„Non-violent Communication“ auch bekannt als „Gewaltfreie Kommunikation“ (GfK), ist ein kommunikativer Ansatz, der von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Ich hatte immer mal wieder davon gehört, seit ich Ausbildungen zum Coach mache. „Ja, klar“, dachte ich. „Ich verwende kaum Schimpfwörter und bin freundlich, positiv und nett zu anderen Menschen.“ Ich glaubte wirklich, dass ich von der GfK, so wird die Gewaltfreie Kommunikation abgekürzt, nichts lernen könne. Meine kurzen Ausflüge in dieses Gebiet führten mich dann zu Ausdrücken wie Wolfs- und Giraffensprache. „Was ist das?“, dachte ich. Dazu gibt es dann auch noch die passenden Handpuppen. Ich fand es kindisch und seltsam und leider haben die Menschen, die es mir näher bringen wollten, sich vergeblich bemüht. Es schien mir alles zu kompliziert und zu weit weg von der Realität zu sein und wie schon gesagt: Mein Gebrauch von Schimpfwörtern hält sich in Grenzen.
Mediation und meine ersten richtigen Berührungspunkte mit ‚Gewaltfreier Kommunikation‘
Mediation ist ein Vermittlungsverfahren zwischen zwei oder mehr Beteiligen bei Konflikten. Mediator:innen werden als allparteiliche dritte Instanz hinzugezogen. Ziel ist es, eine konstruktive Win-Win-Situation mit einer nachhaltigen Konfliktlösung herzustellen. Die Ausbildung zu Mediatorin ergänzt mein Portfolio als Coach und Kommunikationstrainerin. In einer neunmonatigen Ausbildung am Institut für mediative Kommunikation, welches dem „Europäischen Hochschulverbund“ angeschlossen ist, habe ich viel gelernt und die Gewaltfreie Kommunikation ist ein großer Teilbereich des Ausbildungsinhaltes. Zunächst war ich skeptisch. Es klang immer noch sehr kompliziert und nicht alltagstauglich. Warum ich meine Meinung grundlegend geändert habe, habe ich einer Mitstudentin zu verdanken, die bereits als GFK-Trainerin ausgebildet war. Sie hat mir zugehört und meine Bedenken nicht kommentiert. Allerdings empfand ich es unglaublich angenehm, mit ihr zu reden. Ich fühlte mich wahrgenommen und mit meinen Bedenken angenommen. Im Laufe der Zeit wurde mir bewusst, dass sie die gewaltfreie Kommunikation als Haltung übernommen und sehr bewusst ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten so geschult hat, dass sie in jedem Gespräch Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Einfühlung vermittelt. Was für eine Gabe, oder kann ich das auch lernen? Meine Neugierde war geweckt und ich wollte mehr wissen.
Mein erster großer Irrtum: „Gewaltfreie Kommunikation“ hat nur was mit dem Weglassen von Schimpfwörtern zu tun
GFK ist eine Haltung, eine Kommunikations-Lehre, ein Coaching System, ein wertvoller Kommunikationsprozess und es hat nur sehr wenig mit dem Gebrauch von Schimpfwörtern zu tun. Ich finde immer noch, dass der Begriff „Gewaltfreie Kommunikation“ für den Laien irreführend ist. Zumindest war es das für mich und wenn ich darüber rede, sehe ich das gleiche Unverständnis in den Augen der anderen. Ich vermute, weil jeder denkt, er/sie weiß, wovon die Rede ist, schalten die meisten gleich ab. Ganz anders als bei NLP oder Systemischem Coaching oder Mediation. Bei solchen Begriffen werde ich immer gefragt, was genau dahintersteckt. Der Name ‚Gewaltfreie Kommunikation‘ ergibt für mich erst mehr Sinn, seitdem ich ein wenig mehr darüber weiß. Einfühlsame oder verbindende Kommunikation sind auch Begriffe, die benutzt werden. Diese Begriffe beschreiben zumindest den Kern des Ansatzes, der auf gewaltfreiem Ausdruck, empathischem Zuhören, der Förderung von Verbindung und der Konfliktlösung durch Mitgefühl und Verständnis basiert.
Was genau ist ‚Gewaltfreie Kommunikation‘?
Es ist ein Prozess, der darauf abzielt, Mitgefühl und Verbindung in zwischenmenschlichen Interaktionen zu fördern und Konflikte auf gewaltfreie Weise zu lösen. Die gewaltfreie Kommunikation basiert auf der Annahme, dass unsere Handlungen und Sprache von unseren Bedürfnissen und Werten motiviert sind. Sie betont die Wichtigkeit, unsere eigenen Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer Menschen zu erkennen, zu verstehen und zu respektieren. Das Ziel besteht darin, empathisch zuzuhören und zu sprechen, um Missverständnisse und Konflikte zu minimieren.
Das klingt nicht ganz so einfach und es ist es auch nicht. Logisch schon, aber in der Umsetzung dann doch eher voller Stolperfallen. Um mit der Struktur dieser Kommunikations-Lehre arbeiten zu können, darf man sich erst einmal sehr intensiv mit sich selbst beschäftigen. Es ist logisch, dass wir alle Bedürfnisse haben. Aber kannst du in jeder Situation sagen, welche Bedürfnisse du hast? Bedürfnisse haben viel mit den eigenen Werten zu tun. Aber auch um Werte zu verstehen, braucht es eine gewisse Zeit, in der wir uns mit ihnen beschäftigen und auseinandersetzen. Und dann kommen auch noch die eigenen Gefühle hinzu, die wir in der GfK benennen sollen. Auch ein Thema, dem ich einen neuen Blogartikel widmen werde.
Die Struktur der GfK
Der Prozess der gewaltfreien Kommunikation umfasst vier Schritte:
Beobachtung: Beschreibe eine konkrete Handlung oder Situation, ohne Werturteile oder Interpretationen hinzuzufügen. Beschreiben meint hier so, wie es eine Kamera kann. Ohne Bewertung. Beispiel – Anstatt: „Du unterbrichst mich immer“, ist es besser zu sagen: „Du hast 2 x angefangen zu sprechen, als ich mitten im Satz war“. Beispiel 2 – Anstatt: „Deine Socken und die Schuhe fliegen schon wieder überall hier herum“, „Ich sehe die Socken auf dem Boden liegen und die Schuhe im Wohnzimmer stehen“. Das mag auf den ersten Blick ähnlich klingen, löst aber ganz andere Gefühle aus. Nachfolgend wird das deutlicher.
Gefühl: Identifiziere deine eigenen Gefühle in Bezug auf die beobachtete Handlung oder Situation. Es geht darum, die Gefühle zu benennen, die aufgrund der Erfüllung oder Nichterfüllung deiner Bedürfnisse entstehen. Bei der Aussage mit der Unterbrechung wäre ein Gefühl evtl.: Ich fühle mich durch die Unterbrechung gestresst, weil mir diese Idee so am Herzen liegt … Bei den Socken ist das Gefühl evtl.: Ich bin frustriert und gestresst … Was sehr spannend ist: Gefühle in der GfK sind nicht in den Handlungen von anderen begründet, sondern sie sind allein eine Reaktion auf die eigenen Bedürfnisse. Also nicht: „Ich bin traurig, weil du zu spät kommst“, sondern: „Ich bin traurig, weil ich gerne Zeit mit dir verbracht hätte.“
Bedürfnis: Erkenne deine zugrunde liegenden Bedürfnisse, die zu den Gefühlen geführt haben. Dies können Bedürfnisse nach Sicherheit, Autonomie, Verbundenheit, Wertschätzung oder anderen sein. Beispiel 1: … und es mir wichtig ist, mich klar auszudrücken, damit meine Idee von allen verstanden wird. Beispiel 2: … weil mir ein ordentliches Haus wichtig ist und ich am Abend entspannen möchte.
Bitte: Formuliere eine Bitte, die dem anderen ermöglicht, auf deine Bedürfnisse einzugehen, ohne Forderungen oder Vorwürfe zu machen. Bitten sind keine Forderungen. Wenn ich also eine Bitte ausspreche, nachdem ich meine Gefühle und meine Bedürfnisse klar ausgedrückt habe, darf ich davon ausgehen, dass sie erfüllt wird oder nicht. Ich bin also bereit, ein Nein zu akzeptieren. Die Bitte zu Beispiel 1: Bitte schreiben Sie sich ihre Gedanken bitte oder merken sie sich, was sie sagen wollten, und lassen sie mich meine Idee zu Ende ausführen. Danach hören wir dann ihren Gedanken dazu zu. Ist das okay für sie? Beispiel 2: Bitte räum deine Socken in Zukunft in den Wäschekorb und deine Schuhe vor die Tür. Ist das für dich okay?
Wie sich aus der Struktur erkennen lässt, ist hier eine ganze Menge an Kommunikationsthemen versteckt und ich habe noch einen weiten Weg vor mir, um die GfK auch im täglichen Gebrauch anzuwenden.
Die Giraffe und der Wolf in der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘
Die Giraffe ist das Säugetier mit dem größten Herzen, deshalb ist sie die Repräsentantin der einfühlsamen Sprache und Haltung. Sie behält den Überblick und gerät nur schwer aus der Ruhe. Sie spricht die Sprache des Herzens und bittet oder wünscht, ohne zu fordern. Den Begriff Wolfssprache hat Rosenberg gewählt, weil der Wolf schon lange ein Symbol für Gefahr und Angst in Märchen ist. Mit der Wolfssprache bekommen wir eine Menge Beispiele für wirkungsvolle Kommunikationsstörer. Der Wolf steht für Grenzüberschreitung, Respektlosigkeit gegenüber den Gefühlen anderer, demonstratives Schweigen, Brüllen, Beschuldigungen, Abwertungen, Verharmlosungen, Rassismus, Sexismus, Sarkasmus, Oberwasserrhetorik, Niederreden, Manipulieren, Moralisieren und Suggerieren. Weitere Wolfstaktiken in der Kommunikation sind täglich zu beobachten. Er/Sie überschüttet mit Mitleid, hört nicht zu und erzählt aus seinem eigenen Leben, gibt ungefragte Ratschläge, psychologisiert, sagt, dass diese Person „schon immer‘ so war, droht mit Konsequenzen, spielt sich als Retter auf, kritisiert besonders Äußerlichkeiten wie Grammatik, Wortschatz, Essmanieren, und was sonst noch so zu finden ist, bewertet ungefragt ausnahmslos alles, beendet angefangene Sätze anderer, unterbricht gnadenlos, predigt, belehrt, stellt sich auf eine Seite und die ist dann richtig, stellt andere bloß und verrät Geheimnisse oder ist besserwisserisch. Wir alle kennen solche Situationen. Die Menschen, die sich so verhalten, sind nicht einfach. Sie kommunizieren destruktiv, einschüchternd und sie hinterlassen ein schlechtes Gefühl bei anderen. Außerdem führen solche Gespräche nicht dazu, dass sich der Gesprächspartner gut fühlt.
Mein zweiter großer Irrtum: „Die GfK kann mir nichts beibringen.“
Die Struktur ist logisch, aber immer wieder fällt mir bei mir selbst leider auf, dass ich meine Gefühle nicht benenne, dass ich es einfacher finde, andere Menschen für meine Gefühle verantwortlich zu machen und dass ich meine Bitten sehr oft als höflich getarnte Forderung betrachte, deren Befolgung ich gerne sofort erfüllt hätte. Auch meine Beobachtungen sind vielfach nicht frei von Bewertungen und Sarkasmus kann ich ebenfalls recht gut. Ich darf also noch viel lernen. Der Wolf ist mir also manchmal nicht ganz unsympathisch, denn ich erkenne in mir und in den Menschen um mich herum Wolfssprache. Aber ich verstehe auch immer öfter, warum die Wolfssprache nicht gut ist. Der Wolf handelt und spricht aus seiner Welt. Es geht um seine Werte, seine Bewertung, seine Idee, was gut und böse ist. Empathisch sein geht anders.
Lob und Anerkennung und die GfK
Am schwierigsten finde ich die GfK, wenn es um Lob und Anerkennung geht. Ich fand es immer gut, andere Menschen für das zu loben, was in meiner Welt besonders an ihnen gefunden habe. Die GfK beschreibt Lob und Anerkennung, auch wenn sie positiv klingen, als Urteile über andere. Bewertungen sind Vergleiche, außerdem kann Lob eine Hierarchie schaffen, in der der Lobende zum Überlegenen wird. Manchmal kann ich das erkennen, manchmal nicht. Ich empfinde allerdings Feedback von anderen selbst hin und wieder als grenzüberschreitend, wenn ich nicht danach gefragt habe und es meinen Expertenstatus betrifft. Wie drücke ich jetzt aber meine Anerkennung in der Sprache der GfK aus?
Mein Enkel hat mir ein Bild geschenkt: Anstatt zu sagen: Du bist so kreativ und das ist ein ganz tolles, besonders schönes Bild, was alles Bewertungen sind, würde ich in der Sprache der GfK eventuell sagen: Ich liebe dieses Bild mit den bunten Farben. Ich sehe Schlangen auf diesem Bild, die du unterschiedlich ausgemalt hast. Das Bild macht mich fröhlich und ich finde es wunderschön. Wenn es an der Wand hängt, erinnert es mich an dich und ich weiß, wie lieb du mich hast. Danke, dass du es für mich gemalt hast.
Ich beschreibe also die Handlung, die zu meinem guten Gefühl beiträgt, beschreibe ein Bedürfnis (nach Liebe oder Wertschätzung zum Beispiel), was sich erfüllt und ich beschreibe meine guten Gefühle, die ich durch diese Bedürfniserfüllung habe.
Fazit
Ich bin ein Fan der gewaltfreien Kommunikation geworden, aber mein Weg zum Experte ist noch weit. Ich sehe immer mehr die Möglichkeiten, ich verstehe auch immer besser, warum manche Dinge in meiner eigenen Kommunikation oft so falsch gelaufen sind. Bedürfnisse herauszuhören, bei mir und anderen, nimmt so oft das Drama aus der Kommunikation. Ich denke: Was ist das Bedürfnis dieses Menschen und immer seltener: Was ist das denn für eine Gemeinheit. Viele der Ansätze Rosenbergs scheinen zwar kompliziert, aber sie ergeben Sinn. Die GfK kann ich alleine anwenden, es ist nicht erforderlich, dass andere verstehen, was ich weiß. Auch das erleichtert meine Kommunikation und meine Arbeit. Aber ich hoffe, dass möglichst viele Menschen immer mehr darüber wissen, denn dann wird unsere Welt durch die Kommunikation ein wenig friedlicher.
Ich bin Eva, Coach und Mediatorin.
Energie kommt durchs Machen
Hast du ein Problem mit einer anderen Person und das Gefühl, es alleine nicht lösen zu können, dann lass uns reden.
Mediation ist eine wunderbare Methode, um Kommunikationsknoten zu entwirren.
Manche Menschen sind anziehend. Sie ruhen in sich und behandeln andere mit Interesse und Neugier. Von ihnen strahlt eine positive Energie aus und man hat das Gefühl, es tut gut, in ihrer Nähe zu sein. Die Tatsache, dass sie sich selbst mögen oder lieben, macht sie offen und frei.
Es macht stark, sich selbst die Anerkennung zu geben, dass das, was man ist und tut, zwar nicht perfekt, aber gut genug ist. Das heißt nicht, dass man sich nicht verändern, verbessern oder weiterentwickeln sollte. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, weiß, dass Entwicklung und Veränderung zu einem spannenden Leben gehören. Für diese Weiterentwicklung darf man aus der Komfortzone springen. Wichtig ist es, den liebevollen Blick nach innen zu behalten, um dann zu entscheiden, was guttut. Selbstliebe braucht eine Menge Achtsamkeit, genau wie die Liebe.
Selbstliebe bedeutet nicht selbstverliebt sein
„Selbstliebe“ und „Selbstverliebt sein“ sind zwei unterschiedliche Werte. Während Selbstverliebt sein eine egozentrische Einstellung beschreibt, bei der eine Person sich selbst in den Mittelpunkt des eigenen Universums stellt und die Anerkennung von außen zur Bestätigung braucht, geht es bei Selbstliebe darum, sich selbst anzunehmen, und wohlwollend zu betrachten.
Selbstliebe und Werte
Kleine Kinder zeigen eine starke Verantwortung für ihre Bedürfnisse, das ist ein menschlicher Selbsterhaltungstrieb. Dann kommt die Erziehung. Erziehung beinhaltet die Vermittlung von Werten: kulturellen und familiären, schrägen und liebevollen, Werte, die oft schon Generationen überlebt haben und die wir eigentlich nicht mehr brauchen. Erziehung ist wichtig, um miteinander auszukommen, aber manchmal gibt es schon sehr seltsame Regeln, die man ohne darüber nachzudenken befolgt, und man merkt das erst viel zu spät.
Was haben jetzt Werte mit Selbstliebe zu tun? Manche Werte sorgen dafür, dass wir anderen gerecht werden und nicht uns selbst. Kinder haben wenig Vergleiche und übernehmen ungefiltert die Werte der Familie. Sie versuchen Liebe zu bekommen und zu verstehen und übernehmen manchmal Werte, die das Gegenteil von Selbstliebe sind, einfach nur um von anderen geliebt zu werden.
Wenn wir Werte anderer verletzen, gibt es Unstimmigkeiten und Streit, manchmal sogar Krieg. Manchmal gibt jemand seinen eigenen Wert auf, um anderen zu gefallen. Mit jedem Wert, den wir nicht leben dürfen, der uns aber wichtig ist, geben wir ein Stück von uns selbst auf. Um Selbstliebe zu praktizieren, ist es sehr wichtig, die eigenen Werte zu kennen und zu überlegen, ob sie wirklich noch ins eigene Leben passen. Mehr zu den Werten findest du in meinem Artikel: „Lebenswerte erkennen“, hier der Link.
Selbstliebe und selbstbestimmt sein
Wenn ein Wert, der mir wichtig erscheint, von anderen nicht gelebt wird, dann haben diese Menschen wahrscheinlich andere Werte, die sie wichtig finden. Wenn ich die Erfüllung meiner Werte durch andere wünsche, dann habe ich fremdbestimmte Erwartungen, die bei Nichterfüllung oft zu Enttäuschungen führen. Oft wissen die anderen gar nicht, dass es Erwartungen an sie gab. Es ist wichtig, die eigenen Werte zu kennen, um zu verstehen, warum andere Menschen anders handeln. Selbstliebe ist wertvoll und wenn du deine Werte lebst und kennst, kannst du danach handeln und selbstbestimmt leben.
Selbstliebe und Gefühle
Manchmal haben wir in der heutigen Zeit das unangenehme Gefühl, dass wir etwas nicht richtig machen, wenn wir nicht pausenlos glücklich sind. Das ist Blödsinn. Gefühle jeder Art gehören zu jedem Menschen. Gefühle sind nicht positiv oder negativ, sie sind Reaktionen auf Gedanken und sie gehören zu uns allen. Wenn du dir Gefühle verbietest, oder sogar andere Menschen das tun, dann kann es, wie in einem Druckkessel, zu einer Explosion kommen. Mach dir bewusst, dass dem Gefühl immer ein Gedanke vorausgeht. Manchmal ein sehr flüchtiger Gedanke. Such ihn. Überleg dir dann, ob der Gedanke wahr ist oder ob es auch ganz anders sein kann. Oft sind Gedanken nicht wahr. Sie lösen aber trotzdem ein Gefühl aus. Denk immer daran, du bist nicht das Gefühl, sondern du fühlst ein bestimmtes Gefühl.
Nimm dich selbst wahr, mit all deinen Gefühlen. Auch das ist Selbstliebe.
Was Selbstliebe nicht ist:
Arbeiten, bis zum Burn-out.
Nett sein, auch wenn andere gemein sind.
Immer für andere da sein, auch wenn das eigene Leben darunter leidet.
Auf etwas verzichten, nur weil andere es fordern.
Sich zurückhalten, auch wenn andere dann den Traumjob bekommen.
Den Traummann ziehen lassen, damit die Freundin eine Chance hat.
Bei jemandem bleiben, der toxisch oder narzisstisch veranlagt ist, denn du denkst, nichts Besseres verdient zu haben.
Immer wieder für jemanden sehr viel Zeit opfern, obwohl diese Person nervt, da sie sich immer als Opfer sieht.
Den eigenen Körper als nicht schön zu empfinden, weil Menschen in deinem Umfeld ein anderes Schönheitsideal haben.
In andere Dramen eintauchen und Zeit damit verschwenden. Das bringt niemanden weiter, außer, du hast eine sofortige positive Lösung parat.
Selbstliebe ist nicht aufopfernd, nicht fordernd, nicht selbst optimierend.
Selbstliebe macht dich nicht besser als andere, weil sie neutral ist und nicht vergleicht. Du bist gut genug für dich und wenn du auf dich aufpasst, dann hast du viel Energie und Kraft.
Selbstliebe braucht keinen Vergleich mit anderen.
Selbstliebe braucht keine Bewunderung von außen.
Was Selbstliebe ist:
Selbstliebe ist Achtsamkeit mit sich selbst.
Selbstliebe ist, sich selbst so anzunehmen, wie man ist.
Selbstliebe ist, sich selbst mit Güte und Mitgefühl zu behandeln, anstatt sich selbst zu kritisieren oder abzuwerten.
Selbstliebe bedeutet, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu kennen, zu respektieren und dafür einzustehen.
Selbstliebe bedeutet, sich selbst zu pflegen, sowohl körperlich als auch geistig.
Selbstliebe ist, sich selbst zu vergeben, wenn man Fehler macht oder Versagen erlebt.
Selbstliebe ist, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und sich nicht von äußeren Umständen oder anderen Menschen abhängig zu machen. (Opfer zu sein, ist nicht Selbstliebe! Das ist eine Entscheidung.)
Selbstliebe bedeutet, eine positive Beziehung zu sich selbst aufzubauen und sich selbst als wertvoll zu betrachten.
Selbstliebe bedeutet, sich zu erlauben, Spaß zu haben und Freude im Leben zu empfinden.
Selbstliebe ist, eine positive innere Stimme zu kultivieren, die ermutigt und unterstützt.
Selbstliebe macht frei, auch frei in der Liebe zu anderen. Wenn wir uns selbst lieben, bleibt kein Raum für Eifersucht, Neid und dem Streben nach Anerkennung.
Selbstliebe macht zufrieden und schafft Raum für andere.
Selbstliebe gibt anderen Vertrauen und Zuversicht.
Selbstliebe gibt Lebensenergie.
Selbstliebe macht anziehend.
Selbstliebe macht das Leben leicht.
Selbstliebe ist zu deinen Gefühlen zu stehen.
Selbstliebe ist Magie.
Was du sofort für dich tun kannst:
1. Behandle dich selbst so wie deinen besten Freund, mit Nachsicht und Liebe. 2. Mach dir Komplimente, verzeih dir deine Fehler und lern daraus oder lach darüber. 3. Bewundere das, was du schaffst. 4. Steh für dich ein, indem du deine Gefühle wahrnimmst. 5. Lern diesen Satz: „Ich lass’ das jetzt so, es ist gut genug“, er schenkt dir kostbare Lebenszeit. 6. Vergleiche dich nicht, das bringt dich nicht weiter. 7. Du kannst von anderen lernen, aber, setze dir erreichbare, realistische Ziele, die dich in deiner Entwicklung nach vorn bringen. 8. Finde deine Lebensvision.
Fazit
Wenn du dich liebst und anerkennst, führst du eine gute Beziehung mit dir selbst. Noch einmal, weil es so wichtig ist: Selbstliebe ist Achtsamkeit für sich selbst.Wer für sich selbst sorgt, hat auch die Kraft, sich für andere einzusetzen. Selbstliebe ist ein wichtiger Baustein für ein glückliches, zufriedenes Leben.
Ich bin Eva, Life-Coach für Lebensvisionäre
Energie kommt durchs Machen
Wenn dein Leben plötzlich in eine Richtung läuft, die dir nicht mehr guttut, dann buch dir ein Coaching mit mir.
Mein Rückblick in den April 2023. Aprilwetter! Dieses Jahr haben wir in Füssen die ganze Palette geboten bekommen. Schneegestöber und Sonnenschein, Donner und Platzregen und dann wieder Schnee. Gutgemacht April. Du bist unter den Monaten schon immer der verlässlichste, alles ist möglich. Im April wundern sich wenige über das Wetter. Es gibt darüber sogar Kinderlieder. „Der April tut, was er will“, und weil wir das wissen, sind wir nicht enttäuscht darüber, manchmal etwas genervt, aber nicht wirklich verwundert.
Mein April war ähnlich beständig-unbeständig. Ich war nicht in Leipzig, dafür aber 2x in der Pfalz, einmal in Stuttgart und dazwischen in Füssen. Mein Partner Anthony war den ganzen April in Neuseeland. Ich hatte mir für die Zeit allein viel vorgenommen und habe sogar einiges davon umgesetzt.
Der Hund
Pünktlich einmal im Jahr wünsche ich mir einen Hund. Groß soll er sein und gut erzogen, kinderlieb und pflegeleicht. Ich habe für solche schwachen Momente ein gutes Rezept. Ich leihe mir dann immer einen Hund. Meine Töchter haben beide Hunde. Den zweijährigen Schäferhund darf ich mir manchmal ausleihen. Dieser Hund ist sozusagen mein Enkelhund. Ich habe ihn also über Ostern für 10 Tage eingeladen. Die Idee war, viel spazieren zu gehen. Es hat fast nur geregnet. Da wir nicht direkt am Feld wohnen, habe ich ihn oft ins Auto geladen und wir sind zum Park gefahren. Dort konnte er rennen und spielen, das war schön, aber nass. Nasser Hund riecht, macht das Auto dreckig und die Wohnung. Als ich ihn nach 10 Tagen wieder zurückgebracht habe, war das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Wunsch, einen eigenen Hund zu haben, regt sich gerade nicht mehr in mir. Ich finde immer noch Hundehaar-Büschel, trotz gründlicher Reinigung. Ich mag diesen Hund, sehr sogar und freue mich, wenn er mich im Sommer mal wieder besucht.
Die Männer meines Lebens
Mein Partner ist ein Kiwi. So nennen sich die neuseeländischen Menschen selbst. Nach dem gleichnamigen Vogel, der ähnlich aussieht wie ein graues Riesenwaldhuhn, nur mit langem Schnabel und der nicht fliegen kann. Es ist der Nationalvogel, warum konnte ich noch nicht herausfinden. Es gibt in meinen Augen wesentlich schönere und auch schlauere Vögel in Neuseeland, den Kia oder den Pukeku oder den Tui zum Beispiel. Aber es ist der Kiwi. Vögel in Neuseeland Anthony fliegt einmal im Jahr nach Hause, so auch diesen April. Er besucht dort seine Familie, seine Töchter und Enkel. Ursprünglich hatten wir geplant, diese Reise immer gemeinsam zu machen. Seit Covid sind die Flüge und die Preise in NZ aber abgehoben und ich muss zugeben, ich bin auch mal ganz gerne alleine für ein paar Wochen. Für ihn ist das glaube ich auch nett, denn die Quality-Time mit seinen Kindern ohne mich, ist doch intimer und ungestört.
In Deutschland ist mein fünfjähriger Enkel dann immer sehr glücklich, mich ganz für sich zu haben. Er wird, wenn er darf, zu meinem ständigen Begleiter. Dieses Mal hat er mir sogar Rosen geschenkt. Die fand er am schönsten, als Mama ihm vorschlug, welche für mich zu kaufen. Er war dann ganz zufrieden mit sich selbst, als ich ihm gesagt habe, dass ich Rosen am allerliebsten mag. Ich liebe es viel Zeit mit meinen Enkelkindern zu verbringen, deshalb bin ich, wenn ich alleine bin, auch meistens in Füssen.
Ein Trip in die Pfalz
Ich habe früher in der Pfalz gewohnt, fast 20 Jahre lang. Dort leben noch viele Menschen, die ich liebe und schätze. Vor Ostern bin ich also in die Pfalz gefahren. Meine jüngere Tochter lebt in Landau. Ich sehe sie nicht so oft und sie fehlt mir immer sehr. Also war es an der Zeit, mich einmal wieder mit ihr zu treffen. Ein wenig zusammen durch diese schöne Stadt bummeln, auf dem Marktplatz Kaffee trinken und einfach mit ihr abhängen, ist für mich wie eine Kurzzeittherapie. Ich habe großes Glück, so wunderbare Töchter zu haben.
Gute alte Freunde
Es war aber auch an der Zeit, mit einigen alten Freundinnen etwas zu unternehmen. Bei einer von ihnen durfte ich übernachten. Wir kennen uns, seitdem wir junge Mütter waren und es ist fast nicht zu glauben, wie viel seither passiert ist. Wenn ich es genau betrachte, haben sich unsere Geschichten selten gekreuzt. Es war eher wie zwei Achterbahnen, Seite an Seite. Wir könnten Bücher füllen und ich freue mich, solch eine Wegbegleiterin in meinem Leben zu haben. Ähnlich geht es mir mit einer anderen Freundin, die ich aus der Schulzeit meiner Töchter kenne. Wir sind grundverschieden, jedoch ist ihre reflektierte und herzliche Art erfrischend und ihre ehrliche und geerdete Art tut mir gut. Auch diese Freundschaft hält jetzt schon mehr als 10 Jahre. Meine jüngste Schwägerin ist wie eine Schwester für mich und sie ist eine der loyalsten und herzlichsten Menschen, die ich kenne. Schon oft hat sie mir den Rücken gestärkt, wenn niemand sonst wusste, dass ich es brauchte. Wir hatten leider dieses Mal nur wenig Zeit miteinander.
Gute alte Familie
Dann hatte ich noch ein Rendezvous mit meinem Schwiegervater. Wir gehen manchmal gemeinsam essen und wir plaudern über die alten Zeiten. Die Eltern meines Ex-Mannes haben mich so viele Jahre begleitet. Wir wohnten im selben Haus und haben uns 20 Jahre täglich gesehen. Die Verbindung zu ihnen war eng und ich freue mich auch heute noch einen guten Kontakt zu haben. Auch wenn es traurig ist, dass die Oma im vergangenen Jahr gestorben ist, bleibt unsere gemeinsame Geschichte. Für einen schnellen Kaffee habe ich auch meine Tante, den Onkel und meinen Cousin getroffen. Meine Mutter kommt gebürtig aus Landau und somit hatte ich schon als Kind eine verwandtschaftliche Bindung zu dieser Stadt. Diesen Teil der Verwandtschaft sehe ich erst seit einiger Zeit wieder regelmäßig und es ist immer wieder schön und unterhaltsam. Sie leben mit klarem Geist ein gesundes Leben. Für mich sind sie ein Vorbild, wie ich im Alter leben möchte. Geistig klar, körperlich fit, schick und mit immer neuen Plänen, trotz ihrer 86 Jahre. Beide sind aktive Golfer, machen morgens zusammen Gymnastik und meine Tante hat einen neuen Kurs in der Ballettschule angefangen und macht jetzt Dance Fit! „Wow“, kann ich da nur sagen. Das will ich auch.
The Content Society im April 2023
Ich bin Bloggerin und lerne dieses Handwerk in der TCS. Es ist unglaublich lehrreich, spannend und lustig, mit rund 250 anderen Bloggerinnen zu schreiben und sich auszutauschen. Aber wie großartig sind erst unsere Treffen.
Zum 2. Mal war ich in Stuttgart mit rund 60 anderen Bloggerinnen. Manche bekannt, manche neu. Es war großartig. Wir reden viel, wir lernen viel und wir schaffen Verbindungen zu Menschen, die wir kennen und nie persönlich getroffen haben. Es war wie im letzten Jahr einfach großartig. Wenn du mehr über The Content Society und die Bloggerszene unter der Leitung von Judith Peters wissen möchtest: hier der Link.
Ende April 2023
Ende April kam dann Anthony wieder zurück. Schön, dass er wieder da ist. Wir genießen ein wenig Leipzig, diese schöne Stadt, bevor wir dann unserer Reiselust nachgehen. Jetzt ist schon Mai und die Sonne ist endlich mal wieder zu sehen. Ich freue mich auf den Sommer. Das Leben ist bunt und schön.
Ich bin Eva und ich bin Life-Coach.
Wenn dein Leben gerade nicht so bunt ist und du dich ausgebrannt fühlst, bist du bei mir richtig.
High-Energy-Coaching bring dir wieder Lebensenergie.
Personal Life-Coaching hat für viele Menschen heute eine große Bedeutung. Durch Coaching können Menschen ihre Ziele und Träume verwirklichen, ihre Beziehungen verbessern, ihre persönliche Entwicklung fördern und ihr Leben in eine positive Richtung lenken.
Ein Life-Coach kann eine Vielzahl von Techniken und Ansätzen anwenden, um den Klienten dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen. Dazu gehören etwa die Identifizierung von blockierenden Überzeugungen und Verhaltensmustern, die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, die Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen und die Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung.
Für viele Menschen kann ein persönlicher Life-Coach ein wichtiger Verbündeter und Unterstützer sein, der ihnen dabei hilft, ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu erkennen und zu entwickeln, um ihre Ziele im Leben zu erreichen. Das Coaching im Privatleben kann daher eine positive Veränderung in der Lebensqualität von Menschen bewirken, indem es ihnen ermöglicht, ihre Stärken zu nutzen, ihre Schwächen zu überwinden und ihre Visionen und Träume zu verwirklichen Life-Coaching hat heute eine wachsende Bedeutung, da es eine Möglichkeit bietet, individuelle Ziele und Bedürfnisse zu identifizieren und diese in die Tat umzusetzen. Im Life-Coaching geht es darum, persönliche Herausforderungen und Probleme zu lösen und sich in Bereichen wie Karriere, Beziehungen, Gesundheit oder persönlicher Entwicklung zu verbessern.
Wichtige Gründe für die zunehmende Bedeutung von Life-Coaching
Ein wichtiger Grund für die zunehmende Bedeutung des Life-Coachings liegt darin, dass immer mehr Menschen in unserer schnelllebigen Welt das Bedürfnis nach Orientierung, Klarheit und persönlichem Wachstum haben. Life-Coaches können dabei helfen, Ziele zu definieren und den Weg dorthin zu gestalten. Sie bieten Unterstützung bei der Umsetzung und helfen dabei, Hindernisse zu überwinden.
Ein weiterer Faktor ist der demografische Wandel. Durch die steigende Lebenserwartung und den damit verbundenen längeren Berufseintritt haben viele Menschen das Bedürfnis, sich auch im Alter beruflich weiterzuentwickeln und sich persönlich zu entfalten. Life-Coaches können dabei helfen, Ziele und Wege zu definieren, um auch im Alter noch erfolgreich und erfüllt zu sein.
Insgesamt hat Life-Coaching heute eine wichtige Bedeutung, da es Menschen dabei unterstützt, ihre persönlichen Ziele und Bedürfnisse zu erkennen und umzusetzen. Es kann dazu beitragen, das eigene Potenzial zu entfalten, die Lebensqualität zu verbessern und ein erfülltes Leben zu führen.
Die Bedeutung von Life-Coaching in den nächsten Jahren – eine Prognose
Ich erwarte, dass persönliches Life-Coaching in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der sich verändernden Arbeitswelt, dem steigenden Bedarf an individueller Unterstützung und der zunehmenden Digitalisierung.
In der Arbeitswelt werden Menschen immer stärker gefordert, flexibel und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, suchen viele nach individueller Unterstützung, um ihre Karriereziele zu erreichen und ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben. Hier kann Life-Coaching helfen, individuelle Stärken und Schwächen zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, um Ziele zu erreichen.
Auch in anderen Lebensbereichen, wie Beziehungen, Gesundheit oder persönlicher Entwicklung, kann Life-Coaching helfen, individuelle Herausforderungen zu meistern und das eigene Potenzial zu entfalten. Die zunehmende Selbstoptimierung und das Bedürfnis nach persönlichem Wachstum werden dazu beitragen, dass Life-Coaching auch in Zukunft gefragt sein wird.
Möglichkeiten und Herausforderungen des Life-Coaching-Marktes
Online Coaching bietet gute Möglichkeiten, Coaching anzubieten und zu bekommen, wann und wo es gebraucht wird. Durch die Digitalisierung wird Coaching erleichtert und kann von überall in Anspruch genommen werden. Die Möglichkeiten von virtuellem Coaching über Videokonferenzen oder Online-Plattformen bieten eine größere Flexibilität und Erreichbarkeit für Kunden und Coaches. Allerdings wird es auch Herausforderungen geben, wie beispielsweise die Qualitätssicherung im Coaching-Markt.
Insgesamt wird Life-Coaching in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen und Menschen dabei unterstützen, ihre individuellen Ziele und Bedürfnisse zu erreichen und ein erfülltes Leben zu führen.
Hier einige Beispiele, in welchen Branchen vermehrt Life-Coaches gebraucht werden:
1. Life-Coaching zur Verhinderung der Vereinsamung durch Social-Media-Suchtverhalten
Die Vereinsamung durch soziale Medien ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Immer mehr Menschen fühlen sich isoliert und allein, obwohl sie mit Hunderten oder Tausenden Freunden und Followern online vernetzt sind. Die Kehrseite der Online-Konnektivität ist die Abnahme von persönlichen Interaktionen und das Verlustgefühl von echten sozialen Beziehungen.
In dieser Situation kann Coaching eine wichtige Rolle spielen. Ein Coach kann einem Menschen dabei helfen, Einsamkeit und soziale Isolation zu überwinden, indem er ihm hilft, seine Bedürfnisse und Werte zu klären und seine Fähigkeiten zur zwischenmenschlichen Beziehung zu verbessern. Der Coach kann auch dabei helfen, eine realistische Perspektive auf soziale Medien und virtuelle Verbindungen zu entwickeln, um das Verlustgefühl von echten Beziehungen zu minimieren.
Coaching kann dazu beitragen, den Menschen dabei zu helfen, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und Verhaltensmuster zu änderndie dazu führen, dass sie sich von anderen isolieren. Ein guter Coach hilft seinen Klienten ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen aufzubauen, das es einem Menschen ermöglicht, sich mit anderen zu verbinden und sich von der Abhängigkeit von sozialen Medien und virtuellen Beziehungen zu lösen.
Insgesamt kann Coaching ein mächtiges Werkzeug sein, um Menschen zu helfen, ihre Einsamkeit zu überwinden und echte soziale Verbindungen aufzubauen. Es kann dazu beitragen, das Verlustgefühl von sozialen Medien zu minimieren und den Menschen dabei helfen, ihr Leben in einer positiven und sinnvollen Weise zu gestalten.
Die große Herausforderung wird jedoch sein, an diese Menschen heranzukommen, bevor sie so vereinsamen, dass es krankhaft wird und eher einer Depression zuzuordnen ist. Wie bei einer Alkoholsucht ist die totale Aufgabe des eigenen Lebens und das Abtauchen in die digitale Welt den Menschen zunächst nicht als Problem bewusst. Sie fühlen sich evtl. anerkannt durch viele Likes und geliebt wie nie vorher, manchmal geht es ihnen zunächst besser als vor diesem Abtauchen.
Es ist wichtig, dass Coaches schon früh anfangen, Kinder und Jugendliche in Schulen, Vereinen und auch in Internetforen auffangen und ihnen die Freude an sozialen persönlichen Kontakten vermittelt.
Ein Beispiel für solche Veranstaltungen können Social-Events oder Gruppentreffen sein, die dazu beitragen, Menschen zusammenzubringen und ihnen ermöglichen, neue Freunde kennenzulernen. Es können auch Workshops oder Seminare angeboten werden, die darauf abzielen, die Kommunikationsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen zu verbessern.
Zusätzlich können Kampagnen oder Initiativen gestartet werden, um das Bewusstsein für die Auswirkungen von sozialer Isolation und Einsamkeit zu erhöhen.
Insgesamt ist es wichtig, dass die Gesellschaft als Ganzes anerkennt, dass soziale Interaktionen und persönliche Beziehungen für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung sind. Durch Aufklärung und Veranstaltungen können Menschen dazu ermutigt werden, persönliche Kontakte zu suchen und zu pflegen.
Eltern dürfen ihre Kinder und sich selbst beobachten und darauf achten, dass es trotz vermehrtem Internetkonsums, der schwer komplett einzuschränken ist, trotzdem noch zu sozialen Kontakten kommt. Es sollte Checklisten geben und Tests in Schulen, aus denen man erkennen kann, ob jemand sich digital abschottet. Solche Arbeit könnte ein neues Berufsfeld für Coaches sein, in Schulen aktiv zu werden und Menschen vor Vereinsamung zu retten und das Verhalten von Jugendlichen und Kindern zu beobachten und mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken.
Vielleicht gibt es ja bald Event Coaches in jeder Stadt, die darauf spezialisiert sind, Menschen zu echten Freunden zu machen und die den persönlichen Kontakt auf eine Weise fördern, die attraktiv für viele ist.
2. Life-Coaching für gebrochene Herzen und zur Unterstützung bei der Partnersuche im Internet
Die Partnersuche wird in meinen Augen komplizierter. Menschen treffen sich immer seltener live und in Farbe, die Suche findet immer häufiger digital statt. Früher hat man gesagt, Papier ist geduldig. Das gilt heute für das Internet. Es ist so viel schwerer herauszufinden, wer hinter dem Menschen steckt, in den man sich online verliebt hat. Bilder werden bearbeitet, Lebensläufe und Life-Storys sind erfunden und verfälscht. Eine große Enttäuschung, ein gebrochenes Herz und viel Misstrauen sind oft die Folge. Die Lüge beim persönlichen Treffen hält sich keine Sekunde. Hier ist mehr Coaching gefragt und mehr Mut. Nicht jede Prinzessin verliebt sich am Schluss in das Biest, und hinter der Maske des online Dating findet man viele Frösche.
Ein Coach kann dabei helfen, die nötigen Fähigkeiten und Strategien zu entwickeln, um erfolgreich und sicher im Online-Dating zu sein.
Die Gesellschaft wird immer vielfältiger, mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergründen sowie sexuellen Orientierungen. Ein Coach kann dabei helfen, die Herausforderungen zu meistern, die sich aus diesen Unterschieden ergeben und dabei unterstützen, Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen.
Kommunikation: Eine der wichtigsten Herausforderungen in Beziehungen ist die Kommunikation. Leider steht das nicht auf dem Stundenplan. Ich habe noch in der Tanzschule eine gewisse Verhaltens-Etikette vermittelt bekommen. Altmodisch und heute nicht zeitgemäß, aber damals war das richtig. Wer sagt den jungen Menschen heute, wie man mit einem/einer potenziellen Partner:in kommuniziert?
Ein Coach kann dabei helfen, die Fähigkeiten und Strategien zu entwickeln, um effektiv zu kommunizieren und Missverständnisse zu vermeiden. Durch Posts in Social Media, Blogs und Podcasts kann Kommunikation in gesprochener Form wieder einfacher werden.
Insgesamt gibt es viele Herausforderungen, bei denen ein Coach unterstützen kann, um Beziehungen und Partnersuche zu verbessern und erfolgreich zu sein.
3. Life-Coaching, um mit dem eigenen Leben klarzukommen
Die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Wir haben unglaublich viel zu tun und vergeuden manchmal unendlich viel Zeit. Wer will, kann 17 Staffeln Bergdoktor schauen, den ganzen Tag Rezepte bei Instagram anschauen, sich mit Dick und Doof im Internet über Corona austauschen. Es gibt unendlich viele Dinge zu kaufen, Onlinespiele auf dem Handy, Menschen, die ihr ganzes gefaktes Leben online stellen und denen man sogar bei Zähneputzen zuschauen kann. Es gibt aber auch (aus meiner Sicht) tolle Sachen: Weiterbildungen für alles, was man sich wünscht, Bücher, die schon zusammengefasst sind, sodass ich sie in 15 Minuten vorgelesen bekomme, (Blinkist) gute Filme, tolle Interviews, Musik zum Dahinschmelzen, interessante Menschen, die tolle Sachen schreiben oder sagen, Hundetraining, Kochkurse, Rezepte für alles, Schönheitstipps, Ausgehtipps es hört nicht auf. Und wir finden das alles, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen.
Folgende Themen entstehen aus dieser ständigen Reizüberflutung:
Vergleich mit anderen: Die sozialen Medien tragen dazu bei, dass Menschen ihr Leben ständig mit dem Leben anderer vergleichen. Dies kann dazu führen, dass sie das Gefühl haben, nicht genug zu haben oder nicht genug zu sein.
Mangelnde Selbstreflexion: Oftmals nehmen sich Menschen nicht genügend Zeit, um über ihre Bedürfnisse, Werte und Ziele nachzudenken. Dies kann dazu führen, dass sie sich nicht auf das konzentrieren, was ihnen wirklich wichtig ist, und sich stattdessen von äußeren Einflüssen treiben lassen. Lies hierzu meinen Artikel über Lebensvisionen.
Fehlende Balance: Viele Menschen haben Schwierigkeiten, eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen ihren Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer, zu finden. Dies kann dazu führen, dass sie sich überfordert fühlen und sich nicht genügend Zeit für sich selbst nehmen.
Mangelnde Sinnhaftigkeit: Ein weiterer Grund für Unzufriedenheit kann der Mangel an Sinnhaftigkeit sein. Menschen brauchen einen Sinn im Leben, um sich erfüllt und zufrieden zu fühlen. Wenn sie diesen Sinn nicht finden, können sie sich leer und unzufrieden fühlen, auch wenn ihr Leben nach außen hin perfekt wirkt.
Coaching kann helfen, diese Gründe zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um ein erfüllteres und zufriedeneres Leben zu führen.
Fazit
Der Bedarf an Life-Coaching und guten Life-Coaches wird in den nächsten Jahren zunehmen. Es wird einheitlichen Standards geben, die sicherstellen, dass Coaches eine angemessene Ausbildung und Zertifizierung erhalten haben. Das ist aber kein Garant dafür, ob ein Coach gut ist oder nicht. Dadurch, dass Familien immer kleiner werden, Menschen vermehrt von zu Hause arbeiten und es immer weniger persönliche Kontakte geben wird, brauchen wir Gesprächspartner und Menschen, die uns helfen Lösungen zu finden. Eine der größten Herausforderungen wird es sein, dass Menschen Coaching in als eine sinnvolle und akzeptable Option betrachten. Coaches können erfolgreich sein, wenn sie inhaltlich wertvollen und guten Content erzeugen, sich zu Themen immer wieder äußern und sich spezialisieren. Sie müssen auffindbar und sichtbar sein und durch ihren Online-Auftritt klar zeigen, wofür sie stehen.
Meine Spezialisierung liegt darin, Menschen ihre Lebensenergie zurückzugeben.
„High-Energy Ausmisten“, schafft Platz im Leben. Platz für Dinge, die glücklich machen und Platz für Menschen, die uns gute Energie geben. Es geht nicht darum, zu beurteilen oder zu verurteilen, ob Menschen gut oder schlecht sind. Es geht darum, Menschen loszuwerden, die Energie rauben, Menschen, die eine negative körperliche Reaktion in uns auslösen.
Unsere Lebenszeit ist die wichtigste Ressource, die wir haben, unglaublich wertvoll. Ich habe einfach keine Zeit für Menschen, die mich ausbremsen, nicht weiterbringen, benutzen, runterziehen oder langweilen. Wie bei den Dingen frage ich mich: Was gibt mir diese Person? Mag ich sie überhaupt? Ist sie Lebenszeit wert? Wenn nicht, dann wird reduziert oder gestrichen.
Menschen in unserem Leben
Wir umgeben uns mit neuen und alten Familienmitgliedern, neuen und alten Freunden, deren Partnern, mit Bekannten, Arbeitskollegen, Chefs, Partnern, Expartnern, der zugehörigen Verwandtschaft, den Freunden der Kinder und deren Eltern, mit Nachbarn, Menschen in Clubs oder Vereinen, denen wir angehören, Sportpartnern, Trainern und wahrscheinlich mit noch einigen anderen Menschen. Mit allen haben wir regelmäßig aus irgendeinem Grund Kontakt. Nicht zu vergessen, die sozialen Medien, vielleicht folgen wir verschiedenen Personen. Überall begegnen wir Menschen und nicht alle sind gut für unsere Lebensenergie.
Manche geben uns regelrechte Energieduschen und wir kennen sie vielleicht gar nicht persönlich.
Ich bin in einem Trainingsprogramm TCS, in dem es in erster Linie um den Aufbau meines Blogs geht. Dort haben wir eine junge Chefin. Ich kenne sie kaum persönlich. Sie gibt mir eine unglaubliche Energie, jedes Mal, wenn ich eine Mail von ihr lese.
Ich bin auch in anderen Trainings und Gruppen, die mich in irgendeiner Form weiterbilden und manchmal sind dort Menschen, die mir nichts geben und wenn ich mich auf sie einlasse auch noch viel Energie rauben.
Menschen im direkten Umfeld
Zuerst einmal die Familie: „Familie ist Familie“, „Blut ist dicker als Wasser“, solche und andere Glaubenssätzehat jede Familie und sie sind nur manchmal wahr. Es ist nicht zwingend, dass alle Familienmitglieder automatisch gut für einander sind. Es gibt genug Geschichten, bei denen sich Eltern und Kinder nicht mehr gut verstehen, bei denen sich Geschwister nicht mehr mögen oder schlecht miteinander auskommen.
Manchmal ist es sogar so, dass sich diese Menschen lieben, aber sie verfolgen so unterschiedliche Werte und Glaubenssätze, dass sie sich einfach gegenseitig nicht guttun. Energieverlust ist also nicht immer nur einseitig und wenn man gefühlt schon alles versucht hat, ist es besser loszulassen.
Es muss keinen totalen Bruch geben, aber auch das kann passieren. Ich kenne Fälle, in denen das gut und anscheinend auch wichtig war.
Ein erster Schritt ist zu erkennen und zu akzeptieren, dass es nicht guttut, sich zu treffen. Es endet im Streit, du musst dich verstellen, fühlst dich am Abend wie ausgesaugt? Dann ist es eindeutig nicht gut für dich. Regelmäßige Familientreffen? Kaffeetrinken jeden Sonntag? Muss nicht sein. Vielleicht will der Vater alleine mit den Kindern zu seinen Eltern gehen? Vielleicht kann man sich nur mit Mama in der Stadt zum Kaffee treffen? Regelmäßig telefonieren? Evtl. reicht auch eine WhatsApp Nachricht. Es gibt Möglichkeiten, Zeiten zu reduzieren, und weniger Energie zu investieren. Die andere Seite reagiert mit Unverständnis und ist sauer? Das legt sich mit der Zeit wahrscheinlich. Manchmal ändern sich Verhältnisse auch. Ich selbst hatte mit meiner einzigen Tante jahrelang keinen Kontakt. Heute sitzen wir nächtelang zusammen, erzählen und wir alle genießen diese Treffen.
Menschen im Arbeitsumfeld
Arbeitskollegen und Chefs können schon manchmal mächtige Energiesauger sein. Nicht immer möchte man den Job wechseln, auch wenn das oft eine gute Option ist.
Was ist es denn genau, was Energie kostet? Die nette Kollegin, die immer endlos vom Wochenende berichtet? Der Kollege, der immer eine Aufgabe für dich hat, und du kannst nicht Nein sagen? Hier darfst du dann evtl. mal über Strategien nachdenken, wie du lernst, „Nein“ zu sagen oder wie du ein Gespräch abkürzen kannst und immer noch höflich bleibst. Es gibt Verhaltensmuster, wie „People Pleaser“, das bedeutet gefallen wollen um jeden Preis oder auch Anerkennungs-Junkie. Wenn du dich hier erkennst, dann wird es Zeit, das zu ändern. Es wird sicher nicht immer für Freude bei den Kollegen sorgen, aber es hilft dir deine Energie da einzusetzen, wo du sie für deine eigenen Aufgaben brauchst. Arbeitskollegen kann man sich nicht aussuchen, aber deine Reaktionen kannst du steuern und manchmal hilft es andere Strategien anzuwenden und ein klares Arbeitsziel zu haben, damit du dein Arbeitspensum schaffen kannst.
Ausmisten, in den sozialen Medien
1000 Likes zu bekommen, fühlt sich gut an. Negative Kommentare, weniger gut. Unaufgeforderte Kommentare zu deinem Leben oder zu deinem Job, auch das saugt richtig Energie. Um das alles unter Kontrolle zu halten, surfen viele ständig im Netz. Das kostet Lebensenergie und viel Lebenszeit. Ist es das wert? Was genau bringt es am Ende des Tages? Manche Menschen haben ein regelrechtes Suchtverhalten, die Sucht nach Anerkennung von vollkommen fremden Menschen. Verrückt ist, dass wir diese Menschen oft nicht einmal ansprechen können, da die oft selbst nicht sichtbar sind.
Ich coache und kenne einige junge Menschen, die von sich ein Traumbild im Internet kreieren. Diese Bilder wirken nach außen wunderbar und einige „Follower“ wollen genauso sein. Die Wirklichkeit dieser Menschen sieht aber anders aus, ganz anders. Das falsche Bild sorgt dafür, dass sie für etwas „gemocht“ werden, was sie gar nicht sind und die Menschen, die zu den Bewunderern gehören, versuchen etwas nachzuahmen, was es gar nicht gibt. Anerkennungs-Junkies sind auch hier in Massen anzutreffen und in vielen Fällen ganz ohne Bezug zur Wirklichkeit. Irgendwann stürzt diese Scheinwelt ein und was bleibt dann übrig?
Es gehört zu unserem Leben dazu, auf diversen Plattformen sichtbar zu sein. Aber brauchen wir das als Privatpersonen wirklich? Müssen wir uns mit Menschen austauschen, von denen wir sonst nichts wissen? Interessiert uns die Meinung dieser Menschen? Wie viel Energie geben uns diese vielen Unbekannten? Ich finde es sinnvoll von Zeit zu Zeit mal zu hinterfragen, was dieses Verhalten bringt, wofür es nützt und welchem Lebensziel wir dadurch evtl. näher kommen.
„High-Energy Ausmisten“ SM – meine Erfahrung
Sich aus den sozialen Medien zu verabschieden oder die Präsenz einzuschränken, schafft viel zeitlichen Freiraum. Nach einer Pause von 4 Wochen kann man prüfen, was jetzt anders ist. Jeder kann selbst entscheiden, wie wichtig Lebenszeit ist und worein wir sie investieren. Ich rate nur mal hinzuschauen, ob es guttut.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wie cool es sich anfühlt, wenn mein neues Profilbild 100 Likes innerhalb von 2 Stunden bekommt und ich habe mich schon maßlos über fiese Kommentare aus dem Nichts geärgert. Auch hatte ich schon X Heiratsanträge und schlüpfrige Anfragen von Männern und Frauen, die ich nicht kenne und auch nie kennenlernen will…. was bringt mir das? Alleine das Blockieren und Löschen kostet Lebenszeit. Die Wut und Frustration, die so etwas auslöst, will ich auch nicht haben.
Bloggen ist da viel ergiebiger. Ich kann schreiben und lesen, was ich will, ich muss sogar ein wenig danach suchen. Meine Blogs werden von Menschen gelesen, die lesen können und deren Aufmerksamkeitsspanne 3 Sekunden übertrifft. Damit fallen schon viele unnötige Kontakte aus.
Ich bin Online-Unternehmerin und versuche die sozialen (oder unsozialen) Medien in gutem Maß für mein Online-Business einzusetzen.
Viele meiner Vorbilder, deren Internetaktivität ich bewundere und bei denen ich mich immer gefragt habe, wie sie es zeitlich schaffen, haben ihren Rückzug von Instagram oder Facebook angekündigt. Das gibt mir die Hoffnung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Das richtige Maß zu finden, ist gar nicht so leicht. Es gibt oft witzige oder richtig gute Reels, Bilder, Texte. Wie sortiere ich das, was für mich relevant ist? Als Erstes mache ich das, was ich kann, Zeitmanagement und ich limitiere es mit meiner „Focus-Tomato App“ auf 25 Minuten. Alles andere ist „Work in Progress“ im Moment.
Aktiv werden, Menschen aussortieren
Schritt 1: Energieräuber bewerten:
Hinschauen und Fühlen ist als Erstes wichtig. Schreib alle Menschen auf, mit denen du Kontakt hast oder bei denen du glaubst Kontakt halten zu müssen. Schreibe sie alle untereinander auf, auch den Expartner, wenn du mit dem noch Kontakt hast. Geh einmal in Gedanken in das Gefühl, das du bei jeder einzelnen Person hast, wenn du sie siehst oder mit ihr telefonierst. Bist du voller Energie nach dem Gespräch oder bist du fix und fertig, wütend, genervt oder irgendwas dazwischen? Vergib Punkte von -5 bis +5.
Wichtig: Du bewertest hier nicht die Menschen, sondern du bewertest deine eigene Körperreaktion auf diese Menschen. Geben sie, oder rauben sie dir Energie? Du kannst deine Mutter lieben, aber sie nervt bei jedem Gespräch mit guten Tipps bezüglich deiner Lebensweise? Das raubt Energie. Deine Oma ist super, aber sie erwartet dich jeden Sonntag zum Kaffee? Keine Wahl zu haben, ist auch ein Energieräuber. Eine Bekannte will immer wieder mit dir dein Eheproblem besprechen? Nicht hilfreich! Immer wieder in negative Gefühle einzutauchen, kostet Energie. Ein guter Freund prahlt mit seinen Erfolgen, seinem Geld, seiner Großartigkeit und die Geschichten gehen dir auf den Geist? Energieräuber. Es ist egal, was der Grund für deine Bewertung ist. Energieräuber brauchen wir erst einmal nicht.
Schritt 2: „High-Energy Ausmisten“ durchziehen:
Es ist schwierig. Aber es wird Zeit, deine Kontakte einmal durchzuchecken und bei zu viel negativem Gewicht Menschen aus deinem Leben zu schmeißen.
Deine Bewertung ist -1 oder noch schlechter? Brauchst du diese Menschen in deinem Leben, oder kannst du den Kontakt einfach einstellen? Manchmal passen Menschen einfach nicht mehr zu dir und das ist ok. Du kannst den Kontakt langsam abbauen. Nimm dir Zeit mit Reaktionen (1–2 Tage), sag Treffen ab, die dir keine Freude machen und nimm dir stattdessen Zeit für Menschen, die du mit +1 oder höher bewertet hast. Anstatt zum Abendessen triff dich auf einen Kaffee. Besuch die Oma einmal unter der Woche für 30 Minuten nach der Arbeit. Mach deine Energie zum Hauptziel. Oder sprich ganz klar an, was dich stört und bitte die Person, sich anders dir gegenüber zu verhalten.
Social Media kann man ohne Konsequenzen einfach einstellen. Keiner wird fragen (außer der künstlichen Intelligenz der Plattform).
Deine Bewertung ist -4, oder -5? Versuche ein hartes aber ehrliches Gespräch zu führen, wenn es nicht anders geht. Menschen, die dich so energielos zurücklassen, haben keinen Platz in deinem Leben. Manchmal ist ein Gespräch mit einem Coach angebracht, denn evtl. liebst du es anderen zu helfen und du bist ein einen Menschen geraten, der die Opferrolle liebt. Glaub mir, das gibt es oft und ich habe es schon selbst erlebt, hier kannst du nicht helfen, da hilft nur Funkstille. Oder jemandem geht es schlecht, aber du bist nicht der richtige Ansprechpartner, ein Psychologe oder Psychotherapeut ist für Menschen mit Depressionen wichtig. Das ist nicht dein Job als Freund oder Bekannter.
Vielleicht hast du dir jemanden insgeheim zum Vorbild auserkoren, aber er oder sie tut dir nicht gut, weil die Ziele nicht in deine Wertewelt passen? Eventuell wird es Zeit, deine Lebensvision zu erstellen.
Schritt 3: Umgib dich mit Menschen, die dir guttun
Menschen, die dir Energie geben, sind gut für dich. Das sind in deiner Skala alle diejenigen, die du mit einem + versehen hast. Kannst du mehr mit diesen Menschen unternehmen? Vielleicht könnt ihr zusammen Sport machen oder am Wochenende zusammen ausgehen, evtl. kocht ihr zusammen oder geht auf ein schönes Weinfest? Versuche so viel wie möglich mit diesen Menschen zu unternehmen und die mit einer negativen Energiebilanz durch sie zu ersetzen.
Was genau macht diese Menschen so attraktiv? In meiner Welt sind das Freundinnen, von denen ich einige schon sehr lange kenne. Sie haben komplett andere Lebenswege eingeschlagen und leben an den unterschiedlichsten Orten und wir kennen uns gut. Mit ihnen geht der Gesprächsstoff nie aus. Wir analysieren Vergangenes, ohne es zu zerreden und teilen das, was sich positiv entwickelt hat. Wir gehen zusammen in schöne Restaurants und ins Theater und laden zu uns nach Hause ein. Mit ihnen ist es immer kurzweilig. 4 Stunden in einem Café vergehen wie im Flug, ein Frühstück, ungeschminkt im Schlafanzug? Kein Problem. Ein Bett teilen, im Skiurlaub? Kein Problem.
Die Gespräche sind ungezwungen und bereichernd und nach den gemeinsamen Tagen, fühle ich mich wie frisch aufgeladen. Es gibt auch neue Freunde in meinem Umfeld. Meistens sind sie interessiert, offen für Neues, unternehmungslustig und sie lösen ihre Themen alleine, obwohl wir jederzeit darüber reden können. Diese Menschen, es gibt auch einige Männer unter ihnen, sind spannend und vielschichtig und sie kennen ihre Werte und ihre Lebensvision.
Was zeichnet die Menschen aus, bei denen du dich voller Energie und Lebensfreude fühlst, wenn du mit ihnen zusammen bist? Mach dir klar, was dir Energie gibt und welche Menschen du spannend findest. Wenn du es weißt, werden immer mehr solcher Menschen in deinem Leben auftauchen. Die Energie folgt dem Fokus. Hinschauen, fühlen und kurz darüber nachdenken, um dann dankbar zu sein, dass es solche Menschen für dich gibt.
Fazit! Just do it.
Menschen aussortieren, wenn sie nicht mehr passen, mag hart klingen, ist aber unglaublich heilsam. Alleine die Bewertung des Gefühls ist oft ein Augenöffner. Viele meiner Coachees suchen erst einmal das Problem bei sich selbst: „Vielleicht muss ich mich ändern?‘ „Vielleicht bin ich schuld an unserem schlechten Verhältnis?“ Oder sie fügen sich einfach Woche um Woche, Jahr um Jahr in eine Lebenssituation, die kostbare Lebenszeit verschwendet. Das bewusste Betrachten der Menschen um dich herum, ob sie dir guttun oder nicht, ist schon ein großer Schritt. Sie schleichen sich oft in das Hamsterrad und werden weiter mit Energie versorgt, denn sie gehören irgendwie dazu. Klingt schräg? Ist es auch. Es ist eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit, die viel besser genutzt werden kann. Veränderung, auch positive in dieser Form ist immer ein Schritt aus der Komfortzone, aber auch ein Schritt in die Richtung eines richtig guten Lebens.
Also leg los. Fang an mit dem High-Energy Ausmisten, und widme dich mit gutem Gewissen dem Ausmisten von Freunden und Kontakten und gewinne Lebenszeit und Energie.
Ich bin Eva, Life-Coach für Lebensfragen
Energie kommt durchs Machen Klarheit, Fokus, Erfolg
Du hättest gerne ein Coaching oder willst dich informieren? Ich bin nur eine E-Mail von dir entfernt, coaching@evawippermann.com
Das war cool? Dann lies hier weiter:
Warum passiert das immer mir? Die Opferrolle und was du darüber wissen solltest.
Januar, Februar, März 2023. Ein Rückblick und die Zeit rast. Jedenfalls kommt mir das so vor, seit ich erwachsen bin. Irgendwie hatte ich früher mehr davon. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor Klausuren in der Schule erst 2 Tage vorher mit dem Lernen angefangen habe. Ich habe es fast immer geschafft, mir das Nötigste anzueignen. Heute vergeht die Zeit gefühlt schneller.
Januar 2023, die Planung
Ich bin voller neuer Vorsätze und es kribbelt in meinem Bauch, wenn ich daran denke …
Mein Coaching-Business wird endlich richtig online gehen, denn ich werde mich mit Sigrun in den Kickstart Prozess begeben. Sigrun ist eine Businesstrainerin, die schon von einigen meiner Bekannten erfolgreich genutzt wurde. Der Kurs kostet eine Menge Geld und geht über acht Wochen, also überlege ich mir, was für mich dabei herauskommen soll:
– Eine Idee, wie man einen Kurs launcht,
– Ein erster Schritt in die Richtung meines Zieles, wie ich mein Coaching Business richtig gut online starten kann
– Ein Online-Kurs, wie ich ihn schon immer machen wollte (die Idee ist in meinem Kopf ausgereift)
– Ein Gefühl dafür, was es bedeutet, Online-Unternehmerin zu sein
– Der Kurs zwingt mich zu regelmäßiger Online-Präsenz, ich darf also meine Komfortzone regelmäßig verlassen.
Ich werde meine Karriere mit meinen Blogs ausbauen und Newsletter schreiben. Das macht Spaß und hilft mir im Coaching-Business weiter.
Meine Wohnung in Füssen ist fertig und ich werde mir überlegen, wie ich das jetzt sinnvoll nutze.
Meine Gesundheit hat einige Schwachpunkte zur Zeit, daran werde ich jetzt ernsthaft arbeiten.
Weitere Projekte wie: Ein Buch schreiben, Yin Yoga Master machen, die Option nach Amerika zu Richard Bandler zu fahren und dort NLP noch intensiver zu lernen und noch so einige andere Projekte.:-) stehen an.
Zu den genannten Punkten kommt noch Zeit, mit den Menschen zu verbringen, die mir im Leben wichtig sind: Töchter, Enkel, mein Partner, meine Freunde, meine Familie. Ich werde mein Zeitmanagement noch besser ausrichten, damit ich Qualitytime für alles habe und mich selbst damit zufrieden machen.
Was mir beim Aufschreiben auffällt ist: Früher, in meiner Schulzeit hatte ich weniger große Projekte und die hatten einen größeren Zeitrahmen. Als Jugendliche war ich nur für mich selbst verantwortlich, ungeteilte Zeit ist einfach besser zu planen.
Januar 2023, die Realität
Anthony und ich hatten einiges vor. Leider hatten wir dann aber unsere erste heftige Grippe, die uns fast 2 Wochen an die Wohnung in Füssen gefesselt hat. Skilaufen und viele Winterspaziergänge waren daher nicht möglich. Ich durfte und konnte also richtig viel für meinen Online-Kurs machen (siehe Punkt 1, Kickstart bei Sigrun).
Die Hausaufgaben vom Kurs waren vielschichtig, schon bevor es richtig losging: Aufgaben zum Nachdenken, Aktionen, die sofort umgesetzt werden mussten, technisches Neuland, neue online-Freunde, einfach viele zeitaufwendige Dinge. Der eigentliche Kurs SOMBA Kickstart ging zwar erst am 23. Januar los, aber vorher gab es einen Vorkurs mit vielen Aufgaben. Ich habe im Januar viel gelernt und konnte den Startschuss kaum erwarten.
Anthony hat geplant, im März alleine nach Neuseeland zu fliegen, damit ich mich um meinen Job und er sich um seine Familie kümmern kann. Schnell war klar, dass neben dem Kickstart-Kurs und dem normalen Leben nicht viel Zeit für anderes sein würde. Unsere anderen Pläne wurden erst einmal nach hinten geschoben.
Ein Highlight im Januar war jedoch ein wunderbarer Abend mit Freunden im Musical „Anatevka“. Die MuKo in Leipzig ist ein wunderschönes Jugendstil-Theater. Die Aufführung war toll und wir hatten einen magischen Abend.
Februar 2023, es geht los
Kickstart, der Kurs geht sofort auf 100 %. Allerdings weiß ich nicht, wie die ersten 70 % zu bewältigen sein sollen. Ich bin Blogger und Coach, kein Online-Unternehmer, noch nicht. Also Schritt für Schritt, Technik, Ideen, Umsetzung. Es ist wie so oft im Leben: „Die Energie kommt durchs Machen“. Das wird dann auch der Leitspruch meines Online-Kurses „High-Energie-Flow“, den ich für berufstätige Frauen zwischen 35 und 58 gebe.
Die ideale Kundin für mein Coaching
Ursprünglich dachte ich mein IC, also die Kundin für dich ich mein Coaching machen möchte, ist zwischen 28 und 45. Im Rahmen der ersten Umfrage zu meinem Kurs, kommen jedoch Rückantworten von Frauen, die deutlich älter und interessiert sind.
Ich stelle fest, meine Zielkunden sind Frauen, die im Leben schon viel erreicht haben und deren Lebensenergie aufgebraucht ist. Es ist schwer, ein Alter festzulegen. Sie sind berufstätig, erfolgreich im Sinne des Berufes und haben noch viel, was sie im Leben gerne erreichen würden. Allerdings fehlt ihnen fast immer die Zeit und oft auch die Energie, um ihre „Sehnsuchtsliste“ umzusetzen. Manche Frauen trauen sich gar nicht mehr, ihre eigenen Träume zu haben, da es von außen betrachtet so scheint, als hätten sie alles, was sie sich wünschen. Alle diese Frauen wissen, dass noch mehr geht und sie suchen nach einem Weg, das umzusetzen.
Eine tiefe Unzufriedenheit, die fast einer Lethargie ähnelt oder Erschöpfung gepaart mit einer stillen Traurigkeit, für die keine Zeit bleibt, sind ständige Begleiter dieser Frauen.
Kinder, Partner, soziale Verpflichtungen und Herkunftsfamilien sehen den Sinn hinter diesem Wunsch nicht und bremsen bewusst oder unbewusst jeden Versuch etwas zu verändern. Für diese Frauen steht mein Kurs und mein Coaching.
Der Online-Kurs
„High-Energy-Flow“ entsteht. 4 Wochen ab dem 20. Februar. Der Kurs nimmt Woche für Woche seine Form an. Viele meiner eigenen Ideen bekommen durch das Feedback von 40 Frauen, die am Kurs teilnehmen, gutes Input und es macht Spaß zu sehen, was geht, was zu viel ist und wovon ich ruhig noch mehr machen kann.
Nach einer Woche bin ich richtig happy, die ersten Feedbacks zu meinem Coaching sind positiv und motivierend. Ich habe viel Energie und bin voller Ideen, die ich alle umsetzen möchte.
Am ersten Kurs-Wochenende fliegen wir nach London. Anthony braucht eine neue Versicherung und für die müssen wir für mindestens einen Tag außerhalb des Schengenraums und der EU sein.
Wofür sonst noch Zeit war:
Ich liebe London und somit geht es dorthin. Ich arbeite morgens in der Hotellobby und fühle mich meinem Traum ein Business zu haben, mit dem ich reisen kann, schon einen großen Schritt näher. Ein Highlight außer dieser tollen Stadt ist das „Tina Turner Musical“. Wirklich wunderbare Musik mit tollen Künstlern. Wir sind begeistert.
Februar 2023, die Herausforderung
Mein Sitznachbar beim Rückflug hustet stark. Schon am übernächsten Tag ist mir am Nachmittag kalt, ich bekomme Schüttelfrost und fange an zu husten. Leider erwischt es mich richtig heftig und die Abklärung beim Dr. bring eine Influenza A als Ergebnis. Bedauerlicherweise gibt es nicht viel dagegen als Ruhe und abzuwarten. Es kann bis zu 2 Wochen dauern. Ja, vielen Dank auch!
Mein Kurs läuft und ich habe fest vor, ihn für meine Teilnehmer zu einem guten Erlebnis zu machen. Meine Stimme ist weg, Tee, Honig, Lutsch-Bonbons und viel Schlaf nach jedem Einsatz.
Online ist in dem Falle leichter als live und es geht weiter mit voller Fahrt und vielen Pausen. Anders als geplant, aber das ist eben das Leben.
Anthony liegt dann auch bald im Bett und ist krank. Das Wetter ist feucht und kalt und somit sind wir fast 2 Wochen ans Haus gefesselt, jeder Versuch einen Spaziergang zu machen endet mit einem Rückschlag und einem weiteren Aufenthalt im Bett. Nicht witzig, aber echt. Positive Erkenntnis: Trotz Krankheit, Isolation und viel Arbeit verstehen wir uns gut und haben als Paar eine gute Zeit. Ich bin leistungsfähig und außer meinen engsten Freunden merkt keiner, dass ich krank bin.
März 2023, es geht weiter
Für meinen Kurs habe ich mich entschieden, in Leipzig zu bleiben und nicht sofort wieder nach Füssen zu fahren.
Auch mein Körper braucht Ruhe nach der Arbeit und ich habe, nachdem ich gesund bin, das Bedürfnis meine Freunde zu sehen. Also backe ich einen Karottenkuchen für meine Freundin und ihren lieben Mann und lade am Freitag zum Kaffee. Am Samstag machen wir ein Abendessen mit unseren Lieblingsnachbarn und einer anderen lieben Freundin. An dem Wochenende gibt es noch einen Flohmarkt und wir kaufen Dinge für Anthonys Enkel und Töchter ein. Dabei läuft der Kurs.
Es ist also, kaum sind wir etwas fit, schon wieder ein Wochenende full-on!
Aber das macht uns glücklich. Leipzig ist einfach wunderbar. Ich versinke in meinen Büchern, arbeite an meinem Kurs, coache meine Coachees und dann kommt der Tag, an dem Anthony in den Zug nach Frankfurt steigt, um nach Neuseeland zu fliegen. Sein Koffer ist voller Geschenke und er freut sich dem grauen Winter in Deutschland endlich für ein paar Wochen zu entfliehen, um dann im Frühling wiederzukommen. Ich freue mich für ihn und auch für mich, denn ich habe viel vor, in den nächsten vier Wochen.
März 2023, das Leben macht Spaß
Ich fahre nach Füssen. Eine Freundin aus der Schulzeit kommt mich besuchen und wir beschließen sehr spontan gemeinsam nach Corvara zum Skilaufen zu fahren. Vergangenes Jahr hatten wir eine großartige Woche und jetzt hat es dort sogar geschneit. Wir buchen uns für 3 Nächte in ein kleines Hotel ein. Es ist traumhaft. Blauer Himmel, Neuschnee und menschenleere Pisten! Skilaufen ist unbeschreiblich und die Natur dort in Südtirol ist wunderschön. Ich merke wie sich mein Körper erholt und ich bin dankbar für 2 Tage mit einer lieben Freundin in dieser verzauberten Gegend.
Mein 4-Wochen Online-Kurs ist vorbei und ich merke, wie ich langsam loslasse. Ich habe viel gelernt, und eine Ahnung, was mich erwartet, wenn ich mich 100 % in das Online-Business stürze. Wie bei jedem Business, dass man aufbaut, steckt Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen dahinter. Versprechen, die den schnellen Erfolg garantieren, habe ich noch nie getraut und auch bei Sigrun ist kein Wunder geschehen.
Ich habe allerdings für mich einen großen Schritt getan und brauche jetzt auf jeden Fall Durchhaltevermögen.
Einige meiner Mitstreiterinnen sind desillusioniert und ausgepowert. Das stimmt mich nachdenklich, denn ich weiß, was sie geleistet haben. Aber die letzten acht Wochen waren anstrengend für uns alle und ich denke, wir brauchen ein paar Tage Ruhe und Abstand. Danach schauen wir mal, was geht. Für mich gilt: Krone richten und weitermachen.
Was sonst noch los war
Ich war Anfang April ein paar Tage in der alten Heimat Pfalz, habe meine jüngste Tochter besucht und eine schöne Zeit mit ihr gehabt sowie anregende und tolle Gespräche mit langjährigen Freundinnen erlebt. Jetzt habe ich meinen Enkelhund ausgeliehen und der sorgt dafür, dass ich körperlich wieder in eine bessere Verfassung komme.
Mein Motto für das Jahr 2023 ist Energy-Flow!
Ich bin froh und dankbar, dass ich viel Energie habe und weiß, wie ich sie erhalte und aufbaue. Es gibt Menschen um mich herum, die mir Energie geben und die mich glücklich machen. Ich habe einen Mann an meiner Seite, der fröhlich ist und das Leben mit Leichtigkeit und einer inneren Zufriedenheit lebt. Ich liebe meinen Job als Coach, habe eine wunderbare Familie und dieses Jahr noch viel vor.
Zum Schluss
Die ersten 3 Monate waren ereignisreich und immer wieder voller Motivation und Herausforderungen. Die Komfortzone macht es sich in meinem Leben nicht sehr gemütlich. Weder privat, gesundheitlich noch im Job scheine ich mich in ihr einrichten zu können. Ich darf immer wieder Neues lernen, Unvorhergesehenes lösen und finde Herausforderungen dort, wo ich sie nicht vermute.
Aber wenn ich genau nachdenke, war das schon immer so und ich mag es genau so.
Ich bin Eva, ich bin Coach für Lebensvisionäre
Ich unterrichte Menschen darin, sich selbst zu coachen, da es so viele Möglichkeiten gibt, das Leben energiereicher und leichter zu leben.
Schreib mir, wenn du mehr über die Arbeit mit mir wissen willst:
Selbstwert-Coach. Denn deine Beziehungen spiegeln deinen Selbstwert.
Menschen tragen oft Themen mit sich herum, über die sie mit niemandem sprechen können: Beziehungskonflikte, Zweifel am eigenen Wert oder das Gefühl, nur zu funktionieren.
Stark im Innnen. Klar im Außen. Fokus. Klarheit. Leichtigkeit.
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