Erwartungen loslassen und dabei entspannt bleiben

Erwartungen loslassen und dabei entspannt bleiben

Ich bin gerade mit meinen Töchtern, deren Partnern, meinem Partner und meinen Enkelkindern im Urlaub. Der Hund ist auch noch dabei, ein verspielter Schäferhund. Italien, es ist warm und schön. Wir haben alles, was wir uns so vorgestellt haben, außer wirklich gemütlichen Betten. Der Plan ist und war, dass jeder das tun kann, was er sich gerade so vorstellt. Kein Gruppenzwang, kein: „Och schade“, einfach vorschlagen und annehmen, was die anderen für Wünsche haben, mitmachen oder eben nicht. Ich glaube, für uns alle ist es ein richtiger Übungsurlaub. Die Charaktere sind unterschiedlich, die Wünsche und Erwartungen auch. Eine Familie hat Kinder, eine einen Hund, jeder hat so seine Ideen.

Viele Menschen viele Optionen

Verschieden sind wir alle …

Wenn man versucht eine Gruppe zu organisieren, dann geht das am einfachsten, wenn man einen Häuptling hat und der ist der „Bestimmer“. Das sorgt nicht immer für Freude und Zustimmung bei den Untertanen, aber zumindest wird etwas entschieden und dann gemacht. Manchmal gibt es eine Meuterei, manchmal auch nicht. In einer Demokratie kann man den Häuptling wählen. Wenn eine Gruppe oder ein Häuptling jedoch versucht, zu demokratisch zu sein, dann führt das mitunter dazu, dass nichts passiert. Jemand ist immer dagegen. In einer Familie gibt es viele kleine Gruppen: Partner versuchen oft, es einander recht zu machen. Kinder machen, was sie wollen, müssen sich mal unterordnen und mal ordnet sich die Gruppe den Kinderwünschen unter. Dann gehen alle plötzlich ins Legoland. Manche Eltern haben viele Ideen, was sie den erwachsenen Kindern Gutes tun können, aber die erwachsenen Kinder haben ganz andere Vorstellungen. Es kann passieren, dass Erwartungen nicht erfüllt und somit zu Enttäuschungen werden. Bestimmer sind in unserer Familie nicht so erfolgreich. Also muss es ohne gehen.

Erwartungen sind fremdbestimmt

Mich fragte einmal eine junge Frau: Darf ich denn gar keine Erwartungen haben? Nun, natürlich darf jeder das. Die Frage ist nur, was ist das Ergebnis von Erwartungen? Erwartungen sind eine denkbar schlechte Option, wenn das Leben selbstbestimmt sein soll. Ich kann sie nicht selbst beeinflussen. Sie sind das, was ich mir von anderen Menschen, vom Wetter, vom Urlaub oder von meinem neuen Auto wünsche. Ob meine Wünsche in Erfüllung gehen, liegt nicht in meiner Hand. Es führt also häufig zu Enttäuschungen. Wenn ich bei meinem Familienurlaub erwarte, dass jeder um 9 Uhr am Frühstückstisch sitzt, dann fange ich den Tag schon damit an, dass das bei acht Personen ein Haufen Erwartungen sind. In meiner Familie ist zwischen 6 und 11 und kein Frühstück, alles an Frühstücksideen dabei. Eine Aussage wie: „Um 9 gibt’s Frühstück!“ kommt nicht gut an. Wenn ich allerdings um 9 Uhr anfange, den Frühstückstisch zu decken und gegen halb 10 gemütlich mit meinem Toast und einem Milchkaffee am Tisch sitze, dann habe ich eine Chance. 80 Prozent meiner Familie wird in der nächsten halben Stunde am Tisch eintreffen. Jetzt habe ich zwei Optionen: Ich freue mich über jeden, der mit am Tisch sitzt oder ich ärgere mich über jeden, der eben nicht dort ist. Was ist wohl die bessere Entscheidung für einen entspannten Urlaubstag?

Erwartungen und unser Einfluss darauf

Wie viel Einfluss habe ich denn? Bei dem Beispiel mit dem Frühstück kannst du kontrollieren, was du vorher einkaufst, was du auf dein Brötchen schmierst, was und wie viel du isst, welchen Kaffee oder Tee du trinkst. Dinge, die du entscheiden und umsetzen kannst, weil sie alle mit dir zu tun haben. Alle Erwartungen, die mit anderen Menschen zu tun haben, weglassen und freuen, wenn es dann doch so läuft, wie du es dir wünschst. Das Leben wird dadurch sehr viel entspannter.


Bedürfnisse überdenken und Erwartungen loslassen

Erwartungen sind Bedürfnisse. Was könnte das Bedürfnis hinter meinen Erwartungen sein? Evtl. versteckt sich hinter dem Wunsch, alle Kinder um 9 Uhr im Urlaub am Frühstückstisch zu sehen, mein Bedürfnis nach Nähe zu meinen Kindern. Pünktlichkeit kann ein alter Wert sein und ich habe das Bedürfnis, dass dieser Wert erfüllt wird. Aber auch der, den ich mir als Bedürfniserfüller wünsche, hat Bedürfnisse, wie: Einmal im Urlaub ausschlafen und keine Termine einhalten müssen. Bedürfnisse prallen aufeinander und haben alle ihre Berechtigung. Der Trick ist aber, die eigenen Bedürfnisse zu kennen.

Wenn ich mir also über meine Bedürfnisse klar werde, kann ich Erwartungen erst einmal loslassen. Evtl. kann ich meine Bedürfnisse formulieren und anderen Menschen als Wunsch mitteilen. Vielleicht habe ich ja Glück? Ich kann mir aber auch überlegen, ob die Bedürfnisse wirklich wichtig sind, oder ob es anderen Wege gibt, sie zu erfüllen.

Leicht

Erwartungen an Familienmitglieder

Unser Urlaub ist übrigens harmonisch und entspannt. Viele von uns sind in der Lage, Wünsche zu äußern und Entscheidungen zu treffen. Die, die sich mit eigenen Entscheidungen schwertun, merken, nachdem andere eine Entscheidung treffen, ob sie die gut finden oder nicht. Manchmal steckt der ein oder andere ein wenig zurück, aber das geht recht gut, wenn man sich mag. Wir haben auch Glück, dass wir manche Erwartungen haben, die sich ergänzen. Es ist ein weiter Weg keine Erwartungen an andere zu haben, aber es tut gut, wenn man sie loslässt. Oft geht es leichter, die Bedürfnisse anderer zu erkennen, als die eigenen. Und dann ist in einer Familie jeder mal dran, und das ist gut so. Liebe und Achtsamkeit für sich selbst und die anderen sind wichtige Werte, nicht nur in einer Familie.
Familie und gute Freunde zu haben und mit diesen Menschen zusammen sein zu können, ist ein Geschenk! Dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich bin Eva, ich bin Coach und ich ein selbstbestimmtes Leben zu führen macht viele Dinge weniger wichtig. Ich nehme dich gerne an die Hand. Komm einfach mit!

Just talk to your Vision Coach.
Eva Wippermann
coaching@evawippermann.com

Was ist Charisma?

Was ist Charisma?

Charisma oder Ausstrahlung?

Wow, was für ein klasse Typ. Der hat Charisma!  Als ich den Satz von einer Freundin über ihren neuen Chef hörte, hatte ich gleich ein gewisses Bild vor Augen: George Clooney -Typ, freundlich, offen, sympathisch und … einfach besonders. Ich habe ihn leider noch nie kennengelernt und bin gespannt, ob mein Bild ihrem Chef gerecht wird. Aber was ist denn eigentlich Charisma? Brauche ich es und kann ich es mir aneignen?

Das Wort Charisma ist eine Nominalisierung. Ein Wort, das nicht genau definiert ist. Es hängt vom Wort-Verwender ab, wie er es einsetzt. Nicht sehr hilfreich, aber wahr. Wie es genutzt wird, liegt also zunächst im Auge des Betrachters.

Oft hört man Charisma, wenn auch das Wort Ausstrahlung (auch eine Nominalisierung) reichen würde. Eine tolle Ausstrahlung zeigt sich zum Beispiel, wenn jemand von anderen Menschen positiv wahrgenommen wird. Es kann ein Moment sein, in dem diese Person sich sicher fühlt und voller Leidenschaft eigenes Wissen weitergibt. Die Augen strahlen, die Gesten wirken selbstsicher, die Person ist authentisch. Oder jemand sieht einfach toll aus und erntet bewundernde Blicke.

Hatte Cinderella Charisma?

Ausstrahlung ist etwas, dass manche Menschen an- und ausschalten können. Jeder von uns kann sich, wie Cinderella, als strahlende Prinzessin verkleiden. Auf gläsernen Schuhen den Weg entlang schweben, sich wohlfühlen und die Ausstrahlung ist sichtbar. Leider braucht der Prinz aber dann genau diesen Schuh, um seine Angebetete wiederzukennen. Mit dem Kleid und dem ganzen Geglitzer, hat sie ihre ganze Ausstrahlung verloren! Sie wird regelrecht unsichtbar. Nur ihr Schuh kann sie retten. Echt jetzt? Ich habe mich bei diesem Märchen immer gefragt, warum der Prinz solche oberflächlichen Werte hatte. So einen Typen hätte ich auch nur wegen seines Pferdes geheiratet. Hat Cinderella gar nicht mit ihm geredet? Welche außergewöhnliche Schuhgröße hatte sie eigentlich?

Charisma in meiner Definition

Charismatische Menschen haben eine faszinierende Ausstrahlung und Anziehungskraft. Diese Ausstrahlung ist immer da und macht sie zu Menschenmagneten. Die Wirkung ist wie ein warmes Feuer, je näher man kommt, desto mehr strahlt das Licht auch auf andere. Ein Mensch mit Charisma schafft es, dass sich die Menschen, um ihn oder sie herum, gut fühlen. Er oder sie ist optimistisch und handelt authentisch, dadurch wächst Vertrauen und Mut in anderen. Oft zeichnen sich charismatische Menschen durch gutes Zuhören und den Wunsch, andere zu verstehen aus. Daher bekommt man von ihnen oft viel Aufmerksamkeit.

Charisma und Narzissmus

Narzisstische Menschen können sehr charismatisch wirken. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen. Narzisstisches Verhalten kommt durch eine Persönlichkeitsstörung zustande. Im Gegensatz zu einem feinfühligen und selbstbewussten, charismatischen Menschen, hat eine narzisstische Person mangelndes Selbstwertgefühl, was durch Selbstbewunderung und Eitelkeit überspielt wird. Narzissten reagieren sehr empfindlich gegenüber Kritik, sie können aber Menschen mit Parolen und Ideen an sich binden. Einer der wichtigsten Unterschiede ist jedoch das komplett fehlende Einfühlungsvermögen. Die Welt eines Narzissten besteht aus ihm oder ihr selbst und seinen oder ihren Bewunderern. Je nachdem, wie die Situation in der Welt jedoch gerade ist, kann eine narzisstische Persönlichkeit mit Ideen, die den Welt-Nerv treffen, sehr weit kommen und gefährlich sein, da es ihm nicht um das Allgemeinwohl geht, sondern um die eigene Macht.  

Es gibt sowohl charismatische als auch narzisstische Menschen in Politik, Wirtschaft und in unserem alltäglichen Leben. Manche habe weder das eine noch das andere und sind trotzdem erfolgreich. Woraus sich die Frage ergibt: Brauchen wir Charisma?

Ist es wichtig, Charisma zu haben?

Ich glaube, es ist in den meisten Fällen als Kompliment gemeint, wenn jemand über einen anderen Menschen sagt: Der hat Charisma!
Ich hätte also auch gerne eine Tüte davon bitte.
Aber Stopp! Brauche ich es denn wirklich? Was genau mache ich denn damit?
Manche Menschen haben durch ihre Erziehung, durch ihre Lebenserfahrung und ihren Lebensweg Charisma, also eine selbstsichere und einnehmende Außenwirkung, die sich echt anfühlt und die es wahrscheinlich auch ist. Charismatische Menschen möchten andere mitziehen in ihre positiven Lebensvisionen und sie wollen die Menschen, mit ihren Bedürfnissen kennen und verstehen lernen.
Wer Charisma einsetzt, dem geht es also oft darum, was gut für andere ist. 

Ausstrahlung ist die Wirkung, die wir auf andere haben, Charisma ist wie ein inneres Strahlen, das andere erwärmt.

Charismatische Persönlichkeiten 

Wenn wir Charisma googeln, kommen oft Beispiele von charismatischen Persönlichkeiten. Steve Jobs, Barack Obama, Elon Musk, der Dalai Lama, Mahatma Gandhi, Prinzessin Diana, Marilyn Monroe und JF Kennedy, diese Menschen sind alle international bekannt. Hätten sie wohl ohne Charisma, das Gleiche erreicht? Außerdem haben alle eine unterschiedliche, charismatische Ausstrahlung. Während Steve Jobs eher als Visionär mit Leidenschaft bekannt war, hatte Mahatma Gandhi eine magische Ausstrahlung. Lady Di war charmant und voller Empathie und der Dalai Lama strahlt Wärme und Güte aus. Marilyn Monroe hat auf jeden Fall als Schauspielerin die Menschen verzaubert, aber war sie auch als Mensch charismatisch? Nicht immer ist Charisma ein Garant für ein 100 % sympathisches Auftreten, aber wenn Menschen durch andere Hoffnung und Zuversicht bekommen, hört man ihnen zu.

Charismatische Personen werden also gehört, aber das Wichtigste ist, dass sie andere hören! Das ist der Punkt, an dem sich Charisma und Ausstrahlung sehr voneinander unterscheiden. 

Eine Geschichte, die von Jennie Jerome, Winston Churchill’s Mutter erzählt wird, beschreibt den Grundgedanken von Charisma sehr treffend: „Jennie Jerome hatte die Möglichkeit unabhängig voneinander, mit Disraeli und Gladstone, in der Woche vor der Wahl, zu dinieren. Beide Männer waren brillant, kompetent, intelligent und hatten viel Wissen. Nach ihrem Eindruck gefragt antwortete sie: ‚Nachdem ich den Raum verlassen hatte, bei dem ich neben Gladstone sitzen durfte, dachte ich, er sei der klügste Mann Englands. Aber als ich neben Disraeli saß, hatte ich das Gefühl, ich sei die klügste Frau.‘ Disraeli hatte ihr den ganzen Abend Fragen gestellt. Er war interessiert und hat intensiv und aktiv zugehört.“

Ist Charisma lernbar?

Charismatisch zu sein, ist eher ein Persönlichkeitsmerkmal und eine innere Einstellung als eine Eigenschaft. Viele Dinge, die charismatische Menschen auszeichnen, sind lernbar. Es kommt darauf an, was du in deinem Leben erreichen willst, was ist deine Vision und was sind deine Ziele. Du kannst selbst entscheiden, ob du lieber wie Gandhi an deiner Menschengüte arbeitest, wie Kennedy einen Raum zum Leuchten bringst oder wie Steve Jobs deine Visionen mit jeder Zelle deines Körpers verfolgst. Aber du musst es leben, mit deinem ganzen Sein. Charisma ist echt, und kann nicht gespielt werden. 

Manche Menschen können auch ohne Charisma wunderbar jahrelang ein Land regieren, eine hohe Position in einem großen Unternehmen einnehmen und auf einer Party im Mittelpunkt stehen. Eine tolle Ausstrahlung zu haben scheint mir manchmal einfacher zu sein, als ständig im Mittelpunkt die großen Ziele zu verfolgen.  Aber das zeichnet einen charismatischen Menschen auch aus, dass er oder sie Leichtigkeit ausstrahlt und ganz unangestrengt charismatisch ist.

Cinderella hat auch den Prinzen bekommen, obwohl sie ja offensichtlich kein Charisma hatte. Es geht also am Anfang auch ohne. Wer weiß, was für eine charismatische Königin sie einmal wurde? Fang damit an, zu verstehen, wo du stehst und in welche Richtung du gehen möchtest. Jeder Mensch ist gut, so wie er ist, und wir alle können uns weiterentwickeln. Es steckt eine Menge in uns. Das gilt es zu leben und zu erleben.

Ich bin Eva, ich bin Coach. Charismatische Menschen sind faszinierend und es macht Spaß von ihnen zu lernen.

Es gibt viele tolle Reden auf Ted Talk und anderen Plattformen, und manche Dinge kannst du dir abschauen. Viel Spaß!

Just talk to your Vision Coach.
Eva Wippermann

coaching@evawippermann.com

 

 

12 von 12 – Mein Tag ist Ansichtssache

12 von 12 – Mein Tag ist Ansichtssache

Es ist August. 12 von 12 habe ich mittlerweile schon 3 Mal veröffentlich. Ein Blogformat für den 12. des Monats. Ein Tag in Bildern. Ansichtssache eben. Verrückt fühlt sich das Leben immer noch an. Immer noch Covid, immer noch weniger reisen als geplant. Aber wie schon im Juni gesagt: Das Leben ist auch im kleinen spannend. Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Unsere MTBs immer einsatzbereit!

Unsere Begleiter diesen Sommer! Fun pur!

Das Wochenende war voll, also haben wir uns heute, Donnerstag, vorgenommen, es uns mal so richtig nett zu machen. Das Wetter spielt mit also: einfach mal unsere „Bon Bon“ farbigen Räder gesattelt und auf zum Schladitzer Bucht. Schon viel gehört von dieser Gegend und dem See dort, doch es lag nie auf dem Weg. Heute schon.

Und wieder ein kleiner Geheimtipp in dieser Gegend…

Sommerurlaub zu Hause

Es ist einfach schön. Sand, sauberes Wasser und nicht zu voll. Jeder findet zumindest unter der Woche hier ein schönes Plätzchen, weit weg vom Großstadttrubel.

Im Wasser abkühlen und den Wolken zuschauen…

Einfach mal in den Himmel schauen und im See schwimmen…

Dann erfrischt weiter radeln.

Gut, dass dieses Schild dort stand…

Denn sonst…

Manche Wege sind voller Versuchung…

…..

Solche Wege erinnern mich immer daran, dass manchmal das Ziel doch eine Rolle spielt und dass man Wege auf viele Arten gehen oder fahren kann. Runter kommt man immer 🙂

Eine Pflanze, bizarres Gewächs

Trockene Gewächse….

Summer feeling…

Das Gefühl am See entlang zu fahren hat oft etwas von dem Urlaubsgefühl, was man auch in Südfrankreich bekommt. Es ist nur nicht ganz so heiß zur Zeit. Aber ohne Brille und Sonnencreme und dem Helm auf dem Kopf geht gar nichts.

Eine schöne Strecke, nicht zu lang mit Erfrischung

Unsere Tour heute

Erinnerungen an früher

Eine eiskalte zischende Apfelschorle und den hier, einen Schokokuss aus dem Kühlschrank….

Schoko Küsse oder Schaumküsse

Früher hießen die anders und wir haben uns in Lüdenscheid beim Bäcker immer ein Schaumkussbrötchen gekauft. Aufgeschnitten und den Kuss rein und zusammenmatschen… lecker. Bei uns gab es auch Hähnchen mit Apfelkompott und weißt du was eine Schippe rot weiß ist? Jede Region hat spezielle Gerichte. Was gab es bei euch? In der Pfalz ist man den Pflaumenkuchen zur Kartoffelsuppe und Saumagen hat nichts mit Magen zu tun und schmeckt echt lecker. Hähnchen heißen in Leipzig „Broiler“, trotzdem lecker. Essen kann oft Erinnerungen wecken…. schöne Anker, meistens jedenfalls. Was sind deine Kindheitserinnerungen an gutes Essen?

Und dann ein wenig arbeiten

Heute geht es um meinen Newsletter

Ein bisschen arbeiten……

Ich erzähle gerne Geschichten und ich liebe es Bilderbücher vorzulesen. Das Geschichten erzählen werde ich in Zukunft in meinem Newsletter machen und sicher auch immer mal wieder in den Blogs. Aber heute ging es erstmal um die Technik. Homepage fit für den Newsletter machen, das hat mich am Nachmittag beschäftigt. Aber in der Content Society bekommt man sehr professionelle Hilfe und Anleitungen.

Den Abend dann gemütlich einleiten mit einem kleinen Aperitif

Ein kleiner Apéro …

Und zum Schluss

Und ein Bild was ich witzig finde…

Immer schön Abstand halten. Und Humor macht jeden Tag schön. Schaut euch mal die Brüller in Breitwand bei SWR 3 an.

Ich bin Eva, ich bin Coach und ich mag das Profil 12 von 12.

Wer mehr davon will: Googelt mal „Draußen nur Kännchen“ die Haben’s erfunden. Danke dafür!

Was ist generalisieren? … und wie Glaubenssätze entstehen

Was ist generalisieren? … und wie Glaubenssätze entstehen

Ein Teller fällt: „Schepper!“ „Oh, typisch, das passiert dir immer! Du bist immer so schusselig“. Hier haben wir ein Beispiel für eine beliebte Generalisierung. Denn wer lässt wirklich immer etwas fallen? Mein Einwand: „Das passiert doch jedem Mal“, ist allerdings auch eine Generalisierung oder eine Hoffnung. „Ich bin gar nicht so anders.“ Aber auch da gibt es sicher den ein oder anderen, dem nie etwas herunterfällt. Ups, auch eine Generalisierung.
Typisch Mann…. schon wieder. Genau wie: Männer lieben Autos und Frauen lieben Schuhe. Es ist typisch Frau, sich in solchen Nebensächlichkeiten zu verlieren und typisch Mann, nichts zu denken. Manche Menschen generalisieren häufig und leidenschaftlich.
„Deutsche Männer tragen Lederhosen, deutsche Frauen Dirndl.“ „In Deutschland sind viele hohe Berge und alle essen Sauerkraut.“ Das waren generalisierte Ideen, die mein Partner aus Neuseeland von Deutschland hatte. Der Film, aus dem er diese wirre Vorstellung hat, spielt übrigens in Österreich….
Alle Franzosen essen Baguette, in Italien schmeckt der Kaffee am besten, Neuseeland ist ein warmes Land – all das sind harmlose Beispiele, wie wir Menschen, Dinge und Verhalten verallgemeinern.

Warum wir generalisieren?

Verallgemeinerungen vereinfachen uns das Leben. Es ist eigentlich eine geniale Funktion unserer Denkmaschine. Wir vereinfachen diese komplexe Welt und können uns viele Dinge dadurch viel leichter merken und erklären. Ein anschauliches Beispiel ist das Autofahren. Wir wissen, erst links, dann rechts schauen, in Deutschland hilfreich, in England aber evtl. tödlich. Links überholen ist auch so etwas, was ich für allgemeingültig gehalten habe, bis ich einen Unfall in Neuseeland hatte. Dort darf man von beiden Seiten überholen. Also Regeln sind gut, aber es ist sinnvoll, sie in einem anderen Umfeld zu hinterfragen.

 

Generalisierung und Glaubenssatz

„Du bist immer so schusselig“ kann zum Glaubenssatz werden. Sagt eine Mutter, ihn oft genug, dann glaubt es das Kind. Was dann passiert, ist eine selbsterfüllende Prophezeiung: Der kleine Mensch fällt und stolpert durch die Welt, und man hört dann oft: „Ich bin nun mal so“.  Den selbsterfüllenden Effekt kann man auch mit positiven Sätzen erreichen: „Du bist klug, du bist geschickt, du bist ein Künstler“, solche Aussage im positiven Kontext sind schon besser. Noch besser ist es, etwas detaillierter und aus eigener Sicht zu formulieren. „Ich finde, du hast so einen klugen Text geschrieben, ich bin begeistert“, oder „Deine Fähigkeiten im Basteln, besonders dieses Bild, finde ich wunderbar.“ Mit solchen Sätzen kann der Gelobte viel mehr anfangen. Auch wenn es gut gemeint ist, wie „Du bist stark … (du brauchst keine Hilfe)“. Ein solcher Satz kann zur Last werden, da scheinbar erwartet wird, dass die Stärke immer vorhanden ist und damit Schwäche als Makel erscheint. Wie anders klingt: „Ich finde, du hast hier sehr besonnen reagiert. Ich finde deine Haltung in Bezug auf … sehr stark.“

 

Glaubenssatz sind Sätze, an deren Wahrheit wir glauben

Glaubenssätze sind Überzeugungen, die wir von uns und anderen haben. Je öfter wir sie wiederholen, desto stärker werden sie. Sie klingen dann wie Wahrheiten. Aber Glaubenssätze sind nur Sätze, die wir glauben. Manchmal sind sie wahr, aber eben nicht immer! Menschen werden in Schubladen gesteckt und sie stecken sich selbst hinein. Da es von innen schwer ist diese zu öffnen, bleiben sie oft drin. Negative Glaubenssätze werden schnell zu unüberwindbaren Hindernissen.

Hier spielt das selektive Wahrnehmen eine Rolle. Wir glauben an etwas und sehen plötzlich überall Beweise. Balance ist das Zauberwort. Zulassen, dass ich zwar oft stark bin, aber auch mal schwach sein darf. Zulassen, dass ich ein toller Schriftsteller bin, aber auch mal totalen Mist schreibe. Zulassen, dass alles möglich ist und nichts muss.
Positive Glaubenssätze können Türen öffnen. Wenn jemand an sich und seine Fähigkeiten glaubt und evtl. den Glaubenssatz „Alles ist möglich“ hat, dann kommt er oder sie auf jeden Fall weiter als der, der von sich glaubt, er sei ein Loser.  Es lohnt sich, Glaubenssätze immer mal zu hinterfragen und zu überprüfen, ob sie noch passen.

 

Generalisierungen versus Flexibilität

Je flexibler sich ein Mensch oder Tier auf eine neue Situation einstellen kann, desto größer sind seine Überlebenschancen. Generalisierungen, also Verallgemeinerungen, sind nicht unbedingt flexibel. Es ist hilfreich zu erkennen, wann uns ein anderer Mensch oder ein anderes Lebewesen nicht gut gesonnen ist. Wir haben gelernt, dass fauchen, Zähne fletschen und lautes Schreien Signale dafür sind, genauer aufzupassen. Es kann Gefahr, aber auch nur Angstverhalten bedeuten. Auch bei unseren Kindern, Partnern und nahen Freunden glauben wir, die Signale zu erkennen. Das ist leider jedoch auch manchmal falsch. Es gibt Situationen, bei denen sich uns bekannte Menschen, plötzlich ganz anders verhalten. Was wir dann als Ablehnung oder Arroganz interpretieren kann Selbstschutz sein. Schmerzen, über die der andere nicht reden will, machen denjenigen evtl. aggressiv und Situationen, die für Menschen einen Kontrollverlust bedeuten, lassen sie oft ungewohnt reagieren. Unseren Kindern bringen wir bei: Jemand, der dich anlächelt und dir etwas schenken will, ist nicht immer ein Freund, und nur, weil jemand auch gerne reist, ist er noch lange nicht weltoffen oder weltgewandt.  

Es lohnt sich gelegentlich, die Flexibilität zu trainieren. Raus aus der Komfortzone. Fragen oder nachschauen, ob der grantige Nachbar evtl. Sorgen oder Rückenschmerzen hat und nicht einfach annehmen, dass er ein unangenehmer Zeitgenosse ist. Darüber nachdenken, ob jemand, mit anderen Essmanieren als man selbst, wirklich keine Manieren hat oder ob dieser Glaubenssatz noch mal überdacht werden darf. Es gibt Kulturen, da essen Menschen mit Fingern, Stäbchen oder nur mit rechts, da sind unsere westlichen Manieren ein No-Go. Und vielleicht mal überlegen, ob jemand, der immer stark ist, nicht auch mal Hilfe brauchen kann.

Das Leben ist voller Überraschungen. Glaubenssätze und Generalisierungen schränken oft ein. 

Bleib flexibel und schau genau hin. Manchmal auch zweimal. 

Ich bin Eva, ich bin Coach und ich finde es erstaunlich, was positive Glaubenssätze für eine magische Wirkung haben können und umgekehrt.
Bleib flexibel und vor allem, bleib wachsam.

Just talk to your Vision-Coach

Eva Wippermann
coaching@evawippermann.com 


 

Das war cool? Dann lies doch das mal:

Perfekt ist nur der Tod

Perfekt ist nur der Tod.

Typisch französisch

Typisch französisch

Verallgemeinern hilft uns manchmal Dinge besser und schneller zu verstehen, zu behalten und anderen verständlich zu erklären. Aber wenn wir nicht aufpassen, dann bilden wir uns eine Meinung über etwas, und wir stecken fest. Fest in dem Glauben, dass es ganz genauso ist wie wir denken – typisch französisch z.Bsp.. Dieser Tunnelblick ist beschränkend, denn die Welt ist im Detail voller unglaublicher Überraschungen.

Wenn ich mit meinem Freund an einem Ort bin, an dem es viele Touristen gibt, dann machen wir oft ein Spiel: Wir versuchen zu erraten, welche Nationalität die Menschen haben. Schuhe spielen dabei eine große Rolle und Socken. Auch die Art der Handtaschen bzw. Rucksäcke. Schubladendenken ist grundsätzlich keine gute Idee, denn viele Dinge sind beim zweiten Hinschauen anders als man denkt. Vorgefertigte Meinungen sind wie Mauern, die uns davon abhalten zu sehen, was wirklich hinter der Fassade steckt.

Ich war mit der Kamera unterwegs und habe Dinge eingefangen, die in meiner Welt „typisch französisch“ sein könnten. Aber ich kann mich auch irren….

Louis de Funès

Dieser Schauspieler und seine Filme sind für mich der Inbegriff von französischem Humor. Er war ein Kind spanischer Eltern, wer hätte das gedacht?

High Heels im Regen

Ich bewundere die französischen Frauen, wenn sie es sogar im Regen auf rutschigem Kopfsteinpflaster schaffen, elegant zu laufen. Ich selbst habe da lieber die Variante gemütlicher Sneaker, flach und rutschfest. Aber ist diese Dame wirklich typisch französisch? Ich habe da so meine Zweifel, denn der Regenschirm ist doch eher ein touristisches Accessoire ;-), oder?

Romantische Innenhöfe

Sind typisch in Südfrankreich, aber wer dort wohnt? Das kann international sein.

Der Hafen von St. Tropez

Fischerboote und Luxusjachten. Viele bunte Bilder und Eindrücke fürs Auge, das ist typisch St. Tropez. Ich liebe es. Dieser kleine Seeräuber-Ort ist ein Touristenmagnet. Im Sommer ist es zumindest am Hafen voll! Man hört viele Sprachen in den Straßen und Cafés, trotzdem behält St. Tropez einen eigenen französischen Charme.

Enge Gassen

Solche romantischen Gassen gibt es viele im Süden Europas. Diese ist in Frankreich, in St. Tropez. Erstaunlich, dass es in den Seidenstraßen der Touristenorte plötzlich so ruhig und idyllisch sein kann.

Les Amants …..

Ich würde sagen, die beiden sind Franzosen. Die Schuhe, die Kleidung … aber wer weiß?

Leuchtturm

Leuchttürme haben etwas Faszinierendes. Das Licht, das verirrte Seefahrer nach Hause bringt. Das Wahrzeichen vieler Orte. So viele romantische Geschichten gibt es, in denen Leuchttürme eine Rolle spielen….

Orangina

Eine Erinnerung an meine Kindheit. Orangina, allerdings in der kleinen runden Flasche, ist für mich typisch französisch. Das kann man jetzt aber auch in Deutschland kaufen und laut Wikipedia ist der Erfinder Spanier und die Limonade wurde ursprünglich in Algerien hergestellt.

Café

Kaffee ist ein spannendes Thema. Weltweit. Ob türkisch, französisch, italienisch, ob in Neuseeland oder in Deutschland, in Griechenland oder in Amerika…. wir alle trinken Kaffee, aber die Getränke haben außer dem Namen und er Bohne nicht viel gemeinsam. Am besten schmeckt er immer so, wie ihn die Einheimischen trinken. Alles andere führt zu Geschmacksverirrungen.

Frisches Baguette

Typisch französisches Brot ist Baguette. Die Orginalversion gibt es auch heute noch in jeder Bäckerei für unter 1 €. Es gehört in Frankreich zu jedem Essen. Baguette und Käse, dazu ein leckerer Rotwein, im Süden der Rosé – das Essen in Frankreich ist einfach köstlich.
Brot spielt auch in den meisten Ländern eine große Rolle und wie der Kaffee sind die Vorlieben in jedem Land für Brot sehr unterschiedlich
Ich liebe deutsches Brot. In Neuseeland back das beste deutsche Brot ein älterer Mann aus Japan, der mit seiner Frau in Neuseeland eine kleine Bäckerei hat. Sachen gibts!

Ich bin Eva, ich bin Coach und ich liebe es auf Reisen und unterwegs zu sein. Bleibt neugierig, die Welt ist spannend.


Typisch französisch