Was ist Klarheit?

Was ist Klarheit?

Klarheit wollen wir alle, ist doch klar, oder?

Seitdem ich blogge, also genau seit 9 Wochen, merke ich, dass meine Gedanken durch das Schreiben sehr viel klarer werden. Ich stelle mir vorher Fragen wie: Was will ich mit diesem Artikel erreichen. Was will ich sagen? Was ist genau meine Meinung, zu diesem Thema? Und dann schreibe ich los, veröffentliche, lese nach einigen Tagen den Artikel und…. nicht klar. Okay, ich ändere und versuche es klarer auszudrücken. Manchmal gelingt es mir sogar. 🙂
Dass es mein großer Wunsch ist, verstanden zu werden, wurde mir vor 10 Jahren bewusst. Damals habe ich Dinge, nach der Aussage meiner Familienmitglieder, vielfach wiederholt. Ohne Erfolg, denn anhand der Reaktion war klar: Was ich sagen wollte, wurde eben nicht verstanden oder auf andere Art interpretiert. Der Erfolg einer Kommunikation liegt aber nun mal darin, dass die Aussage vom Empfänger verstanden wird, ansonsten macht sie nicht viel Sinn. Hier begann also meine Suche nach Klarheit.

Die Kunst zu verstehen schafft Klarheit

Vielfach verläuft ein Gespräch so, dass der Gesprächspartner nur darauf wartet, etwas sagen zu dürfen. Wir hören zu, um zu antworten, nicht um zu verstehen (René Borbonus). Es ist wie ein Schlagabtausch. Meine Meinung – deine Meinung – mein Input – dein Input … in den Köpfen formt sich schon die Antwort, noch ehe der andere seinen Satz beendet hat. Manchmal wird der Sprechende unterbrochen, aber: Die gute Erziehung erwartet, dass der Gesprächspartner ausreden darf (manchmal). Dann aber gleich die Reaktion: Die eigene Meinung, das Erlebnis aus meiner Welt.
Ich denke viele von uns kennen das. Wir könnten zwar teilweise wiederholen, was der Gesprächspartner gesagt hat, aber oft sind das nur Bruchstücke des Inhalts. Ganz am Anfang des Gesagten, hat irgendetwas unser Hirn getriggert und wir tauchen ab in unsere Welt, wir schauen den Gesprächspartner an, sind jedoch weit weg vom Verstehen seiner Aussage. Ich nenne das ein „Gesprächskoma“ Dann möchte unsere eigene Idee einfach raus. Was aber hat der andere genau gesagt, oder gemeint?

Um ein besseres und auch zeitsparendes Gespräch zu führen, erfordert es Konzentration. Konzentration auf die andere Person. Was genau möchte der andere mir mitteilen? Was ist das Bedürfnis hinter seiner Aussage? Es kann sehr spannend sein, wirklich aktiv zuzuhören. Danach kann ich das Gehörte kurz in meinen Worten zusammenfassen, bevor ich reagiere. Natürlich soll der Alltag jetzt nicht so aussehen: „Deck bitte den Tisch.“ „Ich soll den Tisch decken?“ Das ist auf Dauer echt nervend und klingt eher nach einem Gespräch, bei dem der Gesprächspartner seine Hörgeräte nicht eingeschaltet hat. Aber ein kurzes Statement zur Aussage eines Kommunikationspartners über das, was bei mir angekommen ist, kann klären. Der andere fühlt sich gehört und meine Reaktion hat dann wahrscheinlich auch Bezug zum Gesagten. Das Gespräch macht Sinn und durch Verstehen, habe ich eine Chance verstanden zu werden.

Ganz klare Bedeutungsblasen

Das Wort „Klarheit“ ist in der Sprache des NLP eine Nominalisierung. Ein Wort, das wir zu kennen glauben, von dem wir denken, der andere versteht, wovon wir sprechen. Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Glück, Freiheit, Sicherheit, Erfolg, Gut und Böse sind ebenfalls Nominalisierungen. Wir benutzen diese Worte, als ob sie allgemeingültig wären. Leider falsch. Es sind Bedeutungsblasen, in die wir unsere eigenen Werte und Erfahrungen interpretieren. Also schon die Natur des Wortes „Klarheit“ ist unklar. Das fängt ja gut an!

Klar schon, nur Die Welt steht in der Kugel auf dem Kopf. Also doch nicht so klar?

Stell dir mal vor, dein neuer Freund oder deine Freundin sagt, Ehrlichkeit ist für ihn/sie essenziell. Voller Freude sagst du: „Oh ja, für mich auch!“ Und dann fängt er/sie an, alles an dir zu kommentieren. Den Pickel auf deiner Nase, deine wilden Haare am Morgen, deine Zahnpasta im Waschbecken, die Art wie du lachst, wie du isst, wie du redest…. „Aber du sagtest doch, du magst Ehrlichkeit?“ Wie lange, denkst du, dauert die Romantik? Einer Nominalisierung begegnest du am besten mit der Frage: Wie genau lebst du …. oder was genau bedeutet … für dich? Das ist zumindest mal ein Anfang.

Weniger Klarheit hilft, um die Menge an Informationen zu erfassen

Wir haben unendlich viele Eindrücke, die tagtäglich auf uns einprasseln. Wir würden wahrscheinlich gar nicht hinterherkommen, wenn wir alles, was um uns passiert, in Worte fassen müssten. Also bedienen wir uns verschiedener Vereinfachungen: Auslassung, Verallgemeinerungen, Verzerrungen.
Wir haben etwas gelernt und wenden es auf ähnliche Situationen an. Ein Satz wie „Die Ampel ist rot“, bedeutet für die meisten Autofahrer, dass sie anhalten. Die Erklärung haben wir früher mal geliefert, bei den 1-3-jährigen, aber danach mussten jede Mutter oder der Beifahrer nur noch sagen: „Die Ampel ist rot!“ und die richtige Reaktion kommt.
Oder wir lassen etwas aus: „Es ist zu teuer, das kaufe ich nicht“…. Womit genau „es“ verglichen und als zu teuer eingestuft wurde, erfahren wir selten, interessiert uns auch manchmal nicht. Verzerrungen und Verallgemeinerungen findet man im Satz „Mich mag keiner!“… „Doch ich mag dich“, „Das mein ich doch nicht“…? Oder „Ich kann das nicht, ich kann ihn nicht ansprechen“, was genau meinst du damit? Spricht er eine andere Sprache oder kann er nicht sprechen oder kannst du nicht sprechen? Wenn wir auf unsere Sprache achten, stellen wir fest: Vieles scheint im Moment klar, ist es aber nicht.

Die Ampel ist rot.

Oft glauben wir aus der Situation heraus zu verstehen, was der andere meint und wir fragen gar nicht erst, ob wir recht haben. Wir erleben das Gesagte aus unserer eigenen Erfahrungslandschaft und da ist es klar.

„Jeder Mensch lebt in einer Insel“ (Vera Birkenbihl)

Um zu verstehen, warum wir uns oft so schwertun einander zu verstehen, ist das Bild, dass wir in einer Insel leben sehr hilfreich. In der Insel, weil wir sie nicht verlassen können. Ich stelle mir diese Insel schon fast wie ein schwimmendes Insel-U-Boot vor. Alles, was wir lernen und erleben, gehört auf unsere Insel. Wir sehen die Welt aus unserer Inselsicht. Dort sind wir sicher und kennen jeden Baum und jeden Strauch. Wir wissen, welche Farbe der Sand hat und wie hoch unsere Bäume sind. Aber wir haben auch unsere Geheimnisse und sagen nicht alles, was sich im Inneren befindet.

Manchmal treffen wir auf eine andere Insel und wir docken an ….. anderer Sand, andere Bäume, andere Lebensrhythmen. So ungefähr geht es uns mit jedem Menschen, den wir treffen. Manchmal kann es sein, dass einige Dinge gleich scheinen. Das kann schön sein und wir fühlen uns zu Hause. Tatsache ist aber, jede Insel ist anders, wunderbar und einzig. Wir können näher hinsehen und uns die andere Insel auch in Teilen vertraut machen. Dann wird uns oft einiges, was auf der anderen Insel passiert, klarer.

Die Trennung von Fakten und Meinungen

Klarheit ist nicht gleich Wahrheit. Aber wenn ich mich auf die Suche nach Fakten mache und nur diese lese, dann bin ich doch klar? Wichtig ist, woher kommen die Fakten, sind die Quellen seriös? Ich glaube, die Antwort ist: „Ich habe keine Ahnung.“
Wir haben gerade durch Covid gelernt, dass Fakten nicht gleich Fakten sind. Es ist schwer, zu entscheiden, wer seriös ist. Eine gute Idee, in meiner Welt, scheint zu sein, erst einmal nichts zu sagen und zuzugeben, dass ich nichts weiß. Dann muss ich (hoffentlich) auch nicht diskutieren, was weder ich noch der andere weiß. Ich gebe also mir und anderen Menschen die Chance, erst mal selbst zu denken!

Schaltet man das Internet oder andere Medien ein, dann ist es kaum möglich selbst einen eigenen Gedanken zu fassen. In Echtzeit bekommen wir nach jedem Ereignis sofort viele verschiedene Deutungen, Interpretationen und Meinungen geliefert. Diese sind oft getarnt als Fakten. Wir können uns dann eine Meinung aussuchen, wie bei einem Multiple-Choice-Test. Etwas weniger Berieselung und mehr eigenes Denken sind für mich sehr hilfreich, um mir meine Meinung zu bilden.


Ist Klarheit möglich?

Als Fazit für mich habe ich also festgestellt, ich kann in meinem Kopf aus meiner Sicht, in meiner Welt eine gewisse Klarheit für mich schaffen. Zumindest für den Moment. Ich kann üben, mehr zuzuhören, um andere besser zu verstehen. Doch die allumfassende „Jeder weiß, wovon ich rede und ich verstehe alles Klarheit“, die gibt es nicht, das ist eine Illusion. Dafür sind wir Menschen zu verschieden, die Menge der Informationsflut ist zu groß, die Sprache zu komplex. Aber ich kann meine Welt für mich so gestalten, dass mein Ziel mir klar vor Augen steht, der Weg dahin bekannt ist und ich mir klar darüber bin, worauf ich selbst Einfluss habe. Es ist ein großartiges Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nicht immer kann ein anderer Inselbewohner diese nachvollziehen, muss er ja nicht. Und ich selbst versuche flexibel zu bleiben, damit ich mit Neuem vertraut werde und mir auch neue Dinge klar werden.

Ich bin Eva, ich bin Coach. Auf der Suche nach Klarheit habe ich festgestellt, dass sie nur eine Momentaufnahme ist. Meine eigene Momentaufnahme.

Veränderungen 2020

Veränderungen 2020

Und plötzlich steht die Welt kopf!

Flexibilität, Veränderung und Zeit in der Warteschleife

Wir befinden uns im Jahr 2021. Die „Covid-19“  Pandemie dauert jetzt bereits 18 Monate. 18 Monate, die so anders sind, als alles, was wir bisher kannten, zumindest in meiner Generation. Zum Zeitpunkt der ersten Panik im Januar 2020 lebte ich noch in Neuseeland. Meine kleine Enkelin war gerade in Deutschland geboren und ich wollte so schnell wie möglich ihre Bekanntschaft machen. Flug gebucht und …. Pandemie. Gespräche mit Freuden führen zu einer großen Verunsicherung, wie fliegen, mit wem? Auf keinen Fall über Asien, USA sind gut, da gibt es noch fast keine Fälle (damals im Feb. 20) also, umgebucht und mit Masken und Desinfektionsmittel ausgerüstet und mit einem flauen Gefühl geflogen. Und das war erst der Anfang von vielen Veränderungen.

Veränderungen können beängstigend sein

Viele Menschen haben eine eher zurückhaltende Einstellung zu Veränderungen. Nach der Devise „don’t change a running system“ harren sie aus. Sie sind nicht bereit, sich zu verändern, wenn es nicht unbedingt sein muss. Der Leidensdruck muss schon riesengroß sein! Es ist erstaunlich, was Menschen bereit sind zu ertragen, nur um nicht den Aufbruch in das Unbekannte, Neue zu wagen.  

Menschenleere Städte – irgendwie schön, irgendwie spooky

2020 – das Jahr der Veränderung

2020 war plötzlich anders. Einfach alles war anders! Homeoffice in fast jeder Branche, die Computerarbeit irgendwie unterstützt – Videokonferenzen, statt Reisen und Meetings – Telefongespräche und E-Mails, Kaffeepause … alles am Schreibtisch zu Hause. Plötzlich werden Veränderungen von vielen gefordert! Ungeplant und teils kopflos, wie es scheint. Verunsicherung ist ein Zustand, der durch kein genaues Wissen hervorgerufen wird. Wir waren alle sehr verunsichert und wir wussten nichts. Spezialisten, die Hüh sagen und andere Hott. Alles, was bisher so gut funktioniert hat, war plötzlich nur noch anders möglich. Einkaufen mit Maske – wenn überhaupt, Kultur online – wenn überhaupt, Fitness vor dem Fernseher – wenn ….:-) keiner hatte Ahnung und jeder hat es diskutiert.

Freude online, Neuseeland hat die Grenzen zu!

Veränderung 2020 – Zeit anders nutzen

Vorher, vor Dezember 2019, wussten die meisten Menschen in meinem Umfeld genau, warum sie keine Zeit hatten. Wir alle waren unglaublich beschäftigt und dachten, das wäre die Normalität. Wir lebten atemlos. Es war schön, oder? Auf jeden Fall waren wir sehr beschäftigt! Langeweile keine Chance. Ausruhen irgendwann mal, dafür gibt es Yoga! Bücher lesen, irgendwann mal!  Vorher….und dann? Plötzlich hatten wir keine Ausreden mehr, warum wir keine Zeit zum Lesen haben, denn die hatten viele plötzlich. Wir haben uns immer gewünscht mehr Zeit mit den Kindern, mit den Partnern zu verbringen und plötzlich, sind wir alle gemeinsam zu Hause, mit Homeoffice und Online-Unterricht. Jeder braucht ein Laptop, gutes Internet … online Zeit wird von Lehrern und Eltern gefordert. Streaming-Plattformen sind die Gewinner im ersten halben Jahr. Ich habe endlich mal Lucifer alle Staffeln geschaut. 🙂

Veränderung – Neue Betrachtungsweise 

Eltern finden heraus, was Lehrer wirklich so leisten, mit dem aufmüpfigen Nachwuchs. Kinder sehnen sich nach der Schule – nach anfänglichen Freudentänzen, dass diese ausfällt. Wir räumen unsere Keller auf, den Dachboden, die Garage, die Küche. Misten den Kleiderschrank aus, die Badschränkchen, den Nachttisch. Viele entdecken, dass Kochen Spaß macht und es sogar schmecken kann. Wir brauchen keine Ausreden mehr, warum wir an Weihnachten oder an Geburtstagen die Familie lieber nicht sehen würden. Wir dürfen ja nicht und wir stellen plötzlich fest, wie gerne wir sie alle sehen möchten.

Ich liebe Veränderungen

Aber ganz ehrlich, ich mag sie lieber, wenn ich sie selbst planen und gestalten kann … trotzdem blieb es früher bei dem „ich sollte mal“, wenn es um das ruhigere Leben ging. 2020/21 habe ich erfahren, welche Möglichkeiten mir dieser gefühlte Stillstand bietet. Ich kann nicht ausgehen, essen gehen, reisen, Menschen treffen, ins Fitnessstudio gehen und dort Yoga machen. Blöd, schon. Aber ich wollte schon immer mal Zeit haben, all die Bücher zu lesen, die ich mir gekauft habe und mich intensiv mit meinen geistigen Hobbys auseinandersetzen. Ich habe Zeit für meine kleinen Enkel, die nicht auf ein paar Tage begrenzt ist, telefoniere lange mit meinen Töchtern, die Zeit für mich haben. Ich kann mehr selbst kochen, weniger hetzen und einfach spazieren gehen, weil ich dafür Zeit habe (und nichts anderes geht). 

Zeit mit den Enkeln …

Sanfte Flexibilität – eine andere Perspektive

Eine meiner besten Freundinnen kann Veränderungen normalerweise gar nicht leiden. Sie stellt gerne ihre Möbel ein wenig um, aber nicht zu viel. Ansonsten versucht sie schon immer, mit den ungeplanten Veränderungen in ihrem Leben Schritt zu halten. Ihre Devise ist durchhalten und trotzdem fröhlich und mutig bleiben. Sie hat mich am meisten beeindruckt in dieser extremen Zeit. So viel Veränderung und sie ist gelassen geblieben, hat die Dinge einfach neu eingeordnet, ganz entspannt. Sie erzählte mir, dass Ihr stressiger Job in manchen Situationen am Telefon viel einfacher zu managen sei, denn die Person am anderen Ende ist nicht abgelenkt. Ihre Arbeitsanfahrten fallen weg, das spart Zeit. Gesund zu essen ist einfacher, wenn man zu Hause Zeit zum Kochen hat.

Ohne zu jammern, das nutzen, was möglich ist und kleine Veränderungen positiv annehmen, das ist echte Flexibilität.  Daran werde ich sicher in Zukunft denken, wenn ich Flexibilität nur in den großen Veränderungen sehe.

Juni 2021

Dieser Artikel ist Anfang 2021 entstanden und jetzt ist schon Juni. Die Biergärten und Restaurants sind wieder auf. Manche Freunde sind plötzlich wieder aufgetaucht, und wir waren schon auswärts essen – mit vielen fremden Leuten und haben sogar einen kleinen Urlaub geplant. Es fühlt sich gut an, aber es gibt einiges, was ich mir mitnehmen werde. Ich lese wirklich gerne. Familie und Freunde sind das Beste, was es gibt und ich werde die Zeit, die sie mir schenken, viel mehr wertschätzen. 

Ich bin Eva und ich coache Lebensfragen, die zu Veränderungen führen, welche das Leben neu gestalten.

Coaching eröffnet neue Perspektiven, denn jemand Neues schaut auf deine Welt.
Was sind die Dinge, die du ab sofort anders machen wirst? Ich freue mich über deinen Kommentar. 

Energie kommt durchs Machen.

 

 

Deine Eva Wippermann
Art-of-Life Coach

12 von 12 – Juni 2021

12 von 12 – Juni 2021

Eine Alltagsdokumentation von meinem 12 Juni!

„Oh nein, ausgerechnet heute 12 Bilder, die meinen Tag beschreiben. Ein Tag an dem ich 8 Std in der Fortbildung im Homeoffice bin! Was gibts da schon zu fotografieren?“

Das waren meine Gedanken als die Challenge der Blog Community kam. Und dann hat es gerade mal so richtig Spaß gemacht!

Aufstehen und raus aus den Federn. Meine innere Uhr ist verlässlich und braucht schon lang keinen Wecker mehr. Da ich immer vergesse, dass mein Handy eine Uhr hat, torkel ich morgens in die Küche und schau auf meine „Kiwiana“ Uhr! Morning!

Erste Morgenroutine abgeschlossen. Das Bett wird immer sofort gemacht, jeden Tag! Der Tag fängt gut an! I love our bed!

Kenn dich nicht, wasch dich trotzdem! Der Spiegel gehört zu den wenigen Dingen, die mit mir umziehen. Er kennt mich seit 37 Jahren. Ein tolles Geschenk von Freunden zum 18. Geburtstag. Die stehen sogar alle hintendrauf. Vergangenheit trifft täglich auf die neue Realität.

Coffee time! We love our morning coffee! Meine Tasse suche ich mir jeden Morgen neu aus. Mal größer, mal kleiner, mal Micky, mal nichts. Selten die gleiche. Wir haben viele Tassen und 2 Milchschäumer, ihr etwa nicht? Außerdem mahlen wir die Bohnen für unsere „Severin“ Filterkaffee-Maschine jeden Tag frisch. Die macht den weltbesten Filterkaffee. Zumindest in meiner Welt 😊.

Lernen macht Spaß!

Mein Schreibtisch und ich sind bereit! Mediation Teil 3! GFK Intensiv Wochenende! Los gehts!

Mittagspause!

Yoga, yeah. 20 Minuten und ich bin entspannt! Yoga funktioniert für mich immer. Klar werden, innere Stimme beruhigen, Körper fühlen! Wirkt‘s? Es wirkt!

Draußen scheint die Sonne! Lunch break zu zweit und dann raucht wieder der Kopf…

Mitschreiben

Und weiter gehts! Mediation ist sehr vielseitig. Der Stoff ist spannend und viel!

Gegen 17 Uhr

Von 9 Uhr bis 18:30 Uhr – Es ist 17 Uhr und ich bin schon etwas durch den Wind!

Hallo?!!!

Ähhm … ok! Das reicht jetzt! Das Mädel muss an die Luft!

Wir gehen aus!

Wir gehen aus! Ja wirklich! So mit hinsetzen und bestellen und am Tisch essen! Mit Freunden die nicht bei uns wohnen! Die Wesen am anderen Tisch sind fremde Menschen! Manche tragen schicke Klamotten und es ist laut! Yes! Wie unnormal die Normalität plötzlich ist!

Gastro in Leipzig

Leipzig ist immer toll. Besser ohne Pandemie aber immer eine Stadt die überrascht! Tolle Restaurants am Wasser in Schleußig! Ein Stadtpark für Menschen. Kunst und Kultur, Seen, Musik für jeden Geschmack! Einzigartigkeit überall! Trotzdem bescheiden und fröhlich, rebellisch und extravagant…welche Stadt kann das schon von sich sagen? Leipzig we love you!

Und wie war dein Tag? Einen schönen Sonntag euch allen!

Ich bin Eva ich bin Coach und auch Tage, die gar nicht so spannend sind, haben tolle Momente! Take a picture dann ist es Ansichtssache!

Anleitung – Wie man einen Partner, eine Partnerin findet

Anleitung – Wie man einen Partner, eine Partnerin findet

Eine Anleitung schreiben, wie man jemand kennenlernt, einen Partner, eine Partnerin findet, ist das nicht etwas gewagt?

München ist die Stadt mit den meisten Singles in Deutschland, habe ich mal gehört, keine Ahnung, ob das stimmt. Wenn da so viele Menschen single sind, sollte es ja nicht so schwer sein, jemanden für die Zweisamkeit kennenzulernen? Aber so einfach ist das wohl nicht.  Single sein ist für den einen eine gewollte Entscheidung und für den anderen eine tägliche Herausforderung. In der Pandemie sind viele Menschen einsam, nicht nur Singles. Andere wären echt gerne mal allein – „Auch mal was länger“, wenn ich unbekannt zitieren darf, nach monatelangem Lockdown, Homeoffice und Kontaktbeschränkung. Der eine liebt und feiert die eigene Freiheit, der andere ist froh, dass er das Leben mit jemandem teilen darf. Kurz, es gibt in allen Formen des Zusammenseins positive und negative Seiten und eine Anleitung: „Wie werde ich ihn los in 30 Tagen“  findet sicher auch Leser. 😉

So wie du bist, bist du richtig und besonders. Du brauchst niemanden, der dich komplett macht. Klar gibt es tolle Menschen, mit denen das Leben viel Spaß macht und das Leben mit einem besonderen Menschen zu teilen, ist etwas sehr Schönes. Aber Partnerschaft hat nicht nur etwas mit Paarsamkeit zu tun. Wenn du Freude und Bekannte hast, die dich mögen, dann „kannst“ du Partnerschaft. Trotzdem also hier und jetzt: Eine Anleitung, wie du jemanden finden kannst, der zu dir passt.

Die Anleitung: Wie finde ich einen Partner, eine Partnerin?


Fang bei dir selbst an.

Gib dir die Anerkennung, die du verdienst

Zufriedene Menschen sind anziehend, unzufriedene weniger.
Die meisten Menschen sind keine Superhelden. 
Leider gaukeln uns soziale Medien oft das Gegenteil vor. Doch fast alle diese tollen Menschen haben außer auf den Bildern auch kein Dauergrinsen im Gesicht. Wirklich nicht, ich kenne einige. Sie nehmen zu, wenn sie Schokolade essen und müssen dafür sorgen, dass die Wäsche gewaschen wird, die Winterreifen gewechselt sind und die Stromrechnung bezahlt wird. Alltagshelden sind wir alle. Deshalb lass uns die kleinen Erfolge feiern.
Schau mal von außen auf deinen Tag, so, als würdest du eine liebe Freundin oder einen Freund beobachten. Auf diese Art und Weise ist es einfacher zu erkennen, was du alles täglich schaffst.

Was kannst du für deinen eigenen Erfolg tun? Bist du ein guter Bäcker oder Koch? Dann feier das Ergebnis. Du kannst auch jeden Tag 10 km walken oder die Tochter von deinen Freunden aus ihrem Schrei-Flash herausholen, vielleicht kannst du gut nähen, oder schreiben oder du besuchst deine Oma und machst sie für ein paar Stunden glücklich. Es gibt so viele kleine Dinge, die besonders sind und die meisten machen auch noch Spaß. Ob die Buchhaltung im Job oder der das Beseitigen des Chaos im Keller, alles muss gemacht werden und wenn es getan ist, dann ist das ein Erfolg!
Erfolg ist die Summe kleiner Dinge und nicht immer eine große Sache und es verdient die Anerkennung der Zufriedenheit.
Zufriedene Menschen sind anziehend und w enn du lernst, mit dir selbst zufrieden zu sein, dann strahlst du das auch aus. 

 

Sport, genug Schlaf und gesundes Essen machen glücklich und schön

Was wir essen, beeinflusst, wie gut wir uns fühlen. Kopfschmerzen zum Beispiel können durch verschiedene Lebensmittel ausgelöst werden. Wenn es dir also oft nicht gutgeht, lohnt es sich zu beobachten, was du an Energie zu dir nimmst. Viele Menschen haben heute die absurdesten Allergien und die Lebensqualität kann um einiges besser werden, wenn man sich damit auseinandersetzt.
Genug Schlaf sorgt für gute Laune und für gute Haut und ein strahlendes Aussehen. Wer ausgeschlafen ist, fühlt sich gut und leicht.  Wenn du nicht ausreichend und tief schläfst, siehst du müde und energielos aus. Es gibt Möglichkeiten, die Qualität deines Schlafs zu verbessern. Sprich mich gerne darauf an. 
Bewegung erzeugt die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin. Das Stresshormon Cortisol kann man ebenfalls damit senken. Kurz: Bewegung macht uns positiver, zufriedener und glücklich. Das sieht man! 

Versuch also häufiger Bewegung in deinen Wochenplan zu integrieren und wenn möglich an einem Ort, an dem auch andere Menschen sind. Denn wir sind nun mal soziale Wesen und es geht ja hier darum, andere Menschen kennenzulernen. 
Außerdem bekommt man durch Sport eine bessere Haltung und mehr Spannung im Körper.  Das macht attraktiv! Und jemand, der ausgeschlafen ist, aufrecht und stolz läuft und auch noch lächelt, wird eher angesprochen. Zufriedenheit und Selbstbewusstsein sind regelrechte Magnete. Also sorg gut für dich. 


 

Vision oder Zukunftsidee

Wer willst du sein, wenn du dein Ziel erreicht hast und in einer glücklichen Partnerschaft bist?  Es geht um dich. Es geht nicht darum, wie der Traummann oder die Traumfrau aussehen könnte, oder was sie oder er für einen Beruf hat.
Es geht darum, wer du bist und wer du in der Partnerschaft sein willst. Wie willst du Partnerschaft leben, was ist dir wichtig? Wo willst du leben, was tust du und was macht dich glücklich?
Willst du reisen oder ein Haus bauen, willst du Familie oder lieber einen Hund? Welche Hobbys willst du gerne weiterhin machen? Wo lebst du? Mit wem? Hast du Haustiere? Lebst du auf dem Dorf oder in der Stadt? Was tust du in deiner Freizeit? Willst du dich sozial oder sportlich engagieren? Was zeichnet dich aus?  Magst du es lieber gemütlich zu Hause oder bist du ein Partylöwe? Nimm dir die Zeit und schau in die Zukunft. Welches Bild von dir kannst du sehen und was bringt dich zum Lächeln? Das ist deine Zielvision. Mach sie richtig schön, farbenfroh und lebendig. Je mehr du weißt, wer du sein willst und was du tun möchtest, desto eher findest du auch jemanden, der zu dir passt. 

Theoretisch ist es nicht wichtig, wie er oder sie aussieht. Daher brauchst du dir darüber keine Gedanken zu machen. Die meisten von uns fühlen sich von bestimmten Dingen angezogen. Ein offenes Lächeln, schöne Augen, rundlich oder schlank, groß oder klein, dunkel oder hell, ein knackiger Po oder schöne Oberarme, lange Haare oder kurze – wir wissen intuitiv oft, was wir mögen, aber wer sich optisch zu genau festlegt, beschränkt sich in den Möglichkeiten. Sei offen und du hast mehr Möglichkeiten und evtl. viele schöne Überraschungen vor dir.  

 

Platz schaffen

Platz schaffen, hat was mit Aufräumen zu tun. Genauso ist es gemeint. Wenn du keinen Platz in deiner Wohnung für jemand anderen hast, dann kommt auch keiner. Stell dir vor, du lernst jemanden kennen, er lädt dich nach Hause ein und im Singlebett liegt noch der Teddybär, der Esstisch hat nur einen Stuhl und die Schränke quellen über. Würdest du bleiben? Mach Platz und gib jemandem die Chance, sich bei dir wohlzufühlen. Überleg dir auch, dass der andere in seinem eigenen Leben ebenfalls Angewohnheiten hat, die er nicht für dich aufgeben wird. Auch das braucht Platz. Sei offen und überleg dir, womit du leben kannst.

Inhale the Future, exhale the past!

Platz schaffen und Aufräumen, beinhaltet auch die Vergangenheit. Hier ist Loslassen das Zauberwort. Gibt es noch einen anderen Partner, den du nicht vergessen kannst? Sei ehrlich, wer möchte schon gerne als Ersatz dienen. Gibt es Dinge, die du in deiner Vergangenheit mit einem anderen Menschen geteilt hast und denen du hinterhertrauerst? Loslassen! Der Sportwagen, das Luxushaus, die Nobelrestaurants…. wie wichtig ist dir das? Was wichtig ist, darf bleiben, aber der Kerl mit dem alten Schlafbulli und dem Bunsenbrennerkocher passt dann eventuell nicht so richtig in dein Leben. 


Aktiv werden!

Es geht um dich, selbst wenn ich mich wiederhole! Was machst du gerne? Wo gehst du gerne hin? In welche Art von Restaurants, Bars, Sportevents? Bist du eher ein aktiver Outdoormensch oder ein Kopfmensch, der am liebsten mit einem Buch in der Ecke kuschelt? Überleg dir, was du gerne machst, und genau da gehst du hin.
Beim Fußball gibt es viele Männer, und im Reitsport viele Frauen, aber kannst du mit diesem Sport den Rest deines Lebens leben? Wenn du allergisch gegen Pferde bist, ist es nicht wirklich sinnvoll, das Reiten anzufangen. Wenn dir laut singende und Bier trinkende Fußballfans eher suspekt sind, dann besser kein Fußballclub!

Die Freiheit kommt für mich aus Island!

Das Gleiche zu machen wie bisher, ist auch nicht unbedingt zielführend, denn dann passiert auch meistens nichts Neues. Finde ein neues Hobby, bei dem du Menschen triffst, die mögen, was du magst. Gemeinsame Interessen sind ein Grundbaustein für Beziehungen. Das trifft auf sicher 80 % der glücklichen Paare zu und auch viele Freundschaften haben ihre Basis im gemeinsamen Hobby.

Single Reisen, Segeltouren auf einem Segelboot mit mehreren noch unbekannten Personen, ein neuer Buchclub, Paddelclub, selbst Bridge und Escape-Rooms … es gibt so vieles, was man tun kann, um mit neuen netten Menschen in Kontakt zu kommen. Sei aktiv. Vom Sofa aus oder vor dem Computer ist es schwerer.
Es gibt aber auch im Computer hilfreiche Seiten wie „Neu in deiner Stadt“ oder Radfans oder Nachbarschaftsseiten. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, um nette Menschen kennenzulernen.
Auch wenn es nicht direkt der neue Partner ist, eine tolle neue Freundin oder ein Freund sind genauso spannend und die kennen auch wieder Menschen. 

Online-Dating?

Natürlich gibt es auch noch das Internet. Es ist erstaunlich, wie viele Plattformen es gibt, um jemanden kennenzulernen. Ich kenne einige glückliche Paare, die sich so kennengelernt haben. Wichtig ist hier: Sei ehrlich. Du bist toll so, wie du bist und du willst schließlich auch, dass man dich mag und nicht dein erfundenes ICH. Schau dir auch die Plattform an. Für welche Art der Beziehung steht sie und ist das auch dein Weg?
Falls du ein Inserat aufgeben möchtest, überleg dir, welche Menschen was lesen. Evtl. rentiert sich die Frankfurter Allgemeine mehr als das „Hintertupfinger Wochenblatt“. Dein klar definiertes Ziel ist ein Partner oder eine Partnerin, der oder die zu dir passt. Also, was liest du? … und da inserierst du. 

 


… also ist es nun gewagt, diese Anleitung zu schreiben?

Nein, ich denke nicht. Menschen, die sich selbst mögen und die authentisch und selbstbewusst auftreten, haben Ausstrahlung und Anziehungskraft. Zu wissen, wohin man selbst will, also eine klare Zielsetzung, ist auch bei der Partnersuche die Grundlage. Wenn du bewusst an den für dich interessanten Orten aktiv wirst, lernst du sicher Menschen kennen und vielleicht ist der Traumpartner dabei.

Ich bin Eva, ich bin Life-Coach für Lebensvisionäre.

Meinen Partner habe ich 18.000 km von zu Hause gefunden. Nicht jeder muss dafür so weit reisen. 😉 Ich wünsche dir viel Erfolg!

Sei einfach nur du selbst. Du bist wunderbar.
Und wenn du Unterstützung brauchst:

Ich bin für dich da und nur eine E-Mail entfernt. 

Energie kommt durchs Machen. Deine Eva

 

 

 

Was war los im Mai 21?

Was war los im Mai 21?


Was war los im Mai 21? Wen interessiert ein Monatsrückblick?

Ich sitze an meinem Computer. Eigentlich sitze ich zurzeit immer öfter am Computer. Das Leben 2021 findet, zumindest in meinem Umfeld, online statt. Ich coache online, ich blogge online, ich studiere online, ich spreche mit meiner Familie und mit Freunden regelmäßig online, ich übe Yoga online. „Was war los im Mai 21“ ist das Thema in dieser Woche in meinem Blogging Kurs, der natürlich online stattfindet. Ein fast privater Monatsrückblick in meinem Business Blog. Passt das? Ist das nicht zu persönlich? Nein, denn wo ist die Grenze. Zumindest in meinem Beruf. Wen es nicht interessiert, na der liest es auch nicht. Wie bei allen Geschichten.

Monatsrückblick ist Motivation und Zielabgleich

Manche Menschen interessiert, was andere so tun, aber das ist nicht der Grund, warum ich Rückblicke schreibe. Ein Monatsrückblick dient meiner Motivation, denn er zeigt mir, was ich geschafft habe. Wie oft habe ich das Gefühl, ich hatte einfach nicht genug Zeit und ich komme nicht vom Fleck. Dann kommt das Monatsende, ich schaue zurück und freue mich, wie weit ich mit meinen Projekten gekommen bin. Wie ich meine Ziele angegangen und welche Ergebnisse ich schon erreicht habe. Und hier ist der zweite Punkt, warum ein Monatsrückblick eine tolle Sache ist: Ich kann überprüfen, wie es um meine Ziele steht. Hat sich da was verändert? Bin ich auf dem richtigen Weg? Gibt es etwas, was ich vernachlässigt habe. Also dann mal los. Drei Themen sind im Mai herausragend.


Was war los im Mai 21?  1. Zertifikatsstudium Mediation

Ich studiere am Institut für meditative Kommunikation und Diversion-Kompetenz. Klingt gut, oder? Ist es auch. Es hat im April 21 angefangen. Die Seminare finden jeden Monat ein Wochenende Samstag/Sonntag statt. Eigentlich in Berlin am Campus, aber Covid bedingt online. Wir haben die Hoffnung, dass es ab Juli mal Präsenz stattfinden darf. Es wird interessant, all die tollen Menschen persönlich zu treffen. Die sind es nämlich, die das Studium außergewöhnlich machen. Wir sind 20 Personen, die meisten aus Berlin. Ich habe das große Los gezogen, mit meiner Studienpartnerin. Mit ihr einmal pro Woche in den Austausch zu gehen, macht Spaß und bringt mich weiter. Julia, du bist toll. Wir sind im 2. Monat und hatten ein sehr intensives Wochenende im Mai. Danach gibt es immer viel zu lernen, zu ergänzen und zu lesen.

Was ist Coaching und was Mediation? Coaching hat meistens Lebensfragen zum Inhalt. Die können auch aus Konflikten bestehen, aber meistens geht es ab dem Konflikt los, lösungsorientiert. Bei der Mediation sind immer 2 „streitende Parteien“ anwesend. Es geht darum, den Konflikt zu lösen und die beiden Parteien so zu vermitteln, dass sie sich zuhören und gemeinsam eine Lösung für ihr Problem finden. Bei der Mediation wird zunächst gepflügt und begradigt, beim Coaching meistens sehr schnell gepflanzt. Kommunikation hat in beiden Bereichen eine Schlüsselrolle. Ich liebe es zu lernen. Und ich liebe meinen Job als Coach.


Was war los im Mai 21?  2. Bloggen ist meine neue Leidenschaft

O. K., das habe ich im April noch nicht gewusst. Ich schreibe schon immer und immer gerne. Tagebuch, Listen, Ziele, überall liegt etwas von mir Geschriebenes herum. Dass ich mich irgendwann mal Blogger nennen würde, hätte ich nie gedacht, ich wusste genau genommen bis Anfang Mai gar nicht, was das genau ist! Bloggen kenne ich aus Reiseberichten. Dann kam „Judith Sympatexter“. Ich wollte sie engagieren, für mich die Arbeit in den sozialen Medien zu übernehmen, aber sie sagte: „Nein, sorry, aber ich kann es dir beibringen. Werde Blogger, mein Kurs startet Montag.“ Es war Donnerstag. Ich dachte: „Na, das schaue ich mir halt mal schnell an“.  Seitdem bin ich eigentlich ununterbrochen damit beschäftigt, meine Homepage zu gestalten, SEO zu verstehen, zu wissen, was ein Block Editor ist, Keyphrases zu formulieren, im Frontend zu designen, im Backend zu verstehen. Ich schreibe und arbeite mit Canva und WordPress.

Eine neue Welt

Ich bin in eine neue Welt katapultiert worden und obwohl ich bisher nur die Hälfte davon verstehe, was ich genau tue: Es macht unglaublich Spaß!  Mein Freund muss mich regelrecht vom Computer wegreißen zum Radfahren oder Schlafen. Und einen Job habe ich ja auch noch. Ich träume vom Bloggen, ich blogge überall, denn das kann man auch auf dem Handy.  Für Frisör und Supermarkt habe ich keine Zeit, das macht alles Anthony … äh nicht den Frisör. Ich bin jetzt Blogger. Noch Fragen?


Was war los im Mai 21?  3. Yoga weicht dem E-Bike

Mein Partner und ich fahren gerne Rad und seit Neuestem haben wir E-MTBs. Damit können wir sehr große Strecken in kurzer Zeit und mit Leichtigkeit zurücklegen, Sport ganz nach meinem Geschmack! Ich streng mich nicht gerne zu sehr an. Hier in Leipzig ist das zwar kein „Mountain“ Biking, aber wir machen Forest Biking und es ist einfach klasse. Die Seenlandschaft, die Wälder, die Kanäle, es ist einfach wunderschön hier. 3 Stunden schaffen wir mit Leichtigkeit. Da ich ja auch noch als Coach arbeite und meine Familie auch immer wieder mal sehen möchte, um meine Lieblingsrollen als Oma und Mutter auszuleben, blieb dann für mein geliebtes Yoga keine Zeit. Meine Freunde sind leider auch zu kurz gekommen. Sorry Guys!

Der Monat war also vollgepackt mit Lernstoff und neuen Abenteuern, neuen Menschen meist online und neuen Herausforderungen. Ich habe mich selbst überrascht und selbst an die Grenze gebracht.

Während ich das hier schreibe, sind bei uns in Leipzig die Restaurants, Biergärten und Außenterrassen auch wieder auf. Es findet Leben auf der Straße statt, wie schön, die Pandemie beruhigt sich. Endlich! Das Wetter spielt im Moment auch mit.

Manchmal sind die Tage einfach zu kurz, um all die Dinge zu tun, die das Leben so bunt machen. Aber alles, was neu ist, nimmt ja bekanntlich auch mehr Zeit in Anspruch, bis es rund läuft. Es ist wie mit dem Autofahren. Irgendwann kommt der Moment, da werden Dinge, die neu und viel und aufregend sind, zu Gewohnheiten: bekannt, einfach und entspannt zu erledigen. Aber bis zu dem Moment muss ich mich reinhängen und ich darf dranbleiben. Da hilft mir ein gutes Zeitmanagement. Aber wie das geht, weiß ich ja, das coache ich schließlich auch.


Und jetzt?

Der Juni wird spannend. Dinge verändern sich und werden hoffentlich einfacher. Mein Bloggingkurs dauert noch den ganzen Juni. Das Studium geht auch noch bis September. Mein Geist hat also zu tun und das ist gut so. Das Rad wird auch eine Menge Auslauf bekommen. Wichtig ist immer eine gute Balance zu halten.

Das Leben ist wie Fahrradfahren, Balance halten, strampeln und den Blick nach vorn.

Ich bin Eva, ich bin Coach und ich freue mich auch von euren Monatsprojekten zu erfahren.


Schreibt mir eure Monatsereignisse in die Kommentare, ich freue mich drauf!

Glaubenssätze, eine Geschichte aus meinem Leben

Glaubenssätze, eine Geschichte aus meinem Leben

Evas Oma mit ihrem Sohn am Strand

Toll eine solche Oma

Glaubenssätze, eine Geschichte aus meinem Leben

Meine Geschichte über einen meiner Glaubenssätze fand statt, als ich noch eine Oma hatte. Eine tolle Oma. Wenn ich heute daran zurückdenke, war sie ein interessierter, liebevoller Beobachter meines Lebens, ohne mich ändern, aufhalten oder umdrehen zu wollen. Schön, solch eine Oma gehabt zu haben. Meine Oma hatte laut ihrer Ärzte keine lange Lebenserwartung. Sie war sehr jung schon krank. Es gab wenig Hoffnung auf ein langes Leben. Doch als diese Geschichte stattfand, war sie schon über 70 Jahre alt. Sie hatte einen Sohn, meinen Vater und uns 3 Enkel und sie wurde letztlich 80 Jahre alt.  

Ein Glaubenssatz entsteht

Es war ein Dienstag, irgendwann um die Mittagszeit, denn Dienstag war Omatag. Oma kochte immer mein Lieblingsessen, und nicht nur meins … manchmal kochte sie einfach alle unserer Lieblingsessen an einem Mittag – wir waren zu dritt! So eine Oma war das.
Irgendwann fanden wir in einer Zeitschrift einen Artikel über das Handlesen. Darin stand: Es gibt eine Kopflinie, die steht für Intelligenz, eine Liebeslinie und eine Lebenslinie. Wir alberten herum und ich stellte laut der Abbildung im Heft (war es Yps?) fest, dass meine Lebenslinie, verglichen mit denen meiner Schwestern, doch sehr kurz ist. Meiner damaligen Einschätzung nach, ist es eine Lebenslinie, die ungefähr bei 35 Jahren endet. Oma tröstete mich: Die Kopflinie zeuge doch von hoher Intelligenz und ich bekäme mindestens fünf Kinder.

Ein Glaubenssatz verändert

Bilder verschiedener Aktivitäten von Eva

Glaubenssatz: Jonglieren ist wie aktiv leben!

Mit 14 Jahren dachte ich: „Na 35  ist schon ziemlich alt, aber eben nicht uralt. Ich muss viel in diese Zeit hineinpacken!“ Ich nahm mir vor, so viel wie möglich in meinem Leben zu sehen und zu erleben und somit meine Zeit gut zu nutzen. Mein Leben ist spannend, schnell und abwechslungsreich. Kaum habe ich ein Ziel erreicht, schon gibt es etwas Neues, was ich erleben möchte. Manchmal ist es wie jonglieren, ich bemühte mich alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten.
Es war nicht immer entspannt, nicht für mich und auch nicht, für die anderen Menschen in meinem Leben. Ein enger Freund hat mich mal beschrieben: „Du bist begeistert von etwas, dann legst du los. Du bist ein Läufer, der alle mit sich zieht und die Begeisterung schlägt Wellen. Irgendwann, wenn dann alle schnell mit dir in eine Richtung rennen, dann biegst du rechts ab und etwas Neues fängt an.“  Ich glaube, das beschreibt mich relativ gut. Zum Zeitpunkt, an dem ich das hier schreibe, bin ich 54 und habe zwei Töchter. 

Glaubenssätze motivieren positiv, aber auch anders

Viele Glaubenssätze entstehen schon in der Kindheit. Sie entstehen aus den Werten, die uns von Familie, Kultur und Lebensumfeld mitgegeben werden. Manche Glaubenssätze können uns einschränken. Sie klingen: Ich kann nicht …, oder ich muss doch …, oder Frauen sind…. Die Welt ist….. Ich darf nicht…. Mein Freund nennt sie oft „Paperwalls“, Grenzen, die keine sein müssen. Die Frage ist doch: „Was passiert, wenn es genau anders ist?“ Gut, dass es auch Glaubenssätze gibt, die uns positiv antreiben: „Ich schaffe das … hab doch auch schon XY geschafft.“ „Mir kann sicher jemand helfen …“ oder „Das Leben ist aufregend …“ oder „Ich bin liebenswert und werde geliebt … „“Ich darf vertrauen …“ etc. Solche Glaubenssätze geben Sicherheit und Vertrauen und damit oft den Kick nach vorn.

Glaubenssätze kann man auch verändern

Wenn du weißt, dass es Glaubenssätze gibt, dann kannst du dein Leben diesbezüglich unter die Lupe nehmen. Was schränkt dich ein? Erkennen, dass es ein Glaubenssatz ist und keine allumfassende Wahrheit, hilft. Es gibt viel Literatur darüber, aber auch gute Coaches, die dich weiterbringen.
Ich habe meinen Glaubenssatz: „Ich werde nicht alt und ich muss so viel wie möglich in mein Leben packen“, in einem Coaching erkannt. Dann habe ich ihn verändert. Ich glaube heute, dass ich, wie meine Oma auch, sehr alt und noch viel älter werde. Ich mag Geschwindigkeit in meinem Leben, aber ich darf auch mal durchatmen. Es ist mein Ding, mit Begeisterung Dinge zu tun, bis ich sie gut kann oder es einfach mal gemacht habe. Dann darf etwas Neues kommen. Veränderungen, stehen für einen Neuanfang. Es ist in meiner Welt unendlich spannend, zu schauen, was als Nächstes kommt. Es passiert auch mal, dass ich einen Weg nicht bis zum Ende gehe, wenn er sich als nicht interessant genug oder einfach anders als gedacht entpuppt. Auch ok.

Und zum Schluss

Ich darf auch mal eine Pause machen …

Nimm dein Leben unter die Lupe und achte auf deine Beschränkungen. Wenn eine Stimme sagt: „Du kannst das nicht, darin bist du nicht gut genug …“ dann kann das ein Glaubenssatz sein. Wenn dir das Thema wichtig ist, dann 5-4-3-2-1 leg los, sei schneller, als die Stimme in deinem Kopf, trau dich.  Glaubenssätze sind nur wahr, wenn du sie glaubst. Trau dir Veränderungen zu und fang einfach an, wenn du davon träumst. Du schaffst das. Veränderungen passieren einfach, oder sie sind nötig. Nimm sie an! Sei mutig, schreib deine eigene Lebensmelodie und ganz wichtig: Bleib dir treu und schau nach vorn.

Sebastian Fitzek schreibt in „Fische, die auf Bäume klettern“: Stell dir, vor jedem neuen Abenteuer, 3 Fragen: – Schadet es meiner Gesundheit? – Kostet es mich die Freiheit?  Schadet es jemand anderem? Und wenn das nicht so ist, dann geh los. Du kannst nur gewinnen.

Das Leben findet jetzt statt und es ist kunterbunt. Aber jeder ist anders und hat eigene Ideen und Ziele.  

Ich bin Eva, Coach und Spezialist für Veränderungen. Mein Leben ist aufregend und auch mal anstrengend. Aber ich mag es so. Lass dich inspirieren!
Just talk to your Vision Coach, deine Eva