Januar, Februar, März 2023. Ein Rückblick und die Zeit rast. Jedenfalls kommt mir das so vor, seit ich erwachsen bin. Irgendwie hatte ich früher mehr davon. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor Klausuren in der Schule erst 2 Tage vorher mit dem Lernen angefangen habe.  Ich habe es fast immer geschafft, mir das Nötigste anzueignen. Heute vergeht die Zeit gefühlt schneller.

Januar 2023, die Planung

Ich bin voller neuer Vorsätze und es kribbelt in meinem Bauch, wenn ich daran denke …

  1. Mein Coaching-Business wird endlich richtig online gehen, denn ich werde mich mit Sigrun in den Kickstart Prozess begeben. Sigrun ist eine Businesstrainerin, die schon von einigen meiner Bekannten erfolgreich genutzt wurde. Der Kurs kostet eine Menge Geld und geht über acht Wochen, also überlege ich mir, was für mich dabei herauskommen soll:
    – Eine Idee, wie man einen Kurs launcht,
    – Ein erster Schritt in die Richtung meines Zieles, wie ich mein Coaching Business richtig gut online starten kann
    – Ein Online-Kurs, wie ich ihn schon immer machen wollte (die Idee ist in meinem Kopf ausgereift)
    – Ein Gefühl dafür, was es bedeutet, Online-Unternehmerin zu sein
    – Der Kurs zwingt mich zu regelmäßiger Online-Präsenz, ich darf also meine Komfortzone regelmäßig verlassen.
  2. Ich werde meine Karriere mit meinen Blogs ausbauen und Newsletter schreiben. Das macht Spaß und hilft mir im Coaching-Business weiter.
  3. Meine Wohnung in Füssen ist fertig und ich werde mir überlegen, wie ich das jetzt sinnvoll nutze.
  4. Meine Gesundheit hat einige Schwachpunkte zur Zeit, daran werde ich jetzt ernsthaft arbeiten.
  5. Weitere Projekte wie: Ein Buch schreiben, Yin Yoga Master machen, die Option nach Amerika zu Richard Bandler zu fahren und dort NLP noch intensiver zu lernen und noch so einige andere Projekte.:-) stehen an.

Zu den genannten Punkten kommt noch Zeit, mit den Menschen zu verbringen, die mir im Leben wichtig sind: Töchter, Enkel, mein Partner, meine Freunde, meine Familie. Ich werde mein Zeitmanagement noch besser ausrichten, damit ich Qualitytime für alles habe und mich selbst damit zufrieden machen.

Was mir beim Aufschreiben auffällt ist: Früher, in meiner Schulzeit hatte ich weniger große Projekte und die hatten einen größeren Zeitrahmen. Als Jugendliche war ich nur für mich selbst verantwortlich, ungeteilte Zeit ist einfach besser zu planen.

Januar 2023, die Realität

Anthony und ich hatten einiges vor. Leider hatten wir dann aber unsere erste heftige Grippe, die uns fast 2 Wochen an die Wohnung in Füssen gefesselt hat. Skilaufen und viele Winterspaziergänge waren daher nicht möglich. Ich durfte und konnte also richtig viel für meinen Online-Kurs machen (siehe Punkt 1, Kickstart bei Sigrun).
Die Hausaufgaben vom Kurs waren vielschichtig, schon bevor es richtig losging: Aufgaben zum Nachdenken, Aktionen, die sofort umgesetzt werden mussten, technisches Neuland, neue online-Freunde, einfach viele zeitaufwendige Dinge. Der eigentliche Kurs SOMBA Kickstart ging zwar erst am 23. Januar los, aber vorher gab es einen Vorkurs mit vielen Aufgaben. Ich habe im Januar viel gelernt und konnte den Startschuss kaum erwarten.

Anthony hat geplant, im März alleine nach Neuseeland zu fliegen, damit ich mich um meinen Job und er sich um seine Familie kümmern kann. Schnell war klar, dass neben dem Kickstart-Kurs und dem normalen Leben nicht viel Zeit für anderes sein würde. Unsere anderen Pläne wurden erst einmal nach hinten geschoben.
Ein Highlight im Januar war jedoch ein wunderbarer Abend mit Freunden im Musical „Anatevka“. Die MuKo in Leipzig ist ein wunderschönes Jugendstil-Theater. Die Aufführung war toll und wir hatten einen magischen Abend.

Februar 2023, es geht los

Kickstart, der Kurs geht sofort auf 100 %. Allerdings weiß ich nicht, wie die ersten 70 % zu bewältigen sein sollen. Ich bin Blogger und Coach, kein Online-Unternehmer, noch nicht. Also Schritt für Schritt, Technik, Ideen, Umsetzung. Es ist wie so oft im Leben: „Die Energie kommt durchs Machen“. Das wird dann auch der Leitspruch meines Online-Kurses „High-Energie-Flow“, den ich für berufstätige Frauen zwischen 35 und 58 gebe.

Die ideale Kundin für mein Coaching

Ursprünglich dachte ich mein IC, also die Kundin für dich ich mein Coaching machen möchte, ist zwischen 28 und 45. Im Rahmen der ersten Umfrage zu meinem Kurs, kommen jedoch Rückantworten von Frauen, die deutlich älter und interessiert sind.
Ich stelle fest, meine Zielkunden sind Frauen, die im Leben schon viel erreicht haben und deren Lebensenergie aufgebraucht ist. Es ist schwer, ein Alter festzulegen. Sie sind berufstätig, erfolgreich im Sinne des Berufes und haben noch viel, was sie im Leben gerne erreichen würden. Allerdings fehlt ihnen fast immer die Zeit und oft auch die Energie, um ihre „Sehnsuchtsliste“ umzusetzen. Manche Frauen trauen sich gar nicht mehr, ihre eigenen Träume zu haben, da es von außen betrachtet so scheint, als hätten sie alles, was sie sich wünschen. Alle diese Frauen wissen, dass noch mehr geht und sie suchen nach einem Weg, das umzusetzen.
Eine tiefe Unzufriedenheit, die fast einer Lethargie ähnelt oder Erschöpfung gepaart mit einer stillen Traurigkeit, für die keine Zeit bleibt, sind ständige Begleiter dieser Frauen.
Kinder, Partner, soziale Verpflichtungen und Herkunftsfamilien sehen den Sinn hinter diesem Wunsch nicht und bremsen bewusst oder unbewusst jeden Versuch etwas zu verändern. Für diese Frauen steht mein Kurs und mein Coaching.

Der Online-Kurs

„High-Energy-Flow“ entsteht. 4 Wochen ab dem 20. Februar. Der Kurs nimmt Woche für Woche seine Form an. Viele meiner eigenen Ideen bekommen durch das Feedback von 40 Frauen, die am Kurs teilnehmen, gutes Input und es macht Spaß zu sehen, was geht, was zu viel ist und wovon ich ruhig noch mehr machen kann.
Nach einer Woche bin ich richtig happy, die ersten Feedbacks zu meinem Coaching sind positiv und motivierend. Ich habe viel Energie und bin voller Ideen, die ich alle umsetzen möchte.
Am ersten Kurs-Wochenende fliegen wir nach London. Anthony braucht eine neue Versicherung und für die müssen wir für mindestens einen Tag außerhalb des Schengenraums und der EU sein.

Wofür sonst noch Zeit war:

Ich liebe London und somit geht es dorthin. Ich arbeite morgens in der Hotellobby und fühle mich meinem Traum ein Business zu haben, mit dem ich reisen kann, schon einen großen Schritt näher. Ein Highlight außer dieser tollen Stadt ist das „Tina Turner Musical“. Wirklich wunderbare Musik mit tollen Künstlern. Wir sind begeistert.

Februar 2023, die Herausforderung

Mein Sitznachbar beim Rückflug hustet stark. Schon am übernächsten Tag ist mir am Nachmittag kalt, ich bekomme Schüttelfrost und fange an zu husten. Leider erwischt es mich richtig heftig und die Abklärung beim Dr. bring eine Influenza A als Ergebnis. Bedauerlicherweise gibt es nicht viel dagegen als Ruhe und abzuwarten. Es kann bis zu 2 Wochen dauern. Ja, vielen Dank auch!

Mein Kurs läuft und ich habe fest vor, ihn für meine Teilnehmer zu einem guten Erlebnis zu machen. Meine Stimme ist weg, Tee, Honig, Lutsch-Bonbons und viel Schlaf nach jedem Einsatz.
Online ist in dem Falle leichter als live und es geht weiter mit voller Fahrt und vielen Pausen. Anders als geplant, aber das ist eben das Leben.

Anthony liegt dann auch bald im Bett und ist krank. Das Wetter ist feucht und kalt und somit sind wir fast 2 Wochen ans Haus gefesselt, jeder Versuch einen Spaziergang zu machen endet mit einem Rückschlag und einem weiteren Aufenthalt im Bett. Nicht witzig, aber echt.
Positive Erkenntnis: Trotz Krankheit, Isolation und viel Arbeit verstehen wir uns gut und haben als Paar eine gute Zeit. Ich bin leistungsfähig und außer meinen engsten Freunden merkt keiner, dass ich krank bin.

März 2023, es geht weiter

Für meinen Kurs habe ich mich entschieden, in Leipzig zu bleiben und nicht sofort wieder nach Füssen zu fahren.
Auch mein Körper braucht Ruhe nach der Arbeit und ich habe, nachdem ich gesund bin, das Bedürfnis meine Freunde zu sehen. Also backe ich einen Karottenkuchen für meine Freundin und ihren lieben Mann und lade am Freitag zum Kaffee. Am Samstag machen wir ein Abendessen mit unseren Lieblingsnachbarn und einer anderen lieben Freundin. An dem Wochenende gibt es noch einen Flohmarkt und wir kaufen Dinge für Anthonys Enkel und Töchter ein. Dabei läuft der Kurs.
Es ist also, kaum sind wir etwas fit, schon wieder ein Wochenende full-on!

Aber das macht uns glücklich. Leipzig ist einfach wunderbar. Ich versinke in meinen Büchern, arbeite an meinem Kurs, coache meine Coachees und dann kommt der Tag, an dem Anthony in den Zug nach Frankfurt steigt, um nach Neuseeland zu fliegen. Sein Koffer ist voller Geschenke und er freut sich dem grauen Winter in Deutschland endlich für ein paar Wochen zu entfliehen, um dann im Frühling wiederzukommen. Ich freue mich für ihn und auch für mich, denn ich habe viel vor, in den nächsten vier Wochen.

März 2023, das Leben macht Spaß

Ich fahre nach Füssen. Eine Freundin aus der Schulzeit kommt mich besuchen und wir beschließen sehr spontan gemeinsam nach Corvara zum Skilaufen zu fahren. Vergangenes Jahr hatten wir eine großartige Woche und jetzt hat es dort sogar geschneit. Wir buchen uns für 3 Nächte in ein kleines Hotel ein. Es ist traumhaft. Blauer Himmel, Neuschnee und menschenleere Pisten! Skilaufen ist unbeschreiblich und die Natur dort in Südtirol ist wunderschön. Ich merke wie sich mein Körper erholt und ich bin dankbar für 2 Tage mit einer lieben Freundin in dieser verzauberten Gegend.

Fazit Somba Kickstart

Mein 4-Wochen Online-Kurs ist vorbei und ich merke, wie ich langsam loslasse. Ich habe viel gelernt, und eine Ahnung, was mich erwartet, wenn ich mich 100 % in das Online-Business stürze. Wie bei jedem Business, dass man aufbaut, steckt Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen dahinter. Versprechen, die den schnellen Erfolg garantieren, habe ich noch nie getraut und auch bei Sigrun ist kein Wunder geschehen.
Ich habe allerdings für mich einen großen Schritt getan und brauche jetzt auf jeden Fall Durchhaltevermögen.

Einige meiner Mitstreiterinnen sind desillusioniert und ausgepowert. Das stimmt mich nachdenklich, denn ich weiß, was sie geleistet haben. Aber die letzten acht Wochen waren anstrengend für uns alle und ich denke, wir brauchen ein paar Tage Ruhe und Abstand. Danach schauen wir mal, was geht. Für mich gilt: Krone richten und weitermachen.

Was sonst noch los war

Ich war Anfang April ein paar Tage in der alten Heimat Pfalz, habe meine jüngste Tochter besucht und eine schöne Zeit mit ihr gehabt sowie anregende und tolle Gespräche mit langjährigen Freundinnen erlebt. Jetzt habe ich meinen Enkelhund ausgeliehen und der sorgt dafür, dass ich körperlich wieder in eine bessere Verfassung komme.

Mein Motto für das Jahr 2023 ist Energy-Flow!
Ich bin froh und dankbar, dass ich viel Energie habe und weiß, wie ich sie erhalte und aufbaue. Es gibt Menschen um mich herum, die mir Energie geben und die mich glücklich machen. Ich habe einen Mann an meiner Seite, der fröhlich ist und das Leben mit Leichtigkeit und einer inneren Zufriedenheit lebt. Ich liebe meinen Job als Coach, habe eine wunderbare Familie und dieses Jahr noch viel vor.

Zum Schluss

Die ersten 3 Monate waren ereignisreich und immer wieder voller Motivation und Herausforderungen. Die Komfortzone macht es sich in meinem Leben nicht sehr gemütlich. Weder privat, gesundheitlich noch im Job scheine ich mich in ihr einrichten zu können. Ich darf immer wieder Neues lernen, Unvorhergesehenes lösen und finde Herausforderungen dort, wo ich sie nicht vermute.
Aber wenn ich genau nachdenke, war das schon immer so und ich mag es genau so.

Ich bin Eva, ich bin Coach für Lebensvisionäre

Ich unterrichte Menschen darin, sich selbst zu coachen, da es so viele Möglichkeiten gibt, das Leben energiereicher und leichter zu leben.

Schreib mir, wenn du mehr über die Arbeit mit mir wissen willst:

coaching@evawippermann.com

Ich bin nur eine E-Mail von dir entfernt. Deine Eva


Das war cool? Dann lies mal hier:

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