsichtbar“ oder „Ich kann nicht vor Menschen sprechen“ eher hinderlich. Und wie schon gesagt, es ist nur wahr, solange du daran glaubst.

Jeder von uns hat Glaubenssätze und es ist wichtig gelegentlich zu überprüfen, ob sie noch in irgendeiner Form für dein Leben arbeiten oder ob sie dich begrenzen.

Was du glaubst bestimmt deine Gedanken, daraus resultiert, was du tust und das wird eine Gewohnheit. Letztlich bestimmt also der Glaubenssatz das, was du erreichen kannst.

Wie entstehen Glaubenssätze?

  • Durch Imitationslernen, besonders in den ersten 7 Jahren.
  • Durch den inneren Dialog und deine eigenen Wiederholungen.
  • Durch hypnotische Sprachmuster, die wie ein Programm wirken und Wiederholungen.
  • Durch persönliche Erfahrungswerte und die folgende selektive Wahrnehmung, um diese Erfahrung stetig zu bestätigen.

Glaubenssätze erkennen – 3 Methoden

1. Flow: Schreibe alles ungefiltert auf, was dir zu deinen Themen spontan einfällt

(Familie, Arbeit, Liebe, Geld, Gesundheit, Freunde und über dich selbst, das Leben, die Welt … usw.).

Setzt dich an deinen Tisch mit einigen Blättern Papier und einem Stift, stell dir einen Wecker auf 7 Minuten und fang mit einem Thema an. Familie: Für mich ist Familie …, ich bin …, ich glaube das …, ich bin sicher …, mich nervt an Familie … Familie ist…. Meine Familie … andere Familien … usw. Schreib alles auf, was dir zu einem Thema einfällt. Wichtig ist nicht aufzuhören, keine Pause zum Nachdenken. Familie ist … (Ich schreibe mir die Satzanfänge immer oben auf das Blatt). Dann das Gleiche über Geld usw. Auf diese Weise kommst du gut an dein Unterbewusstsein.

2. Vervollständige folgende Glaubenssätze:

Glaubenssätze über dich:

Was glaubst du über dich in all deinen Lebensrollen:
Als Vater, Mutter, Schwester, Freundin, im Job, im Freundeskreis, im Sportverein,
Ich bin …

Was glaubst du über deine Fähigkeiten
Ich kann …

Über andere Menschen?
Für mich sind andere Menschen ….

Über das Leben oder die Welt:
Die Welt da draußen ist….

3. Häufig vorkommenden, negativen Glaubenssätzen, erkennst du einige deiner Gedanken?

Wenn du diese Sätze liest, wird dir der ein oder andere vielleicht bekannt vorkommen. Ich wiederhole noch einmal das wichtigste: Glaubenssätze sind nicht wahr. Es sind erlernte Ideen, die wir für wahr halten. Weiter unten im Artikel findest du Ansätze, wie du diesen Irrglauben loswerden kannst. In hartnäckigen Fällen hilft ein Gespräch mit einem Coach.

Glaubenssätze, die deinen Selbstwert betreffen

Ich sehe nicht gut aus. Ich bin hässlich. Ich bin nichts wert. Andere können das viel besser als ich. Ich bin nicht okay. Ich muss sein wie XY. Ich bin nicht schlau genug. Ich bin dumm. Ich schaffe nichts richtig. Ich bin ein Trottel, Trampel, Schussel. Ich kann das ohnehin nicht, versuche es besser nicht, bevor es wieder schiefgeht. Ich bin zu dick. Ich bin usw.

Glaubenssätze, die aus einer Reaktion auf eine Beziehung kommen

Ich muss lieb sein, sonst liebt mich keiner. Ich muss immer gut sein. Ich muss alle Erwartungen erfüllen. Was ich will, zählt nicht. Ich darf nicht enttäuschen. Ich muss es alleine schaffen. Es geht immer noch besser. Ich muss stark sein. Ich darf nicht fühlen. Meine Meinung zählt nicht. Ich darf mich nicht von dir lösen. Ich muss perfekt sein. Ich muss immer bei dir bleiben. Ich muss der Beste sein, sonst ist es nicht gut. Ich muss gehorchen. Ich muss gute Leistungen erbringen.

Negative GS, die die Beziehung zu den Eltern oder anderen Bezugspersonen betreffen:

Ich komme zu kurz. Ich falle zur Last. Ich bin nicht wichtig. Ich verdiene keine Anerkennung, das muss ich tun. Ich bin schuld an deiner Laune. Ich muss auf deine Gefühle Rücksicht nehmen. Ich bin unerwünscht. Ich bin stärker als du. Keiner versteht mich. Du liebst mich nicht. Ich bin ohnmächtig. Ich kann niemandem vertrauen. Ich bin alleine. Ich bin unterlegen. Mich sollte es besser nicht geben. Ich bin nicht willkommen. Meine Wünsche sind egal. Du hasst mich. Ich bin schuld. Ich muss so sein wie du, damit zeige ich dir meine Liebe.

Glaubenssätze über die Welt:

Frauen sind, Männer sind … Männer dürfen nicht weinen. Frauen sind das schwache Geschlecht. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Im Leben wird uns nichts geschenkt. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das Leben ist immer gegen mich. Ich weiß, das geht wie immer schief. Die Welt da draußen ist … Man kann niemandem Vertrauen. Ich erwarte das schlechteste, dann werde ich nicht enttäuscht. Geld haben bedeutet Anerkennung.

Beschränkende Glaubenssätze loswerden

Glaubenssätze hinterfragst du mit: „Ist das wirklich so?““ Ist das wahr? „, „Wer bin ich ohne den Gedanken?“ „The Work“ von Byron Katie ist eine wunderbar effektive und einfache Methode, um negative Glaubenssätze loszuwerden. Aber es hilft auch schon, wenn du verstehst, dass es ein Glaubenssatz ist und du dich fragst: Bringt mich das weiter? Geht es mir damit gut? Passt es noch zu meiner Lebenssituation heute? Finde einen besseren Glaubenssatz, wenn der alte dir nicht guttut. Evtl. ist es wichtig, dass du ihn sehr oft wiederholst. Du kannst ihn laut sagen oder an verschiedenen Stellen in deiner Wohnung aufhängen, sodass du ihn beim Zähneputzen lesen kannst.

Positive Glaubenssätze zum Üben: 🙂

Ich bin gut so, wie ich bin.
Es reicht, wenn Dinge gut genug erledigt werden.
Ich darf um Hilfe bitten, damit tue ich anderen einen Gefallen, denn ich signalisiere, dass ich sie brauche. (Menschen werden gerne gebraucht.)
Ich darf anders und ich selbst sein, das macht mich aus und ich mag mich, wie ich bin.
Ich werde geliebt, geachtet und beschützt. Ich bin wertvoll.
Das Leben hat viele schöne Seiten und ich lebe gerne.
Wenn etwas nicht funktioniert, lerne ich daraus, Fehler sind ok.
Ich kann immer wieder anfangen, mein Leben zu ändern.
Ich darf mich ausruhen und mir Auszeiten nehmen, denn ich brauche die Kraft, die ich daraus schöpfe.
Ich darf Nein sagen und meine Meinung zählt.
Ich darf Spaß haben und einfach mal das tun, was mir gefällt, das ist gut für meine Energiereserven. Ich bin klug. Ich bin schön. Ich habe eine gute Ausstrahlung.
Es gibt Menschen, denen ich viel bedeute.
Ich weiß, dass ich Glaubenssätze habe, die mich behindern und ich spüre sie auf und ändere sie sofort.
Ich weiß, was ich wert bin und mein Stundensatz ist angemessen und wird bezahlt.
Die Summe, die ich für meine Arbeit verlange, ist im Tausch gegen meine Lebenszeit und mein Wissen ein Schnäppchen.
Ich weiß, was ich kann und darf stolz darüber reden.

So, das ist erst mal eine gute Dröhnung. Such dir was aus und ändere es so ab, dass es zu dir passt. Ein Glaubenssatz soll nach dir klingen.

Ich bin Eva, ich bin Coach für Lebensvisionäre.


Mit den richtigen Glaubenssätzen lassen sich im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen.

Es ist spannend, wie viele Dinge wir so einfach verändern können, damit unser Leben immer leichter wird. Es ist leicht. Fang einfach an.

Just talk to your Vision-Coach. Ich bin nur eine E-Mail entfernt.
Deine Eva

Coaching kann ein Wundermittel sein und dir schnell die richtigen Türen öffnen.

coaching@evawippermann.com


War das interessant? Dann lies doch gleich hier weiter:

Was ist generalisieren.

Wie du deine Lebenswerte erkennst und dadurch dein Handeln verstehst

Wie du deine Lebenswerte erkennst und dadurch dein Handeln verstehst

Lebenswerte machen uns einzigartig und damit spannend. Diese Einzigartigkeit lässt uns in Konflikte geraten, über andere den Kopf schütteln, uns in Leidenschaften stürzen. Wir dürfen Zugehörigkeiten erleben oder das Gegenteil, wir lieben, verabscheuen, erleben, lernen. Wir öffnen Türen und schließen andere, zerschlagen Porzellan und kitten zusammen, was evtl. noch nie zusammengehörte. Wir glauben, recht zu haben und wundern uns über andere. Wir lachen, weinen, streiten und vertragen uns. Kurzum, wir alle erleben unser ganz eigenes Leben.

Wichtig ist, dass du verstehst, warum du tickst, wie du tickst. 🙃

Persönliche Werte und Prinzipien sind der Maßstab, an dem wir unser Leben ausrichten.
Werte sollten manchmal auf ihre Gültigkeit überprüft werden.

Prinzipien sind Lebensregeln, die zwar auch manchmal infrage gestellt werden, die jedoch als allgemeingültige Grundlage für unser Leben gelten und daher schwieriger zu ändern sind.

In diesem Artikel geht es mir aber um die persönlichen Werte. Viele der Themen, die zu Streit und Unverständnis führen, sind auf unterschiedliche Werte zurückzuführen. Wenn wir das verstehen, können wir oft ganz anders reagieren und das Leben wird leichter.

 

Woher kommen unsere Lebenswerte?

Werte sind wie ein Computerbetriebssystem.
Die ersten Programmierungen erhält jeder Mensch besonders in den ersten durch

  1. Die jeweilige Kultur und die damit verbundene Religion, in die wir geboren werden,
  2. Eltern und Familie, 
  3. Freunde, unser Umfeld und Verwandte,
  4. Kindergarten und Schule,
  5. Lebensumstände und Ereignisse,
  6. Erfahrungen.

Später im Leben ist jeder Mensch selbst der Programmierer oder zumindest sollte er es sein. Und jeder darf selbst entscheiden, ob einige der Werteprogramme gelöscht werden müssen.

 

Wofür haben wir Werte?

Werte sind unsere Motivatoren, unsere Antreiber, sie geben uns unsere Ziele. Sie sind die Bausteine unserer Identität, denn sie sind tiefe Überzeugungen, nach denen wir handeln. Werte gehören zu uns, sie machen uns aus, unterscheiden uns und bewirken, dass wir uns verstanden und zu anderen Menschen hingezogen fühlen – oder das Gegenteil. Sie sind unsere Prüfsteine für richtig, falsch, gut und böse und wir werden uns oft erst bewusst, welchen Werten wir folgen, wenn sie verletzt werden.

 

Werte begleiten uns oft ein Leben lang

Unsere Werte sind zeitstabil und zäh und werden, wenn wir nicht bewusst an ihnen arbeiten, nur durch einschneidende Ereignisse, wie zum Beispiel der Geburt eines Kindes, spontan geändert. Sie sind abstrakt, da es Worte sind, die keine eigene festgelegte Bedeutung haben. Werte sind auch je nach unserer Rolle, die wir im Leben betrachten, unterschiedlich. Liebe lebst du in der Familie anders als im Job.
Jeder Mensch richtet sein Leben im Schnitt nach 10 – 20 aktiv gelebten Werten aus.

Können sich Werte ändern?

Werte ändern sich, wie gesagt, wenn etwas Einschneidendes im Leben passiert von allein. Aber um bei dem Bild des Programmierers zu bleiben, ist es ratsam sie auf ihren Sinn zu überprüfen und den ein oder anderen auch mal auszutauschen. Wenn du in einem anderen Land leben willst, sind es die kulturellen Werte, die als Erstes überprüft werden dürfen. Vielleicht isst man dort mit den Fingern? Oder man sagt immer erst einmal Ja, auch wenn Nein besser wäre, um niemanden zu verletzen? Bis vor einigen Jahren haben wir in Deutschland noch ein etwas altmodisches, wenn auch in meinen Augen charmantes Rollenverhalten gelebt. Viele meiner alten Klassenkameraden waren noch Kavaliere der alten Schule, wenn sie ihre Herzdamen ausführten. Ein Verhalten, welches in Neuseeland eher als Affront angesehen wurde. Hier hat man hart für Gleichberechtigung gekämpft und lebt diesen Wert auf andere Art. 

Da wir Werte als Kinder ungefiltert übernehmen und viele Familien noch nach Werten von Ur-Urgroßvater leben, ist es sinnvoll, die eigenen Werte herauszufinden und zu überlegen, ob du dein Leben wirklich noch nach ihnen ausrichten willst. 

 

Wie kannst du deine Werte erkennen?

Am einfachsten fängst du mal damit an zu überlegen, was du falsch, gemein und unmöglich findest.
Unterscheide nach Job, Familie, sozialem Umfeld, Politik, die Welt im allgemeinen, und nach deinem Leben, wo auch immer es sonst noch stattfindet.
Situationen oder Zustände, die uns aufregen und sauer machen, geben einen guten Hinweis darauf, was unsere Werte sind. Denn hier werden sie verletzt.

Was magst du an anderen Menschen besonders gern? Wonach suchst du deine Freunde aus? Was ist für dich die wichtigste Qualität in einer Freundschaft? Welche Regel sollte dein Partner nie verletzen?

Werte sind die Spielregeln, nach denen jeder Mensch sein Leben lebt. 

Am Ende des Artikels findest du eine lange Liste an Werten. Wenn du querliest, bleibst du an manchen Worten hängen, die für dich eine Bedeutung haben. Es ist nicht nötig, die Begriffe alle zu lesen und zu analysieren. Vertrau einfach deinem Unterbewusstsein. Auf diese Weise und mit den Fragen aus diesem Abschnitt kannst du deine 10 – 20 Lebenswerte bestimmen, die im Moment für dich eine Rolle spielen.

Werte definieren

Werte sind abstrakte Begriffe. Darum ist es wichtig, genau zu bestimmen, wie du den Wert in der Situation lebst.
Wie lebst du Ehrlichkeit in der Partnerschaft? Ist ehrlich immer ehrlich?
Wie lebst du Mut? Springst du von Brücken oder ist Mut für dich, für deine Meinung zu stehen und zu handeln, falls es nötig ist? 
Du siehst, wenn du darüber nachdenkst, haben diese Worte sehr unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn es in Ehen trotz vermeintlich gleichen Werten kriselt und Freundschaften zerbrechen. Versuch doch mal deine Werte mit denen deines Partners oder einer engen Freundin zu vergleichen und erkläre ihm oder ihr dann deine 3 wichtigsten Werte, und wie du sie lebst. Es gibt kein Falsch oder Richtig, nur evtl. verstaubt und frisch 🙂

Werte sind mächtig

Werte sind Beeinflusser, die wir manchmal noch nicht einmal bewusst bemerken. Da wir viele Werte von anderen Menschen bekommen haben und sie ein Teil von uns geworden sind, ist es wichtig herauszufinden, ob wir noch nach solch einem Wertesystem leben wollen. Manchmal ändert sich das Leben und trotzdem bleibt der ein oder andere hängen, weil er oder sie sich nicht aus dem alten Spiderweb aus verstaubten Werten befreien kann. 
Schau dir an, was dir heute wichtig ist und wer dir wichtig ist und wenn du etwas ändern möchtest, fang an deine Werte einen nach dem anderen zu hinterfragen. Manche dürfen bleiben, andere sind verstaubt und morsch und es wird sich gut anfühlen ihnen nicht mehr folgen zu müssen.

Werteliste

Lang, aber nicht vollständig. Wenn du das Gefühl hast, ein für dich wichtiger Wert ist nicht dabei, schreib mir bitte.

Abwechslung, Achtsamkeit, Anerkennung, Akzeptanz, Ansehen, Anstand, Aufgeschlossenheit, Aufmerksamkeit, Aufregung, Ausdauer, Abenteuer, Aufrichtigkeit, Ausgeglichenheit, Ausgleich, Authentizität, Balance, Bedachtheit, Bedeutung, Begeisterung, Beliebtheit, Bescheidenheit, Besitz, besonders sein, Besonnenheit, Beständigkeit, Bewusstheit, Bildung, Charme, Dankbarkeit, Demut, Dienen, Diskretion, Distanz, Disziplin, Dominanz, Dynamik, Eifer, Effektivität, Effizienz, Ehre, Ehrgeiz, Ehrlichkeit, Eigenständigkeit, Einfachheit, Einfühlungsvermögen, Einzigartigkeit, Eleganz, Empathie, Emotionalität, Energie, Engagement, Enthusiasmus, Entschlossenheit, Entspannung, Entwicklung, Erfahrung, Erfolg, Erholung, Erwartung, Expertise, Extravaganz, Exzellenz, Fairness, Fantasie, Familie, Faszination, Freiheit, Fleiß, Flexibilität, Flow, Fokus, Fortschritt, Freude, Freundschaft, Frieden, friedliebend, Fröhlichkeit, Führung, Fürsorglichkeit, Geborgenheit, Geduld, Gelassenheit, Gemeinschaft, Gemütlichkeit, Genauigkeit, Genussfähigkeit, Genügsamkeit, Gerechtigkeit, Geselligkeit, Gepflegtheit, Gesundheit, Gewinn, Gewissheit, Glauben, Glaubwürdigkeit, Gleichheit, Glück, Geradlinigkeit, Großzügigkeit, Harmonie, Heiterkeit, Herausforderung, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Hingabe, Hochfertigkeit, Höflichkeit, Humor, Idealismus, Innovation, Inspiration, Integrität, Intelligenz, Intensität, Interesse Intimität, Intuition, Introvertiertheit, Klarheit Klugheit, Komfort, Kompetenz, Können, Kontinuität, Kontrolle, Konzentration, Körperbewusstsein, Kreativität, Konsequenz, Lebensspaß, Lebendigkeit, Lebensfreude, leben lassen, Leichtigkeit, Leidenschaft, Leistung, lernen, Liebe, Lockerheit, Loyalität, Luxus, Macht, Manieren, Mäßigung, Mitwirken, Motivation, Muße, Mut, Nachgiebigkeit, Nächstenliebe, Neugier, Nützlichkeit, Offenheit, Optimismus, Ordnung, Originalität, Perfektion, Pragmatismus, Nähe, Präsenz, Privatsphäre, Produktivität, Professionalität, Pünktlichkeit, Qualität, Präsenz, Privatsphäre, Produktivität, Professionalität, Pünktlichkeit, Qualität, Realismus, Reflexion, Reichtum, Reife, Religiosität, Resilienz, Respekt, Ruhe, Rom, Sanftheit, Schnelligkeit, Schönheit, Schuldigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstdisziplin, Selbsterkenntnis, Selbstermächtigung, Selbstvertrauen, Sensibilität, Sexualität, Sicherheit, Sieg, Signifikanz, Sinn, Sinnlichkeit, Solidarität, Souveränität, Sorgfalt, Sozialkompetenz, Spannung, Sparsamkeit, Spaß, Spiritualität, Spontanität, Sportlichkeit, Selbstwirksamkeit, Stabilität, Stärke, Status, Struktur, Teamgeist, Tiefgang, Toleranz, Tradition, transparent, träumen, Treue, Überlegenheit, Überraschung, Überzeugung, gute Umgangsformen, Unabhängigkeit, Ungezwungenheit, Unterhaltung, Unterstützung, Verantwortung, Verbindung, Verbindlichkeit, Vergnügen, Vermögen, Vernunft, Verschlossenheit, Verspieltheit, Verlässlichkeit, Vertrauen, Vielfalt, vorankommen, Vision, Vitalität, Wachstum, Wahrheit, Weisheit, Weiterentwicklung, Weltoffenheit, Wertschätzung, Wertschöpfung, Wissen, Wissensdurst, Witzigkeit, Wohlstand, Zufriedenheit, Zugänglichkeit, Zugehörigkeit, Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit, Zweckmäßigkeit

 

Ich bin Eva, ich bin Coach

Meine Werte habe ich mir in den letzten Jahren genau überlegt. Das hat viel für mich verändert.
Du findest sie in meinem Artikel

Leitbild, Lebensvision und Werte.

Zurzeit passen sie in mein Leben und sie machen es für mich wertvoll und lebenswert. 

Wenn du mehr willst:

Just talk to your Vision Coach! 

Ein Coaching kann viele alte Knoten lösen, ich helfe dir gern dabei, dein Leben ist wertvoll.

Deine Eva Wippermann

Ich freue mich, von dir zu lesen.

coaching@evawippermann.com

Das war cool? Dann lies hier weiter:

Das Lebensrad